Beiträge von Schneefall

    Noch bis morgen Nachmittag aus Paris: Carmen mit Elina Garanca.

    Ich finde diese Inszenierung sehr gut, wohltuend im Vergleich zu der "nach Lina Wertmüller"-Inszenierung in München.

    Noch bis morgen 17:00 Uhr, ein Besuch der vituellen Maikundgebung ist also keine Ausrede, kann noch angeschaut werden:

    Philip Glass

    SATYAGRAHA

    aus dem Opernhaus Stuttgart.

    Leider ist die Bildqualität dritte Liga, aber die Musik entschädigt alles. Ich bin schon gespannt, ob sich die Bayerische Staatsoper sich jemals durchringt so ein werk auf den Spielplan zusetzen.

    Aufruf über Homepage Staatsoper Stuttgart.

    Das überlasse ich Ihrer Phantasie. Sie kommen bestimmt drauf. Zur "immer ordentlich aufrechten Haltung" fällt mir z.B. ein: "Augen rrrrechts!"

    Werden Sie genauer! Der anscheinend Ihnen bekannte Kasernenhof ist nicht der Nabel der Welt. Wenn es der Ort ist, denn ich im vorhergehenden Satz genannt habe, frage ich Sie woher kennen Sie ihn? Manchmal haben Sie einen Ton drauf als ob Sie dort eine Ausbildung gehabt hätten.

    Da sind Sie aber nicht gut informiert. Unterhalten Sie sich mal mit einem Orthopäden. Ab und zu mal "lümmeln", wie Sie es nennen, tut dem Rücken sogar gut. Nur nicht ständig. Eine steife Haltung auf Dauer ist sogar schlecht.

    Nennen Sie mir einen konkreten Namen eines Orthopäden, der das empfiehlt. Ich würde ihn gerne deswegen anrufen.

    Es macht einfach keinen guten Eindruck wenn Herr Bachler sich auf seinen Sessel während einer Vorstellung hineinlümmelt. Das hat keine Ausstrahlung und sagt doch viel über ihn wie er die Welt sieht.Übrigens gegenüber Sir Peter Jonas ist er selten in seiner Loge.

    Seien Sie doch nicht so streng, Schneefall. Ich persönlich finde, daß Herr Bachler immer lässig elegant in seinem Sessel lehnt. Wenn ich "immer ordentlich aufrecht" lese, habe ich ganz blöde Assoziationen....

    Bin ich streng, wenn mir etwas auffällt? Andererseits sagt eine Sitzposition viel über einen Menschen aus - Respekt gegenüber anderen Menschen, Respekt gegenüber seinem eigenen Rücken. Merkwürdigerweise sind es nur Männer, die sich in Ihre Sessel hineinlümmeln. Aber ich will hier keine neue Debatte beginnen.

    Und welche blöden Assoziationen haben Sie?

    Sir Peter Jonas saß fast bei jeder Vorstellung in der Intendantenloge. Immer ordentlich aufrecht, nie lümmelte er sich in den Sessel wie sein Nachfolger.

    Am Ende seiner Indentanz wurde ein Buch vom Schirmer/Mosel Verlag über die Inszenierungen in seiner Zeit herausgegeben. Ach wäre das jetzt schön in ihm zu blättern. Das muss nachgeholt werden. Sir Peter Jonas hat mich ein neues Sehen gelehrt. Dafür bin ich ihm dankbar.

    Frau Ira: Was war die erste Rolle von Frau Anja Hateros in München? Falstaff 2006 als Alice Ford?

    Les contes d'Hoffmann - Opéra Bastille

    Noch bis zum 26. April 2020 abrufbar.

    Ich habe soeben den ersten Akt angeschaut und das war eine Wohltat gegenüber den prüden Inszenierung der letzten Tage von der MET.

    Dass Ramón Vargas so ein spielfreudiger Sänger ist, hat mich sehr überrascht. Bei seinen Auftritten in München wirkte er wie ein steifer Tanzbär.

    Die gezeigte Version ist aus dem Jahr 2018. Ich selbst habe sie schon im Frühsommer 2010 mit einer vollständig anderen Besetzung gesehen. Anscheinend habe ich vieles vergessen oder wurde die Inszenierung überarbeitet.

    Und die Tosca mit Harteros, Schrott und Calleje im Januar war wirklich großartig. (Oder war es erst Februar? Scheint eine Ewigkeit her zu sein)

    Es war im Februar.

    Ewigkeit - nicht für mich in dieser kontaktfreien Zeit. Ich bin froh, dass ich bis zum Shutdown aus dem Kelch trinken durfte. Die Erinnerung hält mich unter anderem am Leben. Ich glaube, dass wir uns im Herbst der Kunst so hingeben können wie wir es gewohnt waren und dass dann das zurückliegende halbe Jahre nur ein dunkler Schatten in unserem Leben war. Wir werden vieles mehr genießen als zuvor.

