Opernfestspiele 2019

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Beitrag von Asteria ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
    • Unicredit Festspiel-Nacht Der UniCredit Opern-Chor debütiert auf dem Odeonsplatz (29.6.)
      Singen ist ein Ausdruck der Seele“, sagt Stellario Fagone, der stellvertretende Leiter des Chors der Bayerischen Staatsoper. „Und damit ein menschliches Bedürfnis wie die gemeinsame Arbeit an einem Ziel. Chorgesang bringt beides zusammen. Deshalb hat diese Art des gemeinsamen
      Musikmachens eine große Zukunft. Da bin ich optimistisch.
      abendzeitung-muenchen.de/inhal…25-a6b3-63d756989fab.html
    • womit der Staatsoper übrigens ein wirklicher Coup gelungen ist, das ist die Stufenbar während der Festspiele. Letztes Jahr wurde sie ja mäßig angenommen, auch wegen des schwachen Cateringangebots. Dieses Jahr ist der Aufgang zum Nationaltheater aber jeden Abend voll mit hundert(en) von Münchnern, die dort den Abend bei einem kleinen Getränk ausklingen lassen. Wenn sich dann, wie heute Abend, Opernbesucher und Nachtschwärmer mischen, kann fast das Gefühl aufkommen, München sei eine italienische Stadt.

      instagram.com/p/BzInOXijOgJ/
    • Iago schrieb:

      Wer war denn gestern in der Traviata und kann mir sagen, wie sich die Sänger, allen voran der Domingo, geschlagen haben? Hab es leider doch nicht geschafft, sie mir anzugucken.
      Ira war drin, kann aber jetzt ja leider nicht mehr antworten, da sie wieder, warum auch immer, gesperrt wurde. Sie lässt ausrichten:


      Alle Sänger waren großartig, einschließlich Domingo! Riesenapplaus für ihn und da capo-Rufe nach der Arie.
      Schreibe später noch was dazu, momentan fehlt mir die Zeit.



      It is only shallow people who do not judge by appearances. The true mystery of the world is the visible, not the invisible. Oscar Wilde
    • Domingo war wirklich toll, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau von 2017 (er hat sich daher wohl auch die Cabaletta am Ende des 2. Akts gespart). Germont ist sicher derzeit seine beste Rolle und wie er mit Würde und Stilsicherheit immer noch der Mittelpunkt so einer Aufführung ist, ist schon bemerkenswert.

      Leider hatten sich Marco Armiliato und Ailyn Perez darauf geeinigt, dass wer zuerst weitermacht verliert. Viele zu viele Kunstpausen, ein wahnsinnig langsames Grundtempo und unzählige Manierismen brachten vor allem den 3. Akt teilweise zum kompletten Stillstand. Dazu gab ein ungeheur divenhaftes Gehabe von Perez, die eigentlich über eine sehr schöne runde und warme Stimme verfügen würde. Die gestrigen Allüren waren zumindest für mich aber des Guten zuviel.

      Atalla Ayan steigerte sich nach sehr gepressten Start zu einem wirklich sehr guten Alfredo (mit einem Timbre, das Domingos sehr ähnelt).

      Mit einem anderen Dirigenten und etwas weniger Hinterherdirigieren hätte es eine noch deutlich bessere Vorstellung werden können als sie sowieso schon war. Applaus für Domingo war groß, von bis oder da capo-Rufen war zumindest aber im Parkett nichts zu hören, was aber nicht bedeutet, dass es diese bei 2100 Besuchern nicht gegeben hat (der Applaus war auf jeden Fall sehr groß und galt nicht ausschließlich der Lebensleistung).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von maestro ()

    • Ich stimme maestro in der Beschreibung der Traviata voll zu. Ich hatte Perez und Armiliato ( der ohne Partitur dirigierte) voll im Blick und konnte sein gespanntes Warten darauf, wann es der Diva beliebte, weiter zu singen, gut beobachten.
      In der SZ von heute wird behauptet, Domingo sei ein heller Tenor gewesen. Nach meiner Erinnerung war er eher dunkel timbriert. Er konnte aber ohne sichtbare Anstrengung die herrlichsten Höhen erreichen.
    • MIr sind ja die etwas dunkleren Tenöre (auch und gerade im deutschen Fach ^^ ) auch lieber, allerdings finde ich bei Pavarotti diese abolute Souveränität in der Höhe einfach unglaublich. Bei hm habe ich den hohen Tönen immer entgegengefiebert, aus purer Vorfreude und nicht wie bei so manch einem anderen Tenor aus Angst, ob sie kommen oder nicht.

      Ach ja. :)
    • tomdirigent schrieb:

      In der SZ von heute wird behauptet, Domingo sei ein heller Tenor gewesen.
      Das Zitat (der Unsinn) geht ja noch weiter: "Domingo war schon ein stimmlich heller Tenor, jedenfalls der hellste aus der heiligen Tenor-Dreieinigkeit mit Luciano Pavarotti und José Carreras."
      Ich wüsste jetzt nicht, welchen von den beiden (Big P und Carreras) ich als hellsten (stimmlich :rolleyes: ) Tenor bezeichnen würde, Domingo definitiv nicht. Carreras empfand ich immer als ideal im französischen Fach, Pavarotti bei den "leichten" Italienern (Donizetti z.B.).
    • Es war kein Verlust, dass Domingo ausgefallen ist.Petean hat wunderbar gesungen und zurecht viel Beifall und Bravos bekommen.Vielleicht sollte Domingo doch ernsthaft mal ans Aufhören denken, seine Absagen häufen sich.Er hat eine tolle Lebensleistung, dirigieren kann er ja meinetwegen bis 90.-Atalla Ayan hat mich anfangs nicht überzeugt, sich dann aber bravourös gesteigert.Seine Stimmlage erinnert mich sehr an Kaufmann, nur ohne Knödel.-Pérez ist für mich die derzeit überzeugendste Violetta, ich konnte auch keine Star-oder Diva-Allüren erkennen.Sowohl Ihr Piano als auch die Koloraturen und die Spitzentöne sind perfekt und machen Gänsehaut.Eine tolle Aufführung trotz oder gerade wegen der Absence von Domingo.Keine Routine sondern Leidenschaft und gelebte Musikalität.
    • Bachelor schrieb:

      Vielleicht sollte Domingo doch ernsthaft mal ans Aufhören denken,
      Einerseits ... andererseits möchte ich ihn schon gerne noch mal hören. :whistling:
      (Ich habe mir für den Simone Boccanegra Ende März, Anfang April in HH Karten besorgt.)

      Bachelor schrieb:

      seine Absagen häufen sich
      Bitte nicht gerade dann. (Obwohl ich mich ja eher freuen sollte, im Fall der Fälle einen guten Einspringer statt eines indisponierten PD zu hören.)