Salome Petrenko/Warlikowski/Petersen, Ablinger-Sperrhacke, Koch

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    • qintir mele schrieb:

      Welches wichtigtuerische Großmaul hat denn da am Schluss fast noch in die Musik hinein Buh blöken müssen? <X :cursing: :thumbdown: X(
      Die paar Buhs sind ja noch harmlos. Bei Live-Konzerten hat es auch schon solche Sachen gegeben:

      Garstig glatter
      glitschriger Glimmer!
      Wie gleit' ich aus!
      Mit Händen und Füßen
      nicht fasse noch halt' ich
      das schlecke Geschlüpfer!
      Feuchtes Naß
      füllt mir die Nase:
      verfluchtes Niesen!
    • Th.E. schrieb:

      Und ein weiterer Schreck für die Werktreue-Fraktion: In der Schachtel (die man kennen würde, wenn man Il portiere di notte gesehen hat) gibt es nicht einmal einen Kopf.
      Als sie gestern abend die Schachtel dann mit rausgenommen haben, zur Meute vor dem Nationaltheater, war aber einer drin. Sogar ein wirklich sehr gelungener. Da steckt eigentlich viel zuviel Mühe drin, um ihn dann nur ein einziges Mal in die Kamera zu halten.




      Letzten Mittwoch in der FAZ, auf Seite 10, eine Rezension („Wenn Gedenken zur Performance verkommt“) des Romans „Monster“: „... wo Yishai Sarid seine Leser haben will: Er macht sie selbst zu Monstern. Er lässt sie auf ebenso virtuose wie furchterregende Art am eigenen Leib erfahren, dass die Erinnerung an den Holocaust vor nichts und niemandem Halt macht.“

      Den Effekt kann man nun auch an der Rezeption dieser Aufführung studieren. Möglicherweise schon an der geschilderten Kuhherde und den an sie gerichteten Gesten der Bühnenbildnerin – „möglicherweise“, weil noch auf einem anderen Blatt steht, was von den zwangsläufig subjektiv gefärbten Schilderungen zu halten ist.

      Es zeigt sich weiter in der Rezension der Neuen Musikzeitung, nach der zu hoffen bleibt, daß dies für lange Zeit der letzte Auftrag des Conbrio-Verlags an diesen Autor war. Denn plattes Wutbürgergekeife bekommt man auch an jeder anderen Ecke.

      Es zeigt sich auch darin, wie hier dem Rezensenten der Süddeutschen Zeitung allen Ernstes Antisemitismus unterstellt wird. Was in seinem reichlich banalen Text tatsächlich auffällt, ist eine unzutreffende Beschreibung: Der Tod, der nach dem Schleiertanz angeblich „entseelt zu Boden geht“, nimmt vielmehr die Bestellung des Täuferkopfs zur Veranlassung, sein Giftfläschchen zu leeren (gibt es die in der Apotheke...?).


      Ansonsten müssen sich einem die ganzen Zitate und Anspielungen nicht unbedingt erschließen, bedarf es nicht unbedingt weiterer Erklärungen, um die grundsätzliche Umdeutung zu erkennen und einordnen zu können. Ob man ihr folgt, ob man das alles für schlüssig hält oder nicht vielleicht doch ein wenig arg an den Haaren herbeigezogen, ist dann immer noch die nächste Frage. Aber wenn es zum Weiterdenken anregt, wenn die Produktion lebhaft diskutiert wird, dann hat die Bayerische Staatsoper ja etwas geschafft.
    • Dr. Schoen schrieb:

      Es zeigt sich weiter in der Rezension der Neuen Musikzeitung, nach der zu hoffen bleibt, daß dies für lange Zeit der letzte Auftrag des Conbrio-Verlags an diesen Autor war. Denn plattes Wutbürgergekeife bekommt man auch an jeder anderen Ecke.
      Bei Wolf-Dieter Peter weiß ich ja, was ich bekomme, aber eine wirklich selten schlechte Kritik habe von diesem Tim Theo Tinn im Merker gelesen. Da frage ich mich wirklich, ob wir über dieselbe Salome sprechen.
      Garstig glatter
      glitschriger Glimmer!
      Wie gleit' ich aus!
      Mit Händen und Füßen
      nicht fasse noch halt' ich
      das schlecke Geschlüpfer!
      Feuchtes Naß
      füllt mir die Nase:
      verfluchtes Niesen!
    • "Or, why re-enact the story of Salome in particular – was there an undercurrent of abuse in this closed environment?"

