Karten für Parsifal und Tristan und Isolde

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Karten für Parsifal und Tristan und Isolde

      Liebe Forumsleser,

      ich habe je zwei Karten der Preiskategorie 3 (je €260) für Parsifal am 19.8. und Tristan und Isolde am 20.8. (Parkett, linke Seite Reihe 13), die ich zum Originalpreis abgeben würde, da ich beruflich nun leider doch komplett verhindert sein werde. Eine Hotelreservierung für die zwei Nächte hätte ich auch, und auch über die könnte man wahrscheinlich, auf Nachfrage mit dem Hotel, reden.

      Bei Interesse bitte eine Privatnachricht schreiben.
    • Der Verkaufsweg über die Zeitungen z.B. wäre früher auch schon offen gewesen. Wurde aber viel weniger genutzt als heutzutage. Waltraud Meier hat ja schon Anfang der Nullerjahre darauf hingewiesen, daß der "run" auf Bayreuth abgenommen hat. Das läßt sich doch einfach nicht wegreden.
      Und ob die Karten dann für deutlich weniger als die Hälfte angeboten wurden, möchte ich denn doch sehr bezweifeln.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ira ()

    • Wie wäre es denn, dem ganzen auch eine positive Seite abzugewinnen: Die Chancen ohne Karten nach Bayreuth zu fahren und evtl. günstig vor Ort an Karten zu kommen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

      Das ist für Felix Lochner jetzt zwar nicht so toll, aber was soll er machen? Lieber für 100 € verkaufen als die Karten trotzig verfallen zu lassen, wenn sie niemand zum Originalpreis kaufen möchte. Das hab ich auch schon oft genug erlebt.
    • Meine These ist: die abartig teuren Karten gehen für den Preis nicht mehr weg, weil immer mehr Leute merken, daß der Kaiser völlig nackt ist.
      Daran ändern auch die wenigen positiven Ausreißer nichts. Wenn man sich mal überlegt, was im "Tristan" passiert (Inszenierung). Von Mal zu Mal wird die noble Figur des König Marke bösartiger dargestellt. Und am Schluß schleift er Isolde an den Haaren hinaus. Das hat weder mit dem Text noch mit der Musik etwas zu tun, die Wagner dem König Marke angedacht hat. Inszeniert hat das die Urenkelin.
      Und musikalischerseits - bleiben wir mal beim "Tristan": ich gehe nun wirklich schon lange in die Oper, aber so einen schlechten Kurwenal habe ich noch nie gehört (derselbe hat ja auch den unterirdischen Holländer gesungen). Völlig bayreuthunwürdig. Und dann dieses Dauergebrüll im 3. Aufzug.
      Viele junge Leute können und wollen sich dafür diese Preise nicht leisten, und die Alten, die es vielleicht könnten, sind dazu auch nicht bereit.
      Der "Tannhäuser" mag momentan vielleicht noch ziehen, ob das in den nächsten Jahren so bleibt, möchte ich bezweifeln.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ira ()