Beiträge von th.max

    Wenn Sie mir auch noch sagen würden, wer ihm das Recht abgesprochen hat? Danke!

    Aber es wird ja noch erlaubt sein, Dinge, die ein Kritiker schreibt, zu hinterfragen. Das ist hier in diesem Forum sogar an der Tagesordnung.

    Sie sehen ja wozu dieses Hinterfragen geführt hat, nur nicht dazu dass Sie von Herrm Brenbeck eine Antwort erhalten haben. Aber es ist eine Menge Porzellan zertrümmert worden.

    Reinhard Brembeck ist Journalist in einem Land dessen Grundgesetz ihm die freie Äußerung seiner Meinung garantiert.

    Von diesem Recht hat er Gebrauch gemacht und die verstorbene Frau Wagner eine Nationalsozialistin genannt.

    Wo ist das Problem? Bei den Foristen, die alles in Bewegung setzen um ihm das Recht abzusprechen, das an genau dieser Stelle zu tun.

    Kann es sein, dass hier im Wesentlichen Foristinnen über die Frage wie lang (m)ein Bart innerhalb von neun Tagen wächst spekulieren? Ich bevorzuge eigentlich Beiträge, die irgendwie von Sachkenntnis beeinflußt sind.

    Da will ein nicht mehr ganz junger kleiner Junge sich nicht von "Mutti" zum Händewachschen ermahnen lassen. Muss man darüber einen Artikel veröffentlichen? Muss man dann auch noch darüber ernsthaft diskutieren?

    Ohne zu fest spekulieren zu wollen, kann es natürlich auch sein, dass Frau Wagner etwas hat, was zwar viel Zeit braucht - aber nicht direkt tödlich ist:


    Krebs im Frühstadium


    Depressionen

    Wenn Sie nicht zu fest(?) spekulieren wollen, dann tun Sie es doch bitte auch nicht. Niemand braucht in dieser Situation derartige Spekulationen.

    Interessanter Spielplan. Viele Produktionen, die man schon zu kennen glaubt (Neuenfels Entführung /Bieto Carmen/ Kosky Macbeth/ Castorf Faust) sogar eine Ponelle Wiederaufnahme, die Herr Meyer schon entsogt hatte. und aucch Placido Domingo ist wieder dabei.

    Wie angekündigt Garanca als Kundry und auch sonst kann der neue Parsifal sich wahrscheinlich hören lassen.

    Tosca:

    Ich habe mir heute Tosca aus der MET angeschaut. Ich war ein wenig verwundert, dass es dort schon wieder eine neue Inszenierung gibt. Weiß jemand warum das Haus sich von der Luc Bndy Inszenierung getrennt hat an der das Nationaltheater München teilnahm. Nun die neue ist keinen Deut besser als die vorhergehende. Bei uns in München war die Premiere im Jahr 2010. Lucic sprach glücklich über die Rückkehr zu den Inszenierungen der fünfziger und sechziger Jahre. Das kann ja lustig werden.

    Musikalisch können wir dankbar sein, dass bei uns Frau Hateros und die Herren Schrott und Calleja im März gesungen haben.

    Das New Yorker Publikum, mochte die Inszenierung nicht - zu modern. Abstimmung mit den Füßen d.h. hat sich nicht verkauft und da Tosca sich verkaufen muss, gab es ganz schnell eine Neuproduktion. War ganz ähnlich mit der Traviata Übernahme aus Salzburg (Decker), lief nicht gut und schon erneuert.

    Baden-Baden plant

    2022 Pique Dame

    2023 FroSch

    2024 eine weitere Strauss-Oper

    jeweils Ostern mit den Berliner Philharmonikern und Kirill Petrenko

    also muss Salzburg Ostern mit den anderen Spitzenorchestern dieser Welt vorlieb nehmen.

    Das ist verständlich, wenn man zum Beispiel liest, was die Kölner Philharmonie zu dem für morgen abgesagtem Konzert schreibt:

    "Sobald die Bundesregierung das aufgrund der Corona-Pandemie geplante Gesetz zur Gutscheinlösung verabschiedet hat und damit eine verlässliche Rechtslage vorliegt, werden wir Sie hier über alle Modalitäten der Ticketrückgabe informieren. Vielen Dank im Voraus für Ihre Geduld und Ihr Verständnis."