      Das habe ich mich allerdings auch schon gefragt: warum lässt der Regisseur Juden, die sich in einer sehr bedrohlichen Situation befinden, ein Stück aufführen, dass er in die Nähe von Antisemitismus rückt?

      qintir mele schrieb:

      Wissen Sie, ich kann es ja nachfühlen, dass man u. U. 1 Stunde 45 Minten vor sich hinköchelt und dass das dann irgendwie rausmuss, aber schließlich gibt es auch eine Handvoll prima Sänger und ein wunderbar-fantastisches Orchester mit einem Superdirigenten, deren erster Lohn für die große Müh' ein paar deftige Buhs sind.
      Der Mann war halt ungehalten, und da der Adressat, dem sein Unwillen galt, sich an diesem Abend nicht mehr zeigen würde, wird er sich gedacht haben, an dieser Stelle wird sein Buh die größte Wirkung entfalten. Dass das Buh nicht der musikalischen Seite der Aufführung gegolten hat, wird auch den an der Aufführung Beteiligten klar gewesen sein.
      It is only shallow people who do not judge by appearances. The true mystery of the world is the visible, not the invisible. Oscar Wilde
    • Dr. Schoen schrieb:

      Es zeigt sich weiter in der Rezension der Neuen Musikzeitung, nach der zu hoffen bleibt, daß dies für lange Zeit der letzte Auftrag des Conbrio-Verlags an diesen Autor war.
      Meinen Sie diese Rezension?

      nmz.de/online/strauss-unbeding…nfestspielpremiere-salome
      It is only shallow people who do not judge by appearances. The true mystery of the world is the visible, not the invisible. Oscar Wilde
    • so ist es; es hat schon seinen Grund, warum Herr Peter mittlerweile nicht mehr im Rundfunk zu hören ist und auch für kein wirklich renommiertes Presseorgan mehr schreibt (in der Tat weiss man ihn beim aber schon vorher, was man bekommt, also hält sich der Überraschungseffekt beim Leser seiner Ergüsse auch sehr in Grenzen)

      nach dem zweiten Sehen weiss ich jetzt übrigens, ob es mir gefallen hat und die Antwort ist ganz klar "ja". Eine Arbeit, bei der sich weiterhin mir nicht alles erschließt, die im aber einen nicht wirklilch loslässt. Was kann einem nach einer Opernaufführung besseres passieren, dass man noch lange über sie nachdenkt.
    • maestro schrieb:

      Eine Arbeit, bei der sich weiterhin mir nicht alles erschließt,
      Zum Beispiel: warum war es ein verschleierter, katholischer Geistlicher, der das Kindertotenlied 'sang'? Warum überhaupt ein Kindertotenlied?
      Oder warum war der Page eine Frau und nicht ein Mann?
      Um nur zwei kleine Beispiele zu nennen, die sich mir nicht erschlossen haben.
      It is only shallow people who do not judge by appearances. The true mystery of the world is the visible, not the invisible. Oscar Wilde
    • Neu

      Bezeichnenderweise ist in der obigen Kritik gleich zweimal von "Spiel im Spiel" die Rede. Das (wahlweise auch "Theater im Theater") wird neuerdings gerne als "Strategie" (oder vielleicht eher als Ausrede?) benutzt, mittels der man jedem beliebigen Stück ein Konzept überstülpen kann, das nichts mit dem Werk zu tun hat. Wie in diesem Fall. Da frage ich mich, warum man das bei einem aus sich selbst heraus hervorragend funktionierenden Werk wie der "Salome" macht. Weil dem Regisseur zum Stück selbst nichts einfällt?
      Das ist sicher für sich selbst gesehen durchaus interessant, ich bin auch immer dafür, daß man die Shoa nicht in Vergessenheit geraten läßt, allerdings sollte man sich dafür nicht ausgerechnet der "Salome" bedienen. Der Bezug von Warschauer Ghetto zur biblischen Geschichte um Herodes und Jochanaan ist an ellenlangen Haaren herbeigezogen.
      Da schließe ich mich gerne der Kritik des "Tagesspiegel an:

