Mailand Spielzeit 2019/20

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    • "....Ich vergönne Herrn Meyer die Mailänder Scala und der Mailänder Scala Herrn Meyer...."

      Herr Cupak im Online-Merker. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.Wenn Meyer die Scala bekommt, dürfte er aber für Paris nicht mehr zur Verfügung stehen.

      Zu Pereira: Das nimmt langsam schon Thielemannsche Züge an. Irgendwie gibt es überall mit ihm Ärger und er kann sich nie wirklich vorstellen, warum.
    • nun, in Salzburg und Mailand wurde er jetzt zweimal mit Pauken und Trompeten rausgeschmissen und hat an beiden Häusern ein sehr vorsichtiges Programm angeboten. Mein Mitleid hält sich da sehr in Grenzen. Was mir zuletzt an der Scala aufgefallen ist (wenn ich dort war), war zumindest ein heftiger Zuschauerschwund gegenüber der Intendanz von Lissner.
    • maestro schrieb:

      nun, in Salzburg und Mailand wurde er jetzt zweimal mit Pauken und Trompeten rausgeschmissen
      Das wird auch durch Wiederholung nicht richtiger.
      Pereira wurde in Salzburg nicht mit Pauken und Trompeten rausgeschmissen. Als die Scala frei wurde, wollte er dorthin. Da gab es eine Überschneidung. Die Salzburger wollten nicht ein Jahr mit Doppelintendanz. Da ging es um entweder oder. Deshalb wurde sein laufender Vertrag um 1 Jahr verkürzt.
      Mailand ist ein schwieriges Pflaster für einen Intendanten. Pereira dürfte da vor allem die Saudi-Geschichte geschadet haben.

      maestro schrieb:

      Lissner.
      Das Gelbe vom Ei war der auch nicht. Bei den Wiener Festwochen hatte er jedenfalls keinen Erfolg.
    • ira, Ihre Verteidigung für Pereira wird durch Wiederholungen nicht richtiger. Nachdem er bereits im ersten Sommer das Budget deutlich überzogen hatte, wurde vom Kuratorium bereits nach dem ersten Sommer eine Verlängerung seines Vertrages kategorisch ausgeschlossen, was die Verhandlungen mit Mailand überhaupt erst ermöglichte. Letztendlich einigte man sich nach zwei Jahren auf eine Vertragsauflösung. Man kann es ein teures Mißverständnis nennen, wenn mir aber gesagt wird, das mein Vertrag nicht verlängert werden wird, bevor über eine Verlängerung überhaupt verhandelt wurde, ist das zumindest für mich ein veritabler Rausschmiss.

      elsa, in Salzburg weint man höchstens vor Freude über ein ausgeglichenes Budgets und ein künstlerisch wertvolles Programm. Nicht umsonst wurde der Hinterhäuser-Vertrag bereits mit 2026 verlängert.
    • Die Verlängerung von Hinterhäuser hat nur marginal mit den Festspielen zu tun, sondern vielmehr mit den familiären Verbindungen, die ein Engagement für diese Position überhaupt erst möglich gemacht hat nach der Pleite in Wien.

      Medeé scheint interessant, Alcina ist von Pfingsten, Orpheus in der Unterwelt mag ganz witzig werden, Adriana Lecovreur und Luisa Miller konzertant; naja, so richtig nach "Festspielen" sieht das für mich nict aus. Wenigstens wird die Salome wiederholt....
      De anderen Sparten hab ich nicht genauer durchsucht. Sprechtheater ist nicht mein Ding und bei den diversen Orchesterkonzerten bzw. Solistenabenden sieht es nach Standard-Programm aus...