Beiträge von Alter Frager

    Carico ist schon ein Guter.
    Vor allem sein Leporello war umwerfend (auch wenn er die übergroßen Fußstapfen eines Alex Esposito in seiner durchgeknallten Darstellung nicht füllen konnte - aber das wir niemand können). Ansonsten muss man bei ihm nehmen, was man kriegen kann (Sprecher, Biterolf o.ä.) Der Mann bekommt leider keine vernünftigen Rollen.

    ..wir werden vor allem einen Dirigenten wie Petrenko nie wieder haben.

    ich kann zu Petrenko nicht wirklich viel sagen, da ich kein regelmäßiger Besucher der Komischen Oper bin und nie einer war. Aber die wenigen male, die ich ihn dort erlebt habe, waren schon außergewöhnlich.
    Aber eigentlich klar, dass so ein kleines unbedeutendes Haus einen solchen Mann nicht auf Dauer halten kann.

    Den Beitrag - wie jeden anderen auch - zu disliken, daran ist per se je nix verwerfliches. Wer hier schreibt, darf auch liken und disliken, und muss sich dafür auch nicht rechtfertigen.
    Aber diese Daumler-Männlein, das hier noch keinen Beitrag geschrieben hat - kann mich zumindest an keinen erinnern - der nur grüne und rote Daumen verteilt, geht mir seit Langem schon gehörig auf'n Sack.

    jetzt auch auf meinem Smartphone
    Danke


    Und Schachtesätze sind, auch wenngleich ich sie nicht so gerne, es sei denn, sie sind, auch wenn das oft, zu häufig sollte es aber trotzdem nicht vorkommen, Ansichtssache ist, unumgänglich, verwende, kein Problem. Nicht wahr? !?

    Danke für den Bericht, der aber leider schwer lesbar ist. Ein Computer ist KEINE mechanische Schreibmaschine, einen Zeilenumbruch *) muss, ja DARF man am Computer NICHT manuell setzen, sonst kommt auf anderen Geräten sowas dabei heraus.


    *) vermute zumindest, dass die häufige Zusammenschreibung daher rührt, denn so oft kann man ja keine Fehler einbauen



    Den hatte ich soweit ich mich erinnern kann - und was mein Kalender an Einträgen hergibt - als Tamino und Alfredo. Schönes Material, aber noch ausbaufähig. In der Traviata hatte er neben Peretyatko und Nucci aber auch einen schweren Stand, da geht so mancher nur mit der Bronzemedaille ins Ziel. Und dann natürlich die Wurzn wie Ismaele oder Walther vdV.


    Kenne diesen Chang nicht - aber wenn das nicht ein absoluter Wunderknabe ist, dann sollte Glaser nicht der schlechteste Ersatz sein.

    Ich gehe davon aus, daß Sie "Vorurteile" meinen.

    Gut kombiniert! Die Android-Autokorrektur ist manchmal sehr phantasielos.


    Vorurteile ...
    Das sind keine.


    Sie kennen den Kartensuchenden doch offensichtlich nicht. Sie wissen also nur, dass er mehrere Gegengebote gemacht hat. Dass irgendeine Else dann sofort auf einen Händler schließt, ist natürlich nichts anderes, als ein dummes Vorurteil. Und dass diese zu oft noch dümmer nachgeplappert werden und, ist leider hinlänglich bekannt. Vielleicht *munklel-munkel* handelt es sich bei dem so "weit gereisten" angeblichen Studenten ja um einen Flüchtling ..... <X


    Dass Sie die durchaus sachlich-freundliche Anfrage des Herrn übrigens als "Anmache" bezeichnen, finde ich doch arg daneben.

    Habe gerade geschaut, er hat das mittlerweile auf 12 Angebote gemacht.


    Ich würde es genauso machen - bei jedem Anbieter ein Gegengebot. (Gut, vielleicht hätte auch eine Anfrage in der Rubrik "Suche" gereicht, aber nicht jeder Anbieter schaut da regelmäßig rein)
    Nach dem ersten Zuschlag bin ich glücklich und zufrieden - würde mir aber dann nicht mehr die Mühe machen, bei allen anderen abzusagen. Wäre mir dann doch zu viel Aufwand. Von daher kann es ja sein, dass er längst ne Karte hat.
    Und die anderen haben halt gar nicht reagiert, was o.k. ist.