      Kurz: In München gab es die „Salome“, dank Kirill Petrenkos klanglich billant durchlüfteter und rhythmisch fulminanter musikalischer Leitung, zwar zu hören, aber nicht zu sehen. Stattdessen präsentierte der Regisseur – nein, keine eigene Geschichte, sondern ein so verkopftes wie verquastes Sammelsurium an Einfällen. So verlegte er die Handlung aus dem römisch besetzten Jerusalem in eine Warschauer Bibliothek zur Zeit der Besetzung Polens durch die Nazis. Na gut, könnte man sagen, wenigstens eine Art Konzept. Doch der Rückgriff aufs hundertfach abgenudelte Bühnenklischee „Besetzer = Nazis“ funktioniert schon deswegen nicht, weil wirklich nichts an dieser Oper etwas mit dem Thema „Besatzung“ zu tun hat.

      Die Angst vor der Frau

      Die Münchner Opernfestspiele eröffnen mit „Salome“, bravourös dirigiert von Kirill Petrenko, nicht wirklich inszeniert von Krzystzof Warlikowski.

      tagesspiegel.de/kultur/richard…or-der-frau/24506568.html

      Beitrag von Reingold ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Ich will mich von ira nicht mehr provozieren lassen, ich will mich ... ().
    • Neu

      Tut mir leid, aber ich sehe in dem Stück keinen Antsemitismus. Sie meinen wahrscheinlich das "Juden-Quintett". Wie schon öfter gesagt, da wird die Disputierfreude, die Juden nunmal in besonderem Maße haben (und zwar intellektuell brillant) thematisiert.
      Ich habe diesmal wirklich genau hingehört, den Text verfolgt und konnte beim besten Willen keinen Antisemitismus erkennen. Auch wenn das immer wieder kolportiert wird (die Rede ist dann meistens von "latentem Antisemitismus"), muß es deswegen noch lange nicht richtig sein. Es handelt sich einfach um eine religiöse Auseinandersetzung. Genauso gut könnte man von "antichristlich" sprechen (Nazarener).
      Antisemitische Musik gibt es sowieso nicht.
      Und selbst wenn dem so sein sollte, frage ich mich, inwiefern diese Inszenierung da Erhellendes dazu beiträgt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ira ()

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      Ira, starke Worte:

      "....Bezeichnenderweise ist in der obigen Kritik gleich zweimal von "Spiel im Spiel" die Rede. Das (wahlweise auch "Theater im Theater") wird neuerdings gerne als "Strategie" (oder vielleicht eher als Ausrede?) benutzt, mittels der man jedem beliebigen Stück ein Konzept überstülpen kann, das nichts mit dem Werk zu tun hat. Wie in diesem Fall. Da frage ich mich, warum man das bei einem aus sich selbst heraus hervorragend funktionierenden Werk wie der "Salome" macht...."

      nur, haben Sie die Aufführung gesehen? Ich frage das deshalb, weil ich selbst nach dreimaligen Ansehen der Produktion nicht behaupten würde, dass das wesentliche Konzept der Inszenierung aus "Spiel im Spiel" besteht und das gilt auch für viele andere Besucher, die die Inszenierung mehrmals gesehen haben. Ich hoffe doch mal, dass man sich eine so klare, unumstößliche und absolute Aussage nicht anhand von Hören/Sagen gebildet hat, oder?

      PS: Das Juden-Quintett ist wie eine überzeichnete Karikatur orchestriert, das kann man wohl nicht ernsthaft bestreiten. Da denke ich sehr schnell an Zeichnungen mit langen Nasen und ähnlichen Clichees.
    • Neu

      ira schrieb:

