Dmitri Hvorostovsky

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    • Dmitri Hvorostovsky

      susakit schrieb:

      Schlechte Nachricht aus Wien
      Die gute Nachricht ist immerhin, daß sich Dmitri Hvorostovsky offensichtlich wieder vollständig erholt hat:

      hvorostovsky.com/

      berinart.de/?gclid=CN7zz4GU7s4CFdUy0wod0I0AFQ

      Ich werde ihn am 29. Oktober in München hören.
      Leider versagt er sich der Bayerischen Staatsoper vollständig (über die Gründe darf spekuliert werden). Für den "Eugen Onegin" war er einmal geplant, hat aber abgesagt. (Darüber braucht man nicht lange zu spekulieren...). Vor ein paar Jahren gab er einen LA mit russischen Liedern im Prinzregentheater. Die waren wunderschön, aber ich würde ihn mir für Rollen wie Luna, Simone oder Renato wünschen. Statt der beiden Langweiler, die wir in unserem "Ballo" hatten.
      Erst gestern habe ich mir den Mitschnitt aus der Wiener Staatsoper des "Ballo" (schwedische Fassung) angehört (mit Stoyanova und Beczala), wo er den Grafen Anckarström singt. Das ist eine ganz andere Liga.
    • Arienabend in der Philharmonie am Gasteig.

      Mindesten zwei große Opernstars waren am Samstag in der Philharmonie. Dmitri Hvorostovsky auf dem Podium und Elina Garanca zwei Reihen vor mir im Publikum. In der Pause kaum von Fans bedrängt, fand sie es dann doch sichtlich nicht unangenehm, daß sich auf dem Weg zu ihrem Platz meine kleinen Gruppe ein wenig bemerkbar machte und sich als Bewunderer outete....

      Auf Dmitri Hvorostovsky habe ich mich sehr gefreut, habe ich ihn doch in der letzten Zeit - und auch schon früher - in fast all den Rollen an der Bayer. Staatsoper, in denen ein Bariton seines Fachs gefragt ist, vermißt. Sei es der Luna im "Trovatore", der Renato im "Ballo", der Don Giovanni, vom "Eugen Onegin" gar nicht zu reden. Was uns da stattdessen so ab und an präsentiert wurde, war nicht durchwegs überzeugend, allen voran die beiden kürzlichen Rollenbesetzungen im "Ballo."
      Hvorostovsky ist auf deutschen Opernbühnen nicht präsent, zuletzt sang er an der Bayer. Staatsoper vor 15 Jahren in "La Traviata", 2013 gab er ein Konzert im Prinzregententheater, auf dem Programm standen ausnahmslos russische Lieder. Für "Eugen Onegin" war eine Serie von vier Aufführungen mit ihm geplant, die er aber dann dankend abgelehnt hat, die Gründe liegen auf der Hand. Schwer vorstellbar, daß er in dieser erbärmlichen Produktion einen schwulen Onegin gegeben hätte. Daß er deutsche Bühen meidet, hat seine nachvollziehbaren Gründe. Stattdessen singt er lieber in Salzburg, Wien, London, New York, in Rußland sowieso.
      Den Posa in unserem Münchner "Don Carlo" bräuchte er allerdings nicht zu scheuen. Mir wäre er jedenfalls definitiv lieber als der demnächst geplante Christian Gerhaher. Auch ein Posa sollte Konturen und "Biß" haben.
      Der erste Teil des Liederabends war naturgemäß ganz Musik aus seiner Heimat gewidmet, seiner bevorzugten Domäne. Eine Arie, die unmittelbar auf die vorhergehende hätte folgen sollen, wurde gestrichen und durch ein Orchesterstück ersetzt. Da zeichnete sich schon ab, daß Hvorostovsky bemüht war, mit seinen Kräften hauszuhalten. Auch hielt er sich zu Beginn jedes Auftritts kurz am Dirigentenpult fest. Eine Schwäche konnte man seinen Präsentationen aber nicht anmerken, kultivierte Stimme, Attacke, ein unendlich strömender Atem, Crescendo, alles da. Zum Höhepunkt im russischen Teil geriet die Arie des Grafen Tomski aus "Pique Dame".
      Nach der Pause ging's dann italienisch weiter. Auch da wurde eine Arie ausgelassen ("Il balen.."), nach dem Vorspiel zum 3. Akt aus dem "Maskenball" folgte die Szene des Posa ("Oh Carlo ascolta...Io moro"), ebendie ließ mich umso mehr wünschen, ihn als Posa auf der Bühne erleben zu können.
      Zum Schluß dann das sehr expressiv gesungene "Cortigiani...." aus dem "Rigoletto". Der stehende Applaus des Publikums (darunter viele russische Besucher) gab ihm nochmal den Schub für zwei Zugaben, das elektrisierend gesungene Torerolied aus "Carmen" und als Abschluß "Ochi chornye". Zum Schmelzen schön. Standing ovations, jede Menge Blumen und ein goldiges Kuscheltier, passend zu Hvorstovskys Geburtsort in Sibirien, ein "Amur-Tiger".
      Hoffentlich erfreut er sich in der Zukunft einer stabilen, bzw. stabileren Gesundheit.
      Ach ja, ein begleitendes Orchester gab es natürlich auch, die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg unter Constantine Orbelian. Dazu ist nicht viel zu sagen, ein typisches Tournée-Orchester, sehr ordentlich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ariel ()