    Ey Leute, bin ick hier im falschen Film??


    Kann doch wohl alles nicht wahr sein, dass Sie sich darüber aufregen, dass jemand einem Kartenverkäufer ein Gegenangebot macht.
    Das mache ich regelmäßig, wenn ich keine Karte hab und vor der Oper mein Schildchen hochhalte. Und wenn ich mir selbst - als Beispiel aus jüngster Vergangenheit - für die Chéreau-Elektra-Premiere an der STO ein Limit von 15,- € setzte (hatte ich eigentlich für illusorisch gehalten) und der erstbeste Verkäufer mir seine 100-Euro-Karte daraufhin überlässt, ist das doch in Ordnung.


    So etwas nennt man Marktwirtschaft. Da is nix Schlimmes bei!! Niemand zwingt den Verkäufer, darauf einzugehen.
    Vielmehr halte ich die Antwort des Verkäufers für unverschämt. Ein einfaches "Nö" hätte - wenn er schon nicht in der Lage ist, die Anfrage milde lächelnd zu ignorieren - auch gereicht. Das scheint die Administration des Forums ähnlich zu sehen, denn sonst wären die weiteren Postings ja nicht veröffentlicht worden.


    Also beruhigts Euch!

    Leute, klebt halt nicht immer mit den Augen an den Übertiteln,

    Ich kleb nicht an den Übertiteln, ich hab den Kram einfach im Kopf. Wünschte mir manchmal, es wäre nicht so - Seiffert ist da ja auch so ein Kandidat....

    Belanglos ist das richtige Wort für Detlef (?) Pohls Wolfram. Ich hatte mich auf Markus Brück gefreut.

    Christoph
    und ja, auf Brück hatte ich mich auch sehr gefreut, obwohl ich den ja ständig haben kann. Als Wolfram hatte ich ihn aber lange nicht, und mein Bruder, der letzte Woche drin war, war von ihm hellauf begeistert. "Wie Gerhaher - nur mit Durchschlagskraft"

    beim Pilgerchor habe ich einen Bass aus der zweiten Bettreihe rausgehört

    Den hab ich auch gehört, fand es spannend, mal die Linie vom zweiten Bass verfolgen zu können - hier ein Segen, sonst eher ein Fluch, wenn ich Chorwerke höre, die ich selbst oft gesungen habe, da höre ich dann (allzu) oft auch nur die Basstimme.

    Von Ante Jerkunica war ich enttäuscht (...) leider haben seine gestemmten Höhen ihm auch die Phrasierung zerstört.

    In der Tat. Beim Landgrafen geht das ja alles noch, aber bei den großen Verdi-Rollen ist das tragisch. Was könnte der für ein toller Verdi-Bass sein - aber die Rollen gehen halt oft bis e oder f rauf, und da kommt bei ihm leider nur heiße Luft.




    ... und hätt'ste ma watt jesacht, dit de in Berlin bist. Hättnwa uns ja inne Pause treffen könn'.
    Mir hat schon lange keena mehr zu'n Bier einjeladen.

    19.11.2017
    Was könnte der Herr Schager für ein Tannhäuser sein, wenn er weniger schlampig studiert wäre? Was hat er da für einen Scheiß zusammengesungen? Und im zweiten Akt macht er doch allzu viele Faxen. Aber rein stimmlich war das schon beeindruckend. Pohl war belanglos, Jerkunica hat mir gefallen, seine Höhenprobleme sind bekannt, fallen beim Landgraf aber nicht so ins Gewicht. Aber was für eine schöne, pechschwarze Stimme!


    Ärgerlich fand ich das zerdehnte und sterbenslangweilige Dirigat von Michael Boder. Den Abend hätte man sich also getrost schenken können, wäre da nicht Emma Bell als Venus/Elisabeth gewesen. Sie ist für mich die erste in der Produktion, die in beiden Rollen überzeugen konnte - zumindest fällt mir jetzt spontan keine ein. Für die Venus hat sie die erforderliche fast-schon Mezzo-Farbe in der Stimme, selbst "der Erde wärmenden Schoß", bei dem sich die "nur-"Elisabeths, die in dieser Produktion zur Venus überredet werden, die Karten legen. Aber diese warme Stimmfarbe kommt auch als Elisabeth wunderbar zur Geltung.