      Tut mir leid, aber ich sehe in dem Stück keinen Antsemitismus. Sie meinen wahrscheinlich das "Juden-Quintett". Wie schon öfter gesagt, da wird die Disputierfreude, die Juden nunmal in besonderem Maße haben (und zwar intellektuell brillant) thematisiert.
      Ich habe diesmal wirklich genau hingehört, den Text verfolgt und konnte beim besten Willen keinen Antisemitismus erkennen. Auch wenn das immer wieder kolportiert wird (die Rede ist dann meistens von "latentem Antisemitismus"), muß es deswegen noch lange nicht richtig sein. Es handelt sich einfach um eine religiöse Auseinandersetzung. Genauso gut könnte man von "antichristlich" sprechen (Nazarener).
      Antisemitische Musik gibt es sowieso nicht.
      Und selbst wenn dem so sein sollte, frage ich mich, inwiefern diese Inszenierung da Erhellendes dazu beiträgt.
      Sie werden mir das natürlich als Makel ankreiden, aber hier die Aussage des Regisseurs, wie sie im Programmheft steht:

      Strauss hat Salome natürlich nicht mit dem heuten Bewusstsein, der Kenntnis der nachfolgenden Geschichte im Verhältnis von Deutschen und Juden geschrieben. Man kann sich natürlich innerlich taub stellen und das Werk im Opernhaus als rein ästhetischen Sinnenreiz erleben. [...]


      Wir haben uns auch gefragt, wie man nach dem Krieg mit Strauss weitergemacht hat. Man musste, ob in Wien oder anderen Opernmetropolen, ja quasi einen Neustart ansetzen. Wie ist man also um 1946 mit Salome umgegangen? Wie ging man damals als Opernhaus oder Publikum mit den im Stück als barbarisch oder lächerlich gezeigten Menschen um, diesen Juden, die immer diesen Lärm veranstalten oder unfruchtbare theologische Diskussionen führen? Brachte man das mit der unmittelbaren Vergangenheit in Verbindung?

      Was diesen Punkt betrifft, verschloss man vielleicht einfach nur die Augen und hörte der Musik zu, mit dem wohligen Gefühl, dass dieses Werk ein wichtiger Teil der geliebten Kunstform ist. (S. 38)
      Oder ferner aus dem Aufsatz von Johannes Heil:

      Die Juden auf der Bühne disputieren emsig, bei Wilde wie bei Strauss, warum der Gefangene nicht Elia sein könne. Darin sind sie sich einig, doch sie widersprechen sich mit ausgemachten Spitzfindigkeiten, womit ihr Engagement zum puren Selbstzweck verkommt. Damit verfehlen sie das Drama des Moments. Mit ihrem geschwätzigen Intermezzo erweisen sie sich für den Fortgang der Handlung entbehrlich und unfähig, auch nur irgendetwas zu seinem Fortschritt beizutragen. Das gilt bei Wilde für eine Vergangenheit von letztlich belangloser Zeitstellung, bei Strauss gilt das für die Gegenwart.


      Strauss zeichnet die Juden damit als ein Kollektiv, das in der Gegenwart präsent und entbehrlich ist. Man ist geneigt, diese Beobachtung vor dem Hintergrund des weiteren Verlaufs des 20. Jahrhunderts und des kollektiven Mordens zu bewerten. Das ist nicht zwingend, verbietet sich aber auch nicht. Denn Bildern sind keine Grenzen aufgegeben, und jede gruppenbezogene Feinschaft operiert mit radikalisierungsoffenen Zuschreibungen angeblicher kollektiver Merkmale. [...]


      Die Salome hat Strauss ja nicht für sich, sondern für sein Publikum geschrieben und darauf vertraut, dass die Figuren ihre Wirkung tun würden. Und der Erfolg hat ihm Recht gegeben. Gerade der junge Strauss hatte keine Berührungsängste mit dem Antisemitismus. Dessen Leitmotive beherrschte er, wie der Musikhistoriker Michael Walter aus Briefen an Verwandte, Freunde und Kollegen herausgearbeitet hat, virtuos. Das "scheußliche Judengetriebe Berlins" oder "Spitzbuben" mit "knoblauchduftenden Händen" intonierte er ohne jede Mühe.
      etc. etc.

