Wiener Staatsoper

  • Also, wenn ein Kritiker seine Bewertung ein einer Zeitschrift "Der Merker" veröffentlicht gehe ich auch davon aus, dass er den Ansprüchen eines Merkers auch gerecht werden will und auch soll.

    Irrtum Nr. 1: Die Zeitschrift MERKER hat nichts mit dem Online-Merker zu tun, ausser, dass sie "befreundet" sind.

    Irrtum Nr. 2: "Merker" ist keineswegs ein Qualitätsprädikat. Im Online-Merker verbreiten sich diverse z.B. auch Autoren von "klassik begeistert", was oft auf unterstem sprachlichen und inaltlichen Niveau entlangschrammt. Zum Glück gibt es auch richtig gute, kenntnisreiche, der Sprache mächtige Beträger.

  • Irrtum Nr. 1: Die Zeitschrift MERKER hat nichts mit dem Online-Merker zu tun, ausser, dass sie "befreundet" sind.

    Irrtum Nr. 2: "Merker" ist keineswegs ein Qualitätsprädikat. Im Online-Merker verbreiten sich diverse z.B. auch Autoren von "klassik begeistert", was oft auf unterstem sprachlichen und inaltlichen Niveau entlangschrammt. Zum Glück gibt es auch richtig gute, kenntnisreiche, der Sprache mächtige Beträger.

    Ich denke, wir wissen beide, was es mit dem "Merker" auf sich hat;)

  • Mich interessiert ein Analyse der Aufführung!

    "Eine Analyse ist eine systematische Untersuchung, bei der das untersuchte Objekt in seine Bestandteile zerlegt wird. Diese Elemente werden dabei auf der Grundlage von Kriterien erfasst und anschließend geordnet, untersucht und ausgewertet. Insbesondere betrachtet man Beziehungen und Wirkungen zwischen den Elementen."


    Wenn Sie sich das alles von einer Kritik erwarten, dann kann ich nur sagen: na dann, gute Nacht!!


    Wenn Sie aber meinen, daß ein Kritiker auch die Stücke an sich einordnen sollte, in Entstehungzeit, Bezug zu anderen Werken, Aktualität usw., dann haben Sie das bei guten, kompetenten Kritikern durchaus auch, ein hervorragendes Beispiel dafür war Joachim Kaiser.

    Die Stimmen aber sind Momentaufnahmen eines Abends und da kann man lediglich seine Eindrücke eben dieses Abends wiedergeben.

    In diesem Sinne hat der Kritiker Asmik Grigorian durchaus analysiert.


    parlando, Sie sprechen mir aus der Seele! Vor allem mit Ihrem Beitrag #18.

    Das sieht doch ein Blinder mit dem Krückstock, daß sich Kritiker an hochgehypte Sänger nicht mehr rantrauen, wenn sie etwas mäkeln, dann höchstens sehr verbrämt. Umso mehr schätze ich es, wenn einer mal sagt, was Sache ist.


    Inzwischen habe ich erfahren, daß viele Besucher ganz bei dem Kritiker des Merker sind, was Grigorian betrifft. Bestenfalls 3. klassig, so war die Meinung. Ihre Stimme hätte sich bei der "Salome" in Salzburg einen Knacks geholt.


    Und elsa: es würde mich doch interessieren: haben Sie denn die Aufführung gesehen? Ansonsten verstehe ich nicht, warum Sie Grigorian so vehement verteidigen und den Kritiker ebenso niedermachen.

  • 1. verteidige ich Grigorian nicht vehement, sondern wende mich gegen Kritiker, die sich zum Herrgott aufschwingen. (Hatte wegen unerwarteter Probleme leider keine Zeit, den Stream anzusehen, tut mir leid)

    2. ist das, was Sie als "Analyse" defineren, etwas für eine Doktorarbeit, aber nicht für eine Opernkritik. Sie wissen das ganz genau; bitte lassen Sie solche Übertreibungen.

    3. sind Einschätzungen aus einem homogenen Bekanntenkreis selten divergierend, meine Gewährsleute waren durchaus sehr angetan. Es soll ja auch Leute gegeben haben, die die alte Inszenierung noch 50 oder mehr Jahre angucken wollten....

