Stellungnahme der Staatstheater Stuttgart zur anstehenden Sanierung

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    • Wer die Diskussion nicht kennt: swr.de/swr2/buehne/Buehne-Wiel…r-oper-stuttgart-100.html

      Auf aufbruch-stuttgart.com liest sich das so:
      Die geplante Opernsanierung, die für die Büros eher einem massiven Umbau und Eingriff in die denkmalgeschützte Substanz des Littmann-Baus gleichkommt, wird von sämtlichen teilnehmenden Büros entschieden abgelehnt. Der Einbau einer Kreuzbühne, bei gleichzeitiger Verlegung einer Außenmauer um 6 Meter, käme dem Versuch gleich, aus einem Oldtimer aus dem letzten Jahrhundert einen Porsche Panamera machen zu wollen. Die Bau- und Kostenrisiken – Schätzungen übersteigen bereits die Marke von 800 Mio. Euro – seien völlig unkalkulierbar, die bis zu 10 Jahren währende Unterbringung der Oper in einem eigens errichteten Interimsbau teuer und nicht nachhaltig. Mit dem finanziellen Gesamtaufwand ließen sich vermutlich zwei neue Opernhäuser bauen.

      Ein Erhalt des Littmannbaus bei maßvoller Sanierung, eine künftig vorrangige Nutzung als Heimat des Balletts und Bau einer neuen, dritten Spielstätte im Kulturquartier erscheint daher als weit überlegene und finanziell vertretbare Gesamtlösung.