    • Ariel schrieb:

      Für "Eugen Onegin" war eine Serie von vier Aufführungen mit ihm geplant, die er aber dann dankend abgelehnt hat, die Gründe liegen auf der Hand. Schwer vorstellbar, daß er in dieser erbärmlichen Produktion einen schwulen Onegin gegeben hätte. Daß er deutsche Bühen meidet, hat seine nachvollziehbaren Gründe.
      Eine Mutmaßung nach der anderen. Es sei denn, Hvorostovsky hat Ihnen persönlich seine Meinung gesagt oder er hat sich sonst irgendwie öffentlich dazu geäußert, würde ich an Ihrer Stelle den eigenen Senf nicht in andere hineinprojizieren. Was bei Ihnen alles "auf der Hand liegt", ist erstaunlich.

      Zu Eugen Onegin: Eugen Onegin schwul zu machen, ist eines der brilliantesten Einfälle, die ich im Zusammenhang mit dieser Oper gesehen habe. Er gibt mir nicht nur Aufschluß über mögliche Motive Onegins für seine Handlungen, sonder ist auch eine hervorragende Aufarbeitung des Lebens Tschaikowskys. Warum Hvorostovsky da nicht gesungen hat, weiß ich nicht. Ich bezweifele aber sehr stark, dass es irgendwas mit einem schwulen Onegin zu tun hat.
    • Th.E. schrieb:

      Zu Eugen Onegin: Eugen Onegin schwul zu machen, ist eines der brilliantesten Einfälle, die ich im Zusammenhang mit dieser Oper gesehen habe.
      Tatsächlich muss man dem Stück dazu schon sehr viel Gewalt antun.

      Th.E. schrieb:

      sonder ist auch eine hervorragende Aufarbeitung des Lebens Tschaikowskys.
      Weil der Komponist schwul war, ist es plausibel, dass Onegin es auch ist? Echt jetzt?
    • Th.E. schrieb:

      Eine Mutmaßung nach der anderen. Es sei denn, Hvorostovsky hat Ihnen persönlich seine Meinung gesagt oder er hat sich sonst irgendwie öffentlich dazu geäußert, würde ich an Ihrer Stelle den eigenen Senf nicht in andere hineinprojizieren. Was bei Ihnen alles "auf der Hand liegt", ist erstaunlich.
      So weit hergeholt ist das vielleicht durchaus nicht: bei der Stellung, die Eugen Onegin in der russischen Literatur einnimmt, sieht es ein russischer Künstler eventuell nicht so gerne, wenn man daraus einen Klamauk macht. Russen verstehen da bei ihren Klassiker möglicherweise auch weniger Spaß als Deutsche bei ihren.
    • Th.E. schrieb:

      Eine Mutmaßung nach der anderen.
      Wenn Sie etwas nicht mitbekommen, ist das nicht mein Problem. Das sind keine Mutmaßungen.

      Th.E. schrieb:

      Er gibt mir nicht nur Aufschluß über mögliche Motive Onegins für seine Handlungen, sonder ist auch eine hervorragende Aufarbeitung des Lebens Tschaikowskys.
      Es sei Ihnen unbenommen, daß Ihne dieser Warlikowski-"Eugen Onegin" so gut gefallen hat. Jetzt darf ich aber auch mal etwas bezweifeln, nämlich, daß Warlikowski damit das Leben Tschaikowskis aufarbeiten wollte.
      Ich glaube vielmehr, daß er seine eigenes homosexuelles Leben aufarbeiten wollte.

      JLSorel schrieb:

      Weil der Komponist schwul war, ist es plausibel, dass Onegin es auch ist? Echt jetzt?
      Ja, irgendwie muß man ja eine Erklärung dafür hingekriegen. Wenn es nicht anders geht, dann halt mit Gewalt.
      Wir haben das schon oft genug diskutiert (wenn auch anscheinen ohne Th.E.). Es handelt sich bei "Eugen Onegin" um eine unglückliche Liebesgeschichte zwischen Onegin und Tatjana.
      Die reicht für viele "mögliche Motive" vollkommen aus.

