Hinterhäuser Vertragsverlängerun

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    • "Markus Hinterhäuser ist am Dienstag erneut zum Intendanten der Salzburger Festspiele bestellt worden. Sein Vertrag wurde um weitere fünf Jahre, also bis 2026 verlängert. Hinterhäuser ist seit 2016 Intendant des Festivals.
      Markus Hinterhäuser bleibt auch nach dem Sommer 2021 Intendant der Salzburger Festspiele, wie das Kuratorium des Festivals in seiner Sitzung am Dienstag beschloss. Der Vertrag mit dem 61-Jährigen wurde um weitere fünf Jahre bis 2026 verlängert. Die Wiederbestellung hatte sich bereits abgezeichnet, weil das Kuratorium schon Hinterhäusers Ankündigung, sich wieder zu bewerben, „mit großer Freude“ aufgenommen hatte.
      Seit 2016 ist Markus Hinterhäuser Intendant der Salzburger Festspiele
      Der laufende Vertrag mit dem Pianisten endet zwar erst mit 30. September 2021, wegen des 100-Jahr-Jubiläums der Festspiele im kommenden Jahr entschloss sich das Kuratorium aber für die rasche Ausschreibung, um das Jubiläumsjahr frei von Personaldebatten zu halten. Die Entscheidung für Hinterhäuser fiel am Dienstag einstimmig.
      Rund fünf Mio. Euro mehr für Jubiläumsfestspiele
      Ebenfalls beschlossen wurde am Dienstag das Budget für das Jubiläumsfestival. Dieses wird 66,5 Millionen Euro umfassen und damit deutlich besser ausgestattet sein als in einem „normalen“ Festspieljahr. 2019 beträgt der Haushalt knapp 61,8 Millionen Euro. Davon unabhängig wird es zum „Hunderter“ ein Sonderbudget geben, dessen Höhe noch mit den öffentlichen Gebietskörperschaften verhandelt werden muss."
    • die Vertragsverlängerung ist sehr zu begrüßen. Was den Kartenstand angeht, muss man etwas differenzieren. Es gibt bereits seit einigen Jahren (schon seit Ruzicka und Pereira) eine Tendenz, dass die Besuche in Salzburg kurzfristiger gebucht werden und viele Besucher nicht mehr so langfristig planen wie das früher der Fall war. Das zeigt sich ja beispielsweise auch bei den Hotelbuchungen, die derzeit noch für fast alle Termine recht problemlos möglich sind.

      Die Karajan-Zeit, wo der deutsche Unternehmensadel sich zwei Wochen im Hirschen oder im Sacher einquartiert hat, sind vorbei. Das wirkt sich natürlich jetzt auch auf den Kartenstand aus, nicht unbedingt aber am Ende der Festspiele wenn Bilanz gezogen wird.
    • Die Vertragsverlängerung zementiert das Mittelmaß, das in den letzten beiden Jahren zu beobachten war. Das ist auch der Grund, warum es leichter ist, an Karten zu kommen. Erst wenn eine Prodktion wie Salome im letzten Jahr von der Presse gelobt wird, setzt der Run so richtig ein.

      Programmqualität: schon allein ein beim Staatsbesuch des Bundespräsidenten zusammen mit der Festspielpräsidentin bei Präsident Putin angekündigter "Russlandschwerpnkt mit Russischer Oper und Russischen Sängern" im Jubiläumsjahr spicht für sich. Max Reinhardt und Hugo von Hoffmannsthal drehen sich im Grabe um ....
    • Wobei ganz unklar ist, was an dem dekorativen Prunk dieser Inszenierung »überintellektualisiert« sein soll. Meiner Ansicht nach setzt, wer dieses (etwas schrumplige) Attribut verwendet, voraus, dass hinter dem Ornamentalen irgendwelche Gedanken stehen. Ich habe nichts gefunden, was diese Annahme nahelegt.
      Was geschehen ist, so lange die Welt steht, braucht deshalb nicht zu geschehen, so lange sie noch stehen wird.
      Marie von Ebner-Eschenbach
    • elsa schrieb:

      [...]
      Programmqualität: schon allein ein beim Staatsbesuch des Bundespräsidenten zusammen mit der Festspielpräsidentin bei Präsident Putin angekündigter "Russlandschwerpnkt mit Russischer Oper und Russischen Sängern" im Jubiläumsjahr spicht für sich. Max Reinhardt und Hugo von Hoffmannsthal drehen sich im Grabe um ....
      Aber was genau haben Sie gegen russische Opern?
      ... Wunder warten bis zuletzt.
    • Fü´r derartige Nachhilfestunden nehme ich normalerweise Honorar.
      Bei besonders unbedarften, womöglich auch noch bedürftigen Lernwilligen mache ich auchmal eine Ausnahme.
      Also: 100 Jahre Salzburger Festspiele
      -- Was war die Grundidee ?
      -- Wie hat sich das Programm entwickelt
      -- Was waren die Highlights
      -- Welche Werke und Produktionen der Gründer wurden lange nicht gespielt und verdienten eine Neuaufnahme
      -- Welche Schwerpunkte sollen in dieZukunft führen
      usw.

      Was hat da ein "Schwerpunkt Rusland" verloren, es sei denn,man sieht eine Anbindng an Russland als Zukunft.....

      Hauptsache 5 Mio mehr Geld. Was damit wohl gemacht wird?
    • Es ist immer klug, wenn man die Handlungen oder Aussagen eines anderes beurteilt, bis zum Beweis des Gegenteils davon auszugehen, dass man es nicht mit Idioten zu tun hat. Das bedeutet unter anderem und vor allem, dass man davon ausgeht, dass der Einwand, der einem als erstes und vor allem Nachdenken einfällt, dem Betreffenden auch schon einfallen sein dürfte. Das heißt, es wäre klug, wenn Sie davon ausgehen würden, dass man sich für diese Variante entschieden hat nachdem man die Einwände, die Sie vortrage, geprüft hat. Das bedeutet nun zweierlei: Zum ersten sollten Sie immer davon ausgehen, dass man auch anderer Meinung sein kann als Sie; zum zweiten sollten Sie herauszubekommen versuchen, warum man sich so entschieden hat. Das kann durch Nachdenken geschehen oder aber, wenn Ihnen das zu anstrengend ist, durch Nachfrage. Und wenn es vorläufig keine Antwort gibt, einfach durch Warten auf den Zeitpunkt, wo es mitgeteilt wird. Sie können davon ausgehen, dass man die Entscheidung begründen wird.
      Was geschehen ist, so lange die Welt steht, braucht deshalb nicht zu geschehen, so lange sie noch stehen wird.
      Marie von Ebner-Eschenbach