Igor Levit

  • "Ich bin kein Seelenfaschist."


    Hochinteressantes Interview mit Igor Levit:
    https://www.berliner-zeitung.d…u-fuehlen-haben-li.102747

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    Umfasste das griechische Kunstwerk den Geist einer schönen Nation, so soll das Kunstwerk der Zukunft den Geist der freien Menschheit
    über alle Schranken der Nationalitäten hinaus umfassen; das nationale Wesen in ihm darf nur ein Schmuck, ein Reiz individueller Mannigfaltigkeit,
    nicht eine hemmende Schranke sein. (R. Wagner, Kunst und Revolution, 1849)



  • Der Artikel vergleicht ja die Pianisten T und L weniger als Interpreten sonmdern als Twitterer, ein zugeben origineller Ansatz, dem man aber nicht unbedingt zu hohe Bedeutung beimessen sollte. Ein Vergleich der Pianisten als Künstler dürfte auch nicht leicht sein, weil beide ein sehr unterschiedlichen Repertoire aufführen bzw. veröffentlichen. Auffällig finde ich, dass der Verfasser die pialistischen Leistung Igor Levits eher pauschal abwertet und damit zumindest im Gegensatz zu einem großen Teil der veröffentlichten Meining steht und sich vermutlich auch genau dagegen positionieren möchte.

  • Bei Twitter überschlägt man sich: wie die SZ einen derart niederträchtichtigen, vor antisemtischen Klischees strotzenden Artikel veröffentlichen könne. Also, ich weiß ehrlich gesagt auch nicht genau, worauf Herr Mauro eigentlich hinaus will, außer dass ihm Trifonov besser gefällt als Levit, aber ihm Antisemitismus zu unterstellen, halte ich für abwegig.

  • Die mediale Präsenz von Herrn Levit in den letzten Monaten (vor allem als der Kulturbetrieb wegen Corona danieder lag) im Gegensatz zu Herrn Trifanov war schon etwas augenfällig. Allerdings kann das ja kein Grund sein, die Leistungen von L. abfällig zu bewerten. Ich habe das zumindest so empfunden. Man muss es doch ertragen können, wenn sich jemand in und für seinem Beruf engagiert und das Publikum damit erreicht, vor allem in einer Zeit, in der es der Kultur schlecht ging und teilweise noch schlecht geht. Solche (ab-)wertende Artikel finde ich wirklich verzichtbar.

  • Zitat aus dem Artikel:

    "ist Levit auf Twitter nicht mehr zu entkommen."

    Gegenrede: Doch, es ist ihm zu entkommen. Nichts leichter als das! Ich habe noch nie etwas über Twitter von ihm gelesen. Keiner verpflichtet mich dazu, nichts motiviert mich dafür. Das scheint ein Problem des Autors zu sein und nicht das von I. Levit.

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    Umfasste das griechische Kunstwerk den Geist einer schönen Nation, so soll das Kunstwerk der Zukunft den Geist der freien Menschheit
    über alle Schranken der Nationalitäten hinaus umfassen; das nationale Wesen in ihm darf nur ein Schmuck, ein Reiz individueller Mannigfaltigkeit,
    nicht eine hemmende Schranke sein. (R. Wagner, Kunst und Revolution, 1849)



  • außer dass ihm Trifonov besser gefällt als Levit, aber ihm Antisemitismus zu unterstellen, halte ich für abwegig.

    und für niederträchtig. Wer hat ein Interesse an so etwas? Ich verstehe es nicht.

    Die mediale Präsenz von Herrn Levit in den letzten Monaten (vor allem als der Kulturbetrieb wegen Corona danieder lag) im Gegensatz zu Herrn Trifanov war schon etwas augenfällig. Allerdings kann das ja kein Grund sein, die Leistungen von L. abfällig zu bewerten.

    Ganz genau! Ich bin sehr dankbar für die Podcasts von I. Levit über alle Beethoven - Sonaten. Sie sind so sehr erhellend, dass sie vielen die Sonaten nähergebracht haben. Und sie sind umsonst alle abrufbar. Das ist sehr dankenswert. Und ob man etwas bei Twitter von ihm liest, ist jedem selbst überlassen. Er drängt es keinem auf.
    Wie gut, dass wir beide Künstler haben: Trifanov und Levit!

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    Umfasste das griechische Kunstwerk den Geist einer schönen Nation, so soll das Kunstwerk der Zukunft den Geist der freien Menschheit
    über alle Schranken der Nationalitäten hinaus umfassen; das nationale Wesen in ihm darf nur ein Schmuck, ein Reiz individueller Mannigfaltigkeit,
    nicht eine hemmende Schranke sein. (R. Wagner, Kunst und Revolution, 1849)



  • Zitat Mauró:


    "Bei Maybrit Illner wiederholte er vor einem knappen Jahr nach der berechtigten Kritik des Bild-Journalisten Ralf Schuler seine zuvor getwitterte Überzeugung, AfD-Mitglieder seien "Menschen, die ihr Menschsein verwirkt" hätten. Im Spiegel-Interview geht es gleich gegen das ganze Land: "Deutschland hat ein Menschenverachtungsproblem."


    Diese Sendung habe ich dmals gesehen. Der erwähnte Bild-Journalist hat Äußerungen von sich gegeben, die aber schon sowas von daneben waren. Von "berechtigter Kritik" keine Spur.


    Mauró wird langsam zum Problem für die SZ. Ich glaube, er ist senil. Der hat vor 20 Jahren schon einen Sänger beurteilt, der gar nicht gesungen hat.

    Und dann seine Haltung zur Operette, da ist er auch politisch geworden und hat dabei das Genre der Operette auf politischer Ebene angegriffen. Völlig unmöglich.

  • Eine Stellungnahme der SZ


  • Das ist ja erst recht peinlich......

    Z.B. das: "Dass Mauró sich halbironisch fragt..." Haha. Von wegen "halbironisch". Um das zu glauben, daß das "halbironisch" gemeint ist, habe ich schon zu viel von ihm gelesen.

    Aufruf an alle Abonnenten der SZ: schnell kündigen !!!

    Nach fast 50 Jahren kündigen wir die SZ nicht. Nicht wegen Mauró. Den sitzen wir aus 8o

    Außer mit dem Feuilleton sind wir mit der SZ sehr zufrieden. Und das Feuilleton war hervorragend, solange es Joachim Kaiser noch gab. Oder Karl Schumann.