Saison 2019/20

  • :thumbsup::thumbsup::thumbsup:Im Jahr 2000 waren wir in St. Petersburg zum Ring, da hat sowas keinen gestört, weil eh nicht klar war, wann die Vorstellung beginnt. Rheingold war unser Anreisetag, wir landeten zu spät und düsten dann mit einem Schwarztaxi zum Theater. Eine halbe Stunde vor Beginn waren wir da, aber das war 90 Minuten zu früh. Und an den Folgeabenden legte Valerie die Pausenzeiten nach seinen Befindlichkeiten aus, irgendwann war das lustig, wir haben Wetten abgeschlossen, wann es weitergeht, und irgendwann angefangen, die Zeit durch den Konsum landestypischer Getränke zu überbrücken. Damals gab es an der Theaterbar den Wodka auch noch in den üblichen 100 Gramm-Abmessungen ... Aber ganz ehrlich, er hat da kein Alleinstellungsmerkmal, sowas haben wir auch schon in Rom erlebt, ganz ohne Gergiev.

  • Zu spät dran! Dirigent verpasst Opernaufführung

    "Stell dir vor, der Vorhang soll hochgehen, aber der Dirigent ist nicht da. Das passierte nun an der Wiener Staatsoper. "Lohengrin" startete verspätet."

    https://www.heute.at/s/valery-…-opernauffuhrung-41735945


    Dazu 2 Kommentare.

    Dass sich die Staatsoper solche Unverschämtheiten von diesem Herrn bieten lässt! Es ist ja nun weiß Gott nicht so, dass es nicht bessere Dirigenten gäbe.

    Gut, dass er heuer in Bayreuth nicht mehr dabei ist.

    It is only shallow people who do not judge by appearances. The true mystery of the world is the visible, not the invisible. Oscar Wilde

  • (https://www.heute.at/s/valery-…-opernauffuhrung-41735945)


    "Erst letzte Woche startete "Lohengrin" verspätet, weil Gergiev auf der Flughafenautobahn im Stau stand. Damals wartete man noch auf ihn. Am Sonntag landete Gergievs ohnehin erst für 16.42 Uhr angekündigter Flieger mit Verspätung. Ein Vorstellungsbeginn um 17 Uhr war unmöglich. Staatsoperndirektor Dominique Meyer musste handeln: "Ich wollte nicht 2.300 Zuschauer und 400 Personen hinter den Kulissen warten lassen."

    Michael Güttler, der eigentlich "Standby" war, kam zum Einsatz und wurde umjubelt. Aktuell ist an der Staatsoper kein weiteres Engagement mit Gergiev geplant."

    :thumbsup::P:!:

  • Ein Glück, dass es Streaming gibt, und dass mein Internetanschluss jetzt noch ein wenig schneller ist. So konnte ich gestern Abend einen Otello aus der Wiener Staatsoper, störungsfrei mit einer tollen Besetzung erleben: https://www.wiener-staatsoper.…l/event/969261126-otello/

    Carlos Álvarez wurde im Anschluss geehrt, da er schon seit 25 Jahren an der Wiener Staatsoper singt. Ich hatte ihn schon im Salzburger Otello unter Muti als Jago erlebt, und diesmal war er genauso toll. Gould war ein kraftvoll, strahlender Otello. Traumata waren bei ihm nicht zu entdecken. Krassimira Stoyanova war eine hingebungsvolle Desdemona. Ich war im siebten Opernhimmel. :saint: 

  • Ein Glück, dass es Streaming gibt, und dass mein Internetanschluss jetzt noch ein wenig schneller ist. So konnte ich gestern Abend einen Otello aus der Wiener Staatsoper, störungsfrei mit einer tollen Besetzung erleben: https://www.wiener-staatsoper.…l/event/969261126-otello/

    Carlos Álvarez wurde im Anschluss geehrt, da er schon seit 25 Jahren an der Wiener Staatsoper singt. Ich hatte ihn schon im Salzburger Otello unter Muti als Jago erlebt, und diesmal war er genauso toll. Gould war ein kraftvoll, strahlender Otello. Traumata waren bei ihm nicht zu entdecken. Krassimira Stoyanova war eine hingebungsvolle Desdemona. Ich war im siebten Opernhimmel. :saint: 

    Danke für Ihr Resümée! Ich finde das Staatsopernstreaming eine eichte Bereicherung und das Geld allemal wert! Leider wird in diesem Forum zu wenig darauf in Vorfeld hingewiesen oder später darüber berichtet. Das ist wohl ein sehr indvidualistisches Vergnügen.

  • Nein, ein "Oberlandesgericht" :P

    In Süddeutschland ist das völlig korrekt.

    Das verstehen halt die Piefkes nicht.


    Aber wenn Sie schon kulinarisch interessiert sind:


    "Der Opernballsekt von Schlumberger kostet 164 Euro, im Einzelglas 12 Euro. Mineral 7,50 Euro. Für den Weißen Spritzer verlangen die Bars am Opernball 13 Euro, die billigste Flasche Wein gibt es um 80 Euro, die teuerste um 160. Am günstigsten sind das kleine Mineral (7,50 Euro) und ein Espresso um 6 Euro."

  • Stargäste am Wiener Opernball: Aida Garifullina und Piotr Beczala.

    Ja, und das war eine wirklich schöne Sache. Garifullina mit "Sempre libera", Beczala mit "E lucevan le stelle" und beide mit "Tanzen möcht ich" von Emmerich Kálmán" Vorher ein eindrucksvolles Ballett.

    Und die Eröffnung mit den Debütanten und Debütantinnen eine reine Augenweide. Ebenso wie der wunderbare Blumenschmuck.

    Eine wesentlich stilvollere Angelegenheit als in Dresden, das läßt sich überhaupt nicht vergleichen. Allein schon diese wechselnd bonbonfarbene Beleuchtung dort ist einfach geschmacklos.

    Der große Unterschied ist, daß die Wiener Staatsoper auch für den Ball steht. Es war wohl Dominique Meyers letzter Opernball.

    Und der "Wiener Schmäh" gehört einfach dazu.....;-)

  • Schön, dass Sie einen so positiven Eindruck hatten....

    Mir hat einzig die Chreografie der Debutanten-Einlagen gefallen.

    Alles andere eher eine müde Angelegenhet und das Abschiedsgetue mit Meyer, Großbauer und Legris mehr als peinlich. Ich hatte den Eindruck, dass der Ball eine Privatveranstaltung einer Clique ist.....

    Die beiden Sänger haben "brav" gesungen, aber keinerlei Stimmung erzeugen können.

    Wenigstens eine Arie der Königin der Nacht oder Tamino/Pamina hätte ich bei dem Ball-Motto erwartet.


    Bin sehr gespannt, wie die Erneuerungswelle in der nächsten Saison sich auf den Opernball auswirken wird. So weitermachen kanns jedenfalls nicht sein.