    Eine verlässilche Rechtslage für die Stornierungen zum Tage X kann doch nicht dadurch entstehen, dass die Bundesregierung (rectum: der Bundestag) am Tag x +? ein Gesetz beschließt, dass die Dinge rückwirkend regelt. Und die aktuell gültige Rechtslage ist eben Ausfall muss erstattet werden.

    Eltern in Bayern sollen zumindest für die kommenden drei Monate keine Kindergarten- oder Kita-Gebühren bezahlen müssen, solange diese wegen der Corona-Krise geschlossen sind.

    War man denn bis jetzt davon ausgegangen, dass die Eltern für nicht erbrachte Dienstleistungen auch noch zahlen sollen?

    Wo ust also das große Problem?

    Mein Ansatz war, dass ich finde viele Opernhäuser geben zu viel Geld für diese Hochglanzbücher und den Versand aus und "vergessen", dass ich zumindest nur informiert werden will, wer singt was, was kostet es und wie bekomme ich ggf. meine Karten.

    die haben auch kein Geld für die Oper.

    Danke für ihren einfühlsamen Beitrag. Da geht mir richtig das Herz auf. Aber leider muß ich Ihnen widersprechen. In Wien sind die Stehplätze immer noch bezahlbar und in Berlin gibt es auf den sog. Berlin-Pass in allen drei Opernhäusern Karten für 3€, wenn die Vorstellung nicht ausverkauft ist, und wenn es nicht gerade eine Premiere ist, sind die Chancen gut, da etwas zu bekommen.

    Stimmt doch nicht. Jeder kann sich im Internet kostenlos informieren!

    Interessant, ich muss für mein Internet zahlen und es gibt duchaus Menschen, die kein Inernet haben u.a. auch aus Kostengründen.

    Noch zwei Argumente f ü r eine bescheiden gestalte Jahresvorschau. Bei den meisten Häusern kann ich im Netz heute nicht mehr feststellen, was z.B. am 02.03.20 gespielt wurde. Und wenn ich heute im Netz lese es singt der Sänger X, ich aber in Erinnerung habe, dass ich mich auf Y gefreut habe, kann ich nur mit der gedruckten Fassung überprüfen, ob es bei mir anfängt oder noch nicht. "Denn was Du schwarz auf weiß besitzt...."

    Wenn ich ein Buch mit schönen Fotos möchte, kann ich in der Buchhandlung meines Vertrauens zwischen vielen Alternativen wählen. Wenn ich den Spielplan eines Opernhauses lesen möchte, reicht mir ein Heft mit den Informationen. Weltweit sind die Broschüen in den letzten Jahren immer aufwändiger geworden, freut besonders die Fotografen, die gute Aufträge bekommen. Mir wüden u.U. das eine oder andere Szenenfoto aus einer Produktion mehr helfen als schrftliche oder bildliche Assoziation zum Thema der Spielzeit, das für mich auch nur mittelinteressant ist, denn Tristan und Isolde verändern sich ja nicht, egal wie die Spielzeit übertitelt ist.

    Nun staune ich aber doch über die Nonchalance mit der hier berechtigterweise Fehlerlisten erstellt werden. Von einer Produktion eines öffentlich-rechtlichen Senders erwarte ich da schon etwas mehr. Nicht vorstellbar, wenn solche Fehlerhäufung hier einem Foristen unterliefe.

    Aber, wenn ich sehe, das ganze Krankenhäuser schon in Kurzarbeit gehen, weil kaum Corona-Patienten kommen und alle anderen Patienten nach Hause geschickt wurden, dann nehme ich mir auch das Recht, mir zu überlegen, ob Opernfestspiele Großveranstaltungen sind oder nicht.

    Der Zusammenhang überfordert mich. Eine Großveranstaltung wird durch ihre Größe definiert und nicht relativ zur Kurzarbeit in einigen Krankenhäusern, oder?