    Vorab brauchen wir jedoch Regen, Regen für die Natur.

    Tosca:

    Ich habe mir heute Tosca aus der MET angeschaut. Ich war ein wenig verwundert, dass es dort schon wieder eine neue Inszenierung gibt. Weiß jemand warum das Haus sich von der Luc Bndy Inszenierung getrennt hat an der das Nationaltheater München teilnahm. Nun die neue ist keinen Deut besser als die vorhergehende. Bei uns in München war die Premiere im Jahr 2010. Lucic sprach glücklich über die Rückkehr zu den Inszenierungen der fünfziger und sechziger Jahre. Das kann ja lustig werden.

    Musikalisch können wir dankbar sein, dass bei uns Frau Hateros und die Herren Schrott und Calleja im März gesungen haben.

    Was macht eigentlich der Kartenhai vor dem Haus jetzt?

    Bekommt er auch etwas aus dem Nothilfetopf.

    Vielleicht hat er eine kranke Frau und Kinder in Ausbildung?


    Fragen über Fragen und keine Antwort.

    Hervorragende Elektra aus der Met (2016). Die Chéreau-Inszenierung mit Stemme statt Herlitzius, Pieczonka und Meier. Besser gehts nicht.

    Richtig. Was für Frauen, was für ein Dirigent mit seinem Orchester.

    Das sehen viele Leute, die mit dem Thema mehr umgehen als Sie, völlig anders. Z.B. haben sich damals viele Schriftsteller und Zeitungen, allen voran die FAZ heftig gegen die Rechtschreibreform gewehrt. Befassen Sie sich einfach mal mit dem Thema, bevor Sie losblöken, das Internet ist voll davon.
    Nur ein Beispiel:

    Sind die Sätze von Ihnen oder nicht?

    Es wäre sehr nett, Schneefall, und ich wüßte es zu schätzen, wenn Sie mir sagen würden, wo ich Ihnen Vorschriften gemacht hätte. Umgekehrt wird eher ein Schuh draus, nämlich indem Sie ständig versuchen, mich an die frische Luft zu schicken....

    Einmal haben Sie geschrieben, dass ich hier nicht herum blöken soll - hier ging es um das scharfe S

    Ein anderes Mal schrieben Sie, dass ich etwas konstruktives beitragen soll.

    Immer wiederr vergreifen Sie sich mit Ihrem Ton an mir.


    Ich bin nicht ihr Lakai.

    Wenn ich Ihnen frische Luft empfehle, dann meine ich es nur gut mit Ihnen.

    Violanta - ich hatte diesen frühen Einakter von Erich Korngold noch nicht gekannt und ich war gestern sehr angetan von der Inszenierung.


    Jedenfalls halten Sie sich besser raus, was die Beamten in der Bayerischen Staatskanzlei betrifft.

    Wieso sollte sich Mila heraushalten? Was soll dieser Kasernenhofton? Irgendwie sind Sie auf dem falschen Dampfer. Es reicht schon wenn Sie versuchen mir Vorschriften zu machen. Sie sind nicht der Nabel der Welt und des Forums.

    Ob wir jetzt oder in zwei oder drei Tagen wissen, ob die Opernfestspiele und Salzburg stattfinden ist doch völlig egal, auch ob Hagen. endlich eine ihm passende Antwort aus Bayreuth bekommt.

    Viel wichtiger ist es doch, dass es endlich regnet. Die Natur braucht ihn dringend. Und das ist wirklich wichtig. Aber die Niederschläge machen auch nicht mehr was wir uns wünschen.

    Parsifal Opera Vlaanderen

    Ich habe gestern mir die ersten beiden Aufzüge dieser Inszenierung angeschaut. Sie ist schon etwas älter, aber sehr interessant. Endlich wieder einmal kein reichbebilderter Parsifal wie der aus Badan-Baden, der Staatsoper Berlin oder München. Klanglich und sängerisch unterscheidet das sich sehr von unseren Einheitsparsifals, endlich einmal für mich eine neue Sängerin und neue Sänger.

    Das hat gut getan.


    Oh, wie schön! Hier wird ja mal wieder richtig ordentlich herumgetrollt. Gut zu sehen, dass man gar nichts verpasst, wenn man das Forum mal für ein paar Wochen links liegen lässt, was ich seit der Rückkehr des Users "Hagen" oder neuerdings "Hagen." so praktiziere und auch in Zukunft so halten werde. Meine Zeit ist mir wirklich zu schade, einem beitragsgeilen Provokateur bei der "Arbeit" zuzuschauen. Und tschüss!

    Ab und zu gibt es doch einige Perlen (Hinweise und Informationen) und dann lohnt es sich doch hier mit zu lesen. Aber es gibt jetzt ein trautes Paar, das sich stark ergänzt, einen Geltungsdrang verspürt, zu Hause keine Ansprache hat usw. und deswegen das Forum stark verwässert.

    Haben Sie eine Alternative außer nur Boykott?