    4. gab es im Merker neben dem "Text" on Herrn P. auch andere Meinungen, also bitte nicht verallgemeinern.

  • 2. ist das, was Sie als "Analyse" defineren, etwas für eine Doktorarbeit, aber nicht für eine Opernkritik.

    Entschuldigung, wer hier übertreibt, sind doch Sie! Wenn Sie schon ein solches Wort in diesem Zusammenhang (den ja SIE hergestelt haben!) verwenden, dann sollten Sie auch wissen, was es bedeutet. Einem Kritiker würden Sie das ankreiden.

    Und selbstverständlich verteidigen Sie implizit Grigorian. Wenn Sie die Aufführung nicht gesehen haben, steht es Ihnen nicht zu, auf einem Kritiker herumzuhacken, wenn der seine Eindrücke schildert.Er hat sie schließlich nicht beleidigt.

    Nach allem was ich gehört und teilweise auch gelesen habe, scheint Asmik Grigorian eine große Zukunft hinter sich zu haben. Daß die österreichischen Kritiker sich in diesem Fall zurückhalten, mag auch daran liegen, daß man Roscic nicht gleich zu Beginn verärgern will.


    Auffallend war übrigens auch, daß Brembeck auf ihren Gesang überhaupt nicht eingegangen ist. Vielleicht wollte er ihr was Gutes tun 8o

  • Es steht mir allerdings zu, die Art eines Kritikers zu kritisieren, den ich seit Jahren als unzumutbar herablassend erlebe.


    Lassen Sie de Schulmeisterei, ich weiss was eine Analyse ist; Sie scheinen da aber auf Fremdtexte zurückgrefen zu müssen......


    Herr P ist und bleibt ein Schreiber, dessen Texte fürmich keinerlei Wert haben, KünstlerInnen jedoch wie Schulkinder aburteilt. (Es gibt leider eine Reihe solcher Typen). Das braucht keiner!

  • Es steht mir allerdings zu, die Art eines Kritikers zu kritisieren

    Dann können Sie es aber auch wieder mal gut sein lassen. Das Herumgehacke auf Kritikern hat bei Ihnen leider Methode. Es gibt ja kaum einen, der es Ihnen recht machen kann. Außer....Na ja, das weiß eh jeder hier, wann genau und bei welchem Sänger ein Kritiker bei Ihnen bestehen kann. Da kann er so viel Schrott schreiben, wie er will. Vielleicht achten Sie mal drauf.

    ich weiss was eine Analyse ist

    Ich auch. Was den "Fremdtext" betrifft: ich wollte vermeiden, daß Sie etwas an meiner "Analyse der Analyse" aussetzen können. Und wie weitreichend dieser Begriff ist. Jedenfalls hat er mit Opernkritiken nichts aber auch gar nichts zu tun.

  • Andersrum wird ein Schuh draus: lassen Sie es bitte, mir Schulmeisterei vorzuwerfen! Ich antwortete lediglich auf Ihre seltsamen Methoden im Umgang mit Kritikern, die mir eben nicht gefallen, das hat mit "Schulmeisterei" nichts zu tun. Sie werden sich deshalb ja nicht ändern.

    Wenn schon von "Schulmeisterei" die Rede sein muß, dann ist das Ihre ständige Gifterei gegen Kritiker.

    Lassen Sie diese Leute einfach in Ruhe ihre Arbeit machen, "dann ist alles gut."

  • So lassen Sie mir doch meine -begründete- schlechte Meinung von einigen Leuten, die sich "Kritiker" nennen, in Wirklichkeit aber zu keiner echten Kritik fähig sind, weil sie ein vorwiegend negatives denken und schreiben an den Tag legen.

    Sie brauchen diese weder zu verteidigen, noch sich meiner Meinung anschließen. Nur: lassen Sie mich einfach in Ruhe. Freie Meinungsäußerung garantiert derzeit noch das Grundgesetz!

  • Das mit dem Spiegel ist nur mehr langweilig.

    Aggressiv werde ich mittlerweile leider ausschließlich bei Ihren ewig gleichen Beiträgen, in denen Sie uns gefühlt seit Jahren erklären wollen, wie Kritiker Ihre Arbeit zu machen haben. Und weil Sie einfach nicht verstehen wollen, daß diese Auffassung schlicht und einfach falsch ist.