Rund um die Bayerische Staatsoper

  • Aber die Öffentlichkeit ist es halt nicht.

    So ist es. Und das gilt auch für den Fußball. Ich halte nicht viel davon, dass immer wieder der Fußball und die Hochkultur gegeneinander ausgespielt werden. Die Hygiene - Konzepte der Fußballvereine sind alle sehr gewissenhaft und professionell verfasst worden. Aber außerhalb des Stadions rotten sich halt wieder die Massen zusammen. Und das will - ja, das muss - man vermeiden. Da haben die Fußballfans dann dieselben Probleme wie die Opernfreunde.

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    Umfasste das griechische Kunstwerk den Geist einer schönen Nation, so soll das Kunstwerk der Zukunft den Geist der freien Menschheit
    über alle Schranken der Nationalitäten hinaus umfassen; das nationale Wesen in ihm darf nur ein Schmuck, ein Reiz individueller Mannigfaltigkeit,
    nicht eine hemmende Schranke sein. (R. Wagner, Kunst und Revolution, 1849)



  • Für 202 sind wir schon ein bißchen zu spät dran ;) ,

    Das stimmt. Aber ich schrieb bewusst 202?, weil ich vorsichtig sein wollte. Denn wer weiß schon, ob es 2021 schon wieder ein Oktoberfest geben wird. Aber

    - Kommt Zeit kommt Rat.

    - S´ist Zeit!

    - Dann wär´ der Rat wohl auch nicht weit.



    Würde mich freuen!

    Das sagen Sie jetzt. 8)

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    Umfasste das griechische Kunstwerk den Geist einer schönen Nation, so soll das Kunstwerk der Zukunft den Geist der freien Menschheit
    über alle Schranken der Nationalitäten hinaus umfassen; das nationale Wesen in ihm darf nur ein Schmuck, ein Reiz individueller Mannigfaltigkeit,
    nicht eine hemmende Schranke sein. (R. Wagner, Kunst und Revolution, 1849)



  • Aber ich schrieb bewusst 202?

    Ach so. Da bin ich auf dem Schlauch gestanden. Aber wir wollen doch stark hoffen, daß wir das Biest noch in 2021 im Griff haben werden.


    Ich denke immer noch an eine Karikatur vom Sommer in der SZ. Da liegt das Coronavirus am Strand im Liegestuhl, hat 3 Sonnenbrillen auf, einen Sonnenhut, vor ihm auf dem Tisch steht eine Sonnemilch (Anspielung darauf, daß das Virus angeblich Wärme nicht mag. Das dachte man zumindes noch zu diesem Zeitpunkt) und schlürft einen Drink. In angemessener Entfernung liegt ein Paar im Liegestuhl. Sie sagt zu ihm: "Es hat gesagt, es will länger bleiben..."

    Und so ist es ja auch gekommen.

  • "Es hat gesagt, es will länger bleiben..."

    Vielleicht trinkt es beim Oktoberfest einfach einen (zuviel) mit. Dann ist es außer Kraft gesetzt.

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    Umfasste das griechische Kunstwerk den Geist einer schönen Nation, so soll das Kunstwerk der Zukunft den Geist der freien Menschheit
    über alle Schranken der Nationalitäten hinaus umfassen; das nationale Wesen in ihm darf nur ein Schmuck, ein Reiz individueller Mannigfaltigkeit,
    nicht eine hemmende Schranke sein. (R. Wagner, Kunst und Revolution, 1849)



  • Whiskey gegen Corona

    Das klappt. Aber nur wenn er injiziert wird! Das Virus stirbt dann an Alkoholvergiftung. Normal!

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    über alle Schranken der Nationalitäten hinaus umfassen; das nationale Wesen in ihm darf nur ein Schmuck, ein Reiz individueller Mannigfaltigkeit,
    nicht eine hemmende Schranke sein. (R. Wagner, Kunst und Revolution, 1849)



  • Es ist ja so, zu all den Veranstaltungen fahren viele Leute mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Man trifft sich im Theater, auf der Straße, hat Kontakte. Und ich glaube, das will man verhindern. Daß die Theater sicher sind, ist klar. Aber die Öffentlichkeit ist es halt nicht.

    Erst jetzt gesehen, nachdem ich es sehr ähnlich unter Mainz als Kommentar zu dem sehr ähnlichen dortigen Ofenbrief geschrieben habe ...


    Diese spontanen Reaktionen sehen mir tatsächlich so aus, als ob die Kulturinstitutionen das schlicht nicht verstehen. Ich hoffe es jedenfalls, denn es wäre mir überhaupt nicht sympathisch, wenn sie sich auf den Standpunkt stellen, sozusagen erst ab Eingangstür zuständig zu sein. Denn dann wäre die proklamierte Verantwortung für die gesamte Gesellschaft wohl doch nur ein Spruch für die Galerie.


    Die sollten ihren heiligen Zorn gegen die Covidioten richten, wegen denen es nun nicht mehr anders geht.

  • Und der Wirt verdient daran. Also der echte Wirt!

    als ob die Kulturinstitutionen das schlicht nicht verstehen.

    Das ist ja ähnlich wie bei den Restaurantbetreibern. Sicher werden sie alle das verstehen können, aber dann schaltet sich die selbsterhaltende Emotion ein, das Nichtwahrhabenwollen und sagt: "Aber wir haben dadurch Einbußen. Es kann doch nicht sein..." Doch, es kann sein, so schmerzlich das ist.

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    Umfasste das griechische Kunstwerk den Geist einer schönen Nation, so soll das Kunstwerk der Zukunft den Geist der freien Menschheit
    über alle Schranken der Nationalitäten hinaus umfassen; das nationale Wesen in ihm darf nur ein Schmuck, ein Reiz individueller Mannigfaltigkeit,
    nicht eine hemmende Schranke sein. (R. Wagner, Kunst und Revolution, 1849)



  • Ja, ich denke auch, der Ansatz bei den - wenigen - Ausnahmen sollte nicht lauten, "warum die und wir nicht!". Jede Möglichkeit der Kontaktreduzierung sollte genutzt werden und niemand wird daran gehindert, freiwillig auf eine Einkaufstour zu verzichten.

  • Hat jemand das Konzert gesehen?

    Bestimmt! :)

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