      JLSorel schrieb:

      bei der Stellung, die Eugen Onegin in der russischen Literatur einnimmt, sieht es ein russischer Künstler eventuell nicht so gerne, wenn man daraus einen Klamauk macht. Russen verstehen da bei ihren Klassiker möglicherweise auch weniger Spaß als Deutsche bei ihren.
      Ganz genau. Das ist sogar sehr naheliegend. So fand ich es auch ausgesprochen interessant, daß drei junge Russinnen, die in der Aufführung neben mir saßen, nach der Pause verschwunden waren. Die wirkten vorher schon "not amused".
      Mit Sicherheit keine "Mutmaßung", sondern selbst erlebt.
    • JLSorel schrieb:

      Th.E. schrieb:

      Zu Eugen Onegin: Eugen Onegin schwul zu machen, ist eines der brilliantesten Einfälle, die ich im Zusammenhang mit dieser Oper gesehen habe.
      Tatsächlich muss man dem Stück dazu schon sehr viel Gewalt antun.

      Th.E. schrieb:

      sonder ist auch eine hervorragende Aufarbeitung des Lebens Tschaikowskys.
      Weil der Komponist schwul war, ist es plausibel, dass Onegin es auch ist? Echt jetzt?
      Schauen Sie sich mal die Zwischenspiele an: die schwulen Tänzer symbolisieren, soweit ich es verstanden habe, die "Abenteuern" Onegins, während er mal auf der Bühne nicht präsent war, nicht unähnlich wie Tschaikovsky es auf seiner ausgedehnten Reise durch Westeuropa wahrscheinlich gemacht hat. Interessant ist, dass Tschaikowsky angefangen hat, Eugen Onegin zu komponieren, kurz nachdem er Antonina Miljukowa, die in ihm verliebt war, eine Absage erteilt. Später wollte er sie doch noch heiraten, aber nur um die sozialen Konventionen seiner Zeit zu erfüllen.

      Deshalb finde ich, dass gerade bei dieser Oper die Schwulheit und die Verdrängung der Schwulheit ein wesentlicher Aspekt ist (bei Tschaikowsky wohlgemerkt, den Puschkin habe ich noch nicht gelesen, deshalb wage ich da keine Aussage), und nur zu gerne vom Publikum vernachlässigt wird, weil Schwulheit ja anstößig sei. Da ist keine "Gewalt" notwendig, es bietet sich geradezu an. Da stört es mich kein bisschen, wenn Warlikowski auch sein eigenes schwules Leben aufarbeiten möchte.

      Aber zurück zu Hvorostovsky: Ariel versucht, einen schwulen Eugen Onegin als den Grund dafür zu sehen, dass Hvorostovsky ihn nicht singen will. Das sagt m.E. mehr über Ariel als über Hvorostovsky aus. Erst wenn sich Hvorostovsky über diese Produktion oder über die deutschen Bühnen generell äußert, akzeptiere ich die Aussage Ariels.

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    • JLSorel schrieb:

      Th.E. schrieb:

      Deshalb finde ich, dass gerade bei dieser Oper die Schwulheit und die Verdrängung der Schwulheit ein wesentlicher Aspekt ist,
      Ehrlich gesagt habe ich an schwul sein bei dieser Oper noch nie gedacht.Mir ist diese Lesart zu gewollt und ich glaube, man würde auch nicht darauf kommen, wenn man nicht von der Homosexualität Tschaikowskys wüsste.
      Bitte schön.
    • natürlich hat sich Warlikowski hier an Tschaikowsky und dessen versteckter Homosexualität orientiert (warum Ariel jetzt Warlikowskis eigene, vermeintliche, Orientierung ins Spiel bringt, erschließt sich mir nicht ganz).

      Volle hatte in der Premiere ja noch eine Frisur, die sich sehr stark an der des Komponisten orientierte. Die Tänzer symbolisieren auch eher die innere Zerissenheit Onegins/Tschaikowsky darüber, dass er mit seiner Orientierung hadert und diese nicht offen legen kann, als alles andere (nicht umsonst richtet er ja während der Polonaise die Pistole ständig gegen diese "bösen Geister"). Wer sich die Polonaise genau ansieht, und vor allem auf die Personen achtet, die nicht tanzen, nämlich Onegin und die eintretende Tatjana, wird man mit Erschrecken feststellen, dass weder die Polonaise noch sonst etwas in dieser Produktion "Klamauk" ist. Da man vor der Pause, mit Ausnahme des Kusses des Todes zwsichen Onegin und Lenski, kaum etwas von einer angeblichen Beziehung zwischen den beiden Protagonisten ahnen kann, dürfte das Verlassen des Hauses durch die Touristen doch auch andere Gründe gehabt haben. Im Übrigen war Hvorstovsky nie für den Onegin in irgendeinem Spielplan angesetzt, ganz im Gegensatz zu Netrebko, die die Produktion mit großer Freude gesungen hat. Sie hatte damit genauso wenig ein Problem wie die bisherigen Interpreten des Onegin, neben Michael Volle nur solche C-Besetzungen wie Mariusz Kwiecien, Simon Keenlyside, Artur Rucinski, Dalibor Jenis oder Michael Nagy.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von maestro ()