      Musikalisch erinnert mich das Judenquintett auch an Don Quixote, genauer an Der siegreiche Kampf gegen das Herr des großen Kaisers Alifanfaron. Die Flatterzunge in den Hörnern, mit denen er das Heer - in Wirklichkeit die Schafe - imitiert, artet ja ins Hysterische aus, was auch wiederum bedeutet, dass der Don Quixote völlig durchgedreht ist. Eine solche Hysterie erlaubte sich Strauss auch in Salome.
      Garstig glatter
      glitschriger Glimmer!
      Wie gleit' ich aus!
      Mit Händen und Füßen
      nicht fasse noch halt' ich
      das schlecke Geschlüpfer!
      Feuchtes Naß
      füllt mir die Nase:
      verfluchtes Niesen!
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      @ Friedrich,
      Jetzt muß ich mal sagen: für mich ist das ein Kompliment!! "Intellektuell brillant"!!! Daß das so ist, können Sie immer wieder in diversen Abhandlungen lesen, wenn Sie sich mal damit beschäftigen. Und das habe ich gemacht!
      Und natürlich kann man allen möglichen Gruppen (ich greife jetzt mal die Bayern heraus) bestimmte Eigenschaften zuschreiben, das hat doch mit "rassistisch" nichts zu tun"! Diesen Vorwurf weise ich entschieden zurück und da wäre jetzt eine Entschuldigung fällig!! Es ist unglaublich, wie schnell man hier mit diesem Wort bei der Hand ist.
      Die Menschen sind doch unterschiedlichen Lebensbedingungen unterworfen (die Bayern z.B. sind ein Bergvolk und haben ein ganz anderes Leben als z.B. die Ostfriesen) und erleben andere Historien. Da ist es doch klar, daß nicht alle die gleichen Eigenschaften haben.

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      ira schrieb:

      Die Menschen sind doch unterschiedlichen Lebensbedingungen unterworfen (die Bayern z.B. sind ein Bergvolk und haben ein ganz anderes Leben als z.B. die Ostfriesen) und erleben andere Historien. Da ist es doch klar, daß nicht alle die gleichen Eigenschaften haben.
      Wenn Sie dann noch dazu sagen würden, dass die Bayern lauter dämliche Bauern und Biersäufer sind, die jeden Tag Lederhosn und Dirndl tragen, und deren Dialekt nach Hundegebell klingt, dann hätten Sie schon ein ordentliches Stück geschafft.

      Und wenn Sie das sagen, dann können Sie auch noch konsequent genug sein und sagen, dass Juden hysterisch und nervig sind und nur belangloses Zeug von sich geben.
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      verfluchtes Niesen!
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      maestro schrieb:

      nur, haben Sie die Aufführung gesehen?
      Ich habe den Livestream gesehen und zwar sehr aufmerksam.

      maestro schrieb:

      ,weil ich selbst nach dreimaligen Ansehen der Produktion nicht behaupten würde, dass das wesentliche Konzept der Inszenierung aus "Spiel im Spiel" besteht
      Ich sehe das durchaus so, und mehrere Kritiker ebenso.

      Th.E., danke für all die Hinweise und Ihre Einschätzung, auch für Ihre, maestro. Nur: ich muß das alles nicht genauso sehen. Auch nicht wie Herr Heil und schon gar nicht wie der Regisseur. Aber selbstverständlich respektiere ich Ihrer beider Meinungen. Und auch die der anderen beiden Herren.
      Aus diesem Grund werde ich auch keinen weiteren Versuch mehr unternehmen, Überzeugungsarbeit zu leisten. Dafür ist dieses Thema zu hochsensibel.
      Ich erinnere aber daran: im alten Forum hatten wir bereits hochemotionale Diskussionen zu diesem Thema. Da war Hagen noch dabei. Und dessen Meinung habe ich mich damals uneingeschränkt angeschlossen.
      Und immerhin hat man damals noch nicht mit dem Wort "Rassismus" unkontrolliert um sich geworfen, das leider immer öfter völlig unsinnig und inflationär verwendet wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ira ()

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      Zu Ihrerm letzten Beitrag, Th.E.: das alles gibt es auch. Aber jede Pauschalisierung ist falsch, da sind wir uns hoffentlich einig. Es gibt aber halt Eigenschaften, die bei den einen vorherrschender sind als bei den anderen.
      Was den 2. Teil Ihres Beitrags bzgl. der Juden betrifft, vielleicht lesen Sie nochmal nach, was ich zu diesem Thema geschrieben habe. Warum sollte ich mir selbst widersprechen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ira ()