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  • Nun kommt aus dem Nationaltheater Mannheim eine Produktion, die klug, atmosphärisch dicht, ironisch brechend, mit Tiefgang und musikalisch auf erstaunlichem Niveau all das macht, wovon die hochsubventionierten Opernschlachtschiffe mit ihren das Ewiggleiche produzierenden Intendanten und Regisseur:innen nur träumen können: Rameaus "Hippolyte et Aricie", das nun für zwei Monate kostenlos auf Operavison zu sehen und zu hören ist:

    Ich muss gestehen, dass mich diese Beurteilung (im Vergleich zur strengen Bewertung der anderen aufgezählten Inszenierungen) etwas irritiert hat, da ich diesem Regisseur mehrere Tiefpunkte meiner Karriere als Operngänger verdanke.

  • Oh ! Jetzt wird es heiter hier.

    Ihr Problem ist nur, dass Sie mir meine Meinung absprechen wollen, dass Sie mich zensieren wollen.

    Ich wüsste nicht wo und wie ich das tun könnte und wo und wie ich diesen Wunsch geäussert haben soll. Beleg bitte?

    Ich weiß, das hat bei Ihnen in Dresden lange Tradition. Hier aber verbitte ich mir das ganz entschieden.

    Bei mir in Dresden? In Dresden steige ich am Taschenberg ab, manchmal auch woanders, je nachdem wer sich sonst noch so da rumtreibt und dem man nicht in die Arme laufen will, Sie verstehen...( da fällt mir ein, ich könnte auch eine Sonnebrille tragen). Aber meist nur ein paar Tage, dann bin ich wieder weg. Das Taschenberg gehört mir (noch) nicht. Neulich wurde da der Pool renoviert und morgens um 9 fing schon der Presslufthammer an. Eine Zumutung sondergleichen.

    Ich weiß schon was ich schreibe und ich habe meine Gründe dafür.

    Das hoffe ich. Was sind denn die Gründe dafür, zb woher haben Sie, dass .... einen Moment.....

    Qualität spielte dabei allenfalls im taubblinden abfeiern irgendeines Stars eine Rolle

    ...also, dass ein Star taubblind abgefeiert wurde...ganz zu schweigen davon, dass die Qualität davon abhing ..wie meinen Sie das eigentlich? Das ist doch sehr verdreht.

    Wenn Sie anderer Meinung sind, können Sie das jederzeit gefahrenlos seitenweise schreiben.

    Danke sehr, das ist nett. Ich wollte aber Ihre Belege hören, nicht meine Meinung. Ich hatte auch schon ein paar Worte zu Parsifal in Wien verloren. Sie gingen aber wohl an Ihnen vorbei.

    Sie werden Zustimmung finden und Widerspruch, So funktioniert das.

    In der Tat. Bei Ihnen auch.

    Aber diese Stasi-Methode, den Kritiker zu beschuldigen und nicht das Kritisierte in den Fokus zu nehmen, ist schlichtweg peinlich und entlarvt sie als erbärmlichen Kleingeist.

    Ach so. Es ging es mir ausdrücklich NUR um das Kritisierte, denn ich wollte Ihre Belege für Ihre Kritik hören.

    Ich habe keine Stasi Verbindungen. Aber andere schon, falls Sie sich für diese interessieren? Die Hälfte meiner Familie lebte in der ehemaligen DDR und ist auch jetzt noch im ehemaligen Osten. Meine Mutter musste sogar im Alter von 17 Jahren alleine bei Nacht und Nebel über Berlin abhauen, weil regimekritisch aufgefallen. Haben Sie noch Fragen dazu oder möchten Sie sich vielleicht schon jetzt entschuldigen?

    Wie mit Aesthet werde ich auch mit Ihnen nicht mehr diskutieren, Ihnen beiden fehlt es an Reflexionsvermögen, Kritikfähigkeit und Umgangsformen.

    Aber Sie diskutieren mit mir gar nicht über die Sache, sondern immer nur über irgendwas, von dem ich gar nicht angefangen habe. Meine Umgangsformen sind 1A. Ich habe Sie zB noch nie mit dem Wort Stasi in Verbindung gebracht. Meine Kritikfähigkeit und mein Reflexionsvermögen sind dem angemessen, was ich bespreche.


    Hören Sie auf reine Behauptungen aufzustellen, schauen Sie mal genauer auf die Bühne, haben Sie Respekt vor den Künstlern, reflektieren Sie angemessen und kritisieren Sie mich an einem musikalischen oder Inszenierungs-Beispiel, welches ich besprochen habe und nicht einfach so wild ins Leere geschossen unter dem Deckmantel, es sei alles Ihre Meinung. Was Sie ja noch nicht einmal so formuliert haben ! Darüber habe ich nämlich reflektiert.

  • Meine Umgangsformen sind 1A.

    Darauf muß ich noch mal zurückkommen: es ist noch nicht allzulange her, da haben Sie im Thread "Gendergerechtes Sprech" in Küchenpsychologie-Manier über das Gendern im Kleinkindalter herumgepsychelt. Als ich sagte, meine Tochter hat als Kleinkind nicht gegendert, sondern einen Stoff-Hund das genannt, was er ist, nämlich Hund, haben Sie ihr Phantasie und Intelligenz abgesprochen und daß ein Abiturschnitt von 1,0 für letztere eher hinderlich sei. Sie haben sich länglich über das Thema auf unverschämte und absolut übergriffige Art und Weise ausgelassen. Das nenne ich "1A Umgangsformen". Mit denen Sie sich bei mir sehr beliebt gemacht haben, denn Eltern sind am Werdegang ihrer Kinder schließlich nicht ganz unbeteiligt.

    Ich glaube, es wäre für sehr viele hier besser, Sie verziehen sich wieder nach Capriccio. Vielleicht treffen Sie da ja auch "Gerhilde" wieder an. Mit dem können Sie sich ja dann über den Wiener "Parsifal" unterhalten. Er wird sich freuen, denn er hat Sie von Ihrem "Tristan"-Gewäsch her noch in bester Erinnerung....

  • Mal was anderes: Die Passagierin, vor vier Jahren in Dresden rausgebracht und sogleich wieder verschwunden. Wieder daran erinnert hat mich ein „offener Bücherschrank“, aus dem mir die literarische Vorlage entgegenpurzelte.


    Wie ich deshalb nun sehe, braucht man sich noch etwas anderes nicht erst zu besorgen: Den Spielfilm, bei dem vielleicht von einem Fragment gesprochen werden sollte, weil er 1963 nach einem tödlichen Autounfall des Regisseurs Andrzej Munk mit Hilfslösungen (Standbilder der unvollständigen Schiffsszenen) herausgebracht wurde.


    Man kann sich diesen Spielfilm anschauen. Übersetzungen (es handelt sich um das polnische Original ohne Untertitel) sind weitgehend entbehrlich.


    https://www.cda.pl/video/7346869ce