    • Th.E. schrieb:

      Ariel versucht, einen schwulen Eugen Onegin als den Grund dafür zu sehen, dass Hvorostovsky ihn nicht singen will. Das sagt m.E. mehr über Ariel als über Hvorostovsky aus. Erst wenn sich Hvorostovsky über diese Produktion oder über die deutschen Bühnen generell äußert, akzeptiere ich die Aussage Ariels.
      Erst einmal dazu, auch wenn ich keinen Grund habe, mich vor Ihnen in irgend einer Weise zu rechtfertigen: ich habe nichts gegen Homosexualität. So viel dazu.
      Um zu der Ansicht zu kommen, daß Hvorostovsky keinen schwulen Onegin abgibt, muß man ihn nur einmal erlebt haben. Daß er in dieser Produktion nicht mitgewirkt hat, liegt aber auch am gesamten Konzept.

      Und was Sie da eingestellt haben von Barrie Kosky, lachhaft.

      Schon allein das, Zitat:

      "Die vermutlich erklärt, wieso viele homosexuelle Opernfans sich mit Tatjana und besonders dieser Briefszene so tief identifizieren konnten – Tschaikowsky selbst übrigens auch, wie er später gestand."

      Das weisen Sie mir mal nach, wo er das gestanden hat. Als ob es zu seinen Lebzeiten möglich gewesen wäre, auch nur ansatzweise etwas gestanden zu haben, was in Richtung Homosexualität weist.

      Zitat:

      "Man kann sich fragen, was für eine „Schande” entsteht oder welche „Verachtung” zu befürchten sei, wenn ein junges heterosexuelles Mädchen einem jungen heterosexuellen Mann im Russland des 19. Jahrhunderts sagt, dass sie ihn liebt? Eigentlich keine."

      Ha, ha, ha.

      maestro schrieb:

      Im Übrigen war Hvorstovsky nie für den Onegin in irgendeinem Spielplan angesetzt
      Das habe ich auch nicht behauptet. Er war geplant. Und zwar für vier Vorstellungen.

      Alles, was Sie ansonsten beschreiben, maestro, ist die Inszenierung. Das Stück und die Musik haben nichts mit Homosexualität zu tun.
      Und wenn Sie mal einen "Eugen Onegin" in St. Petersburg gesehen haben, dann wissen Sie auch, warum es den russischen Touristinnen schon in der Pause gereicht hat. Nicht, daß das jetzt mein Geschmack wäre. Aber es gibt immer noch was dazwischen.

      maestro schrieb:

      (warum Ariel jetzt Warlikowskis eigene, vermeintliche, Orientierung ins Spiel bringt, erschließt sich mir nicht ganz).
      Ja, das ist natürlich auch wahnsinnig weit hergeholt (Achtung, Ironie).
    • Heerrufer schrieb:

      So weit ich weiß, ist Warlikowski mit der Szenografin Małgorzata
      Szczęśniak verheiratet.
      Möglich. Und?

      Heerrufer schrieb:

      Gibt es irgendwelche Belege für diese Behauptung oder ist das nur, um hier ein wenig Stunk zu machen?
      Kein Stunk. Er hat sich selbst geoutet. Aber wenn Sie nach "Belegen" schreien, fürchte ich, damit nicht mehr dienen zu können. Die gab es, im Vorfeld der Neuinszenierung. Ich glaube, es war in einem SZ-Interview oder möglicherweise auch in der hauseigenen Zeitschrift der BSO.
      Ich werde jedenfalls nicht danach fahnden, wenn Sie mir nicht glauben, machen Sie das bitte selbst.
    • Th.E. schrieb:

      Bitte schön.
      "Das war Quality Time mit Barrie,"
      Wie ich diesen Begriff hasse!

      "Die vermutlich erklärt, wieso viele homosexuelle Opernfans sich mit Tatjana und besonders dieser Briefszene so tief identifizieren konnten – Tschaikowsky selbst übrigens auch, wie er später gestand."

      Es ist durchaus plausibel, dass es sich so verhält, es erklärt vielleicht auch die Affinität Tschaikowskys zu dem Stück, aber es erklärt nicht, warum Onegin schwul sein sollte und erst recht nicht, dass es schwule Musik gibt.