Welt 2016

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Minnie schrieb:

      Zitat Makroskop:

      "Wir, liebe Leser, werden es uns auch in Zukunft nicht so leicht machen."

      Nein, gar nicht. Wie man an diesem Artikel sieht.
      Man (oder zumindest ich und vielleicht irre ich mich) bekommt jedenfalls den Eindruck, dass die Verfasser eine ziemlich eindeutige Antwort auf die im Kommentar angesprochenen Schuldfragen haben. Wobei eine eindeutige Antwort nicht zwangsläufig eine leichte sein muss. ;)
    • Ich finde, der Beitrag stellt viel eher Fragen als er Antworten gibt. Und was man als Antwort nehmen könnte, ist keinesfalls eindeutig oder simpel. Freilich: So komplex wie »Das liegt nun mal im Wesen des Islam und der Leute da unten« ist die Aussage nicht. Aber wer Derartiges sucht, ist auf dieser Seite auch falsch. Man kann aber die erhofften Antworten leicht z.B. jeden Montag Abend in Dresden finden.
    • Ich sehe in dem Artikel viel weniger Fragen als unreflektierte Schuldzuweisungen.

      Zitat:

      "Die Fiktion vom „letzten Terroristen“, den es nur auszuschalten gilt, um den Bürgern Sicherheit bieten zu können, war und ist ungemein gefährlich."

      Eine solche Fiktion wäre nicht nur "ungemein gefährlich", sondern auch dumm. Keine Ahnung, wie der Schreiberling da drauf kommt. Ich habe noch nie etwas von einer solchen "Fiktion" gehört oder gelesen.

      oaiaaia schrieb:

      Freilich: So komplex wie »Das liegt nun mal im Wesen des Islam und der Leute da unten« ist die Aussage nicht.
      Nein, das kann man wirklich nicht sagen. Die Aussagen sind alles andere als "komplex". Noch weniger als diese hier.
    • Minnie schrieb:


      Ich habe noch nie etwas von einer solchen "Fiktion" gehört oder gelesen.
      Eben. Ein solches Versprechen wird den Bürgern in Deutschland in aller Regel gerade nicht gemacht. Viel eher wird doch dazu geraten, mit dem Terror leben zu lernen. Selbst diejenigen - sich in der Minderheit befindenden - namhaften Figuren, die jetzt wieder mehr (Grenz-)Überwachung und -kontrollen fordern, geben sich nicht der Illusion hin, mit der Terroristenbekämpfung den Terror ganz besiegen zu können. Ebensowenig wie in der deutschen Öffentlichkeit jemand ernstgenommen würde, der den Terror schlicht mit dem Wesen des Islam erklärt. Wenn die Autoren von anderen Prämissen ausgehen, machen sie es sich einfach.

      Oder: "Schnelle Schuldzuweisungen sind auch hier fehl am Platz, weil die westliche Welt gegenüber dem Teil der Welt, der immer wieder neuen Terrorismus gebiert, tief in der Schuld steht."

      Schnelle, also vorschnelle, übereilte, Schuldzuweisungen verbieten sich stets, wenn man aufrichtig an der Wahrheit interessiert ist. Da muss keine "tiefe Schuld" hinzukommen. Und sollten die Schuldzuweisungen ausnahmsweise gerechtfertigt sein, würde es niemandem helfen, sie wegen der tiefen Schuld zu verdrängen.
    • Ich kann mit dem Kommentar von Prantl nicht viel anfangen. 2016 war für mich kein annus horribilis. Auch in früheren Jahren ist schon schreckliches passiert. Einen „Qualitätssprung“ in 2016 kann ich nicht feststellen (bis jetzt).
      Mit dem Makroskop-Artikel kann ich auch nichts anfangen. Wenn das Team von Makroskop weiter hart darum ringen will, dass die Frage von Schuld und Verantwortung immer wieder neu und immer wieder offen abgewogen und nicht entsprechend der herrschenden Vorurteile zugeteilt wird, verfehlt es meiner Meinung nach für das Substystem „Politik“ das Thema. „Politik“ ist für mich organisierte Verantwortungslosigkeit. Und für „Politik“ sind Zweck-Mittel-Relationen kennzeichnend (wie erreiche ich was). Die Arbeit an „Schuldzuweisungen“ hat da nur instrumentellen Charakter, was im Artikel auch zutreffend beschrieben wird. Aber „Schuld“ als originäres politisches Thema? Gehört für mich in die Abteilung Agitprop der Politik.
    • Carrie Fisher ist gestorben.

      Aber dafür hat die Welt Trump, Polanski und Kohorten noch. Das Universum hat tatsächlich einen perversen Sinn für Humor.
      Garstig glatter
      glitschriger Glimmer!
      Wie gleit' ich aus!
      Mit Händen und Füßen
      nicht fasse noch halt' ich
      das schlecke Geschlüpfer!
      Feuchtes Naß
      füllt mir die Nase:
      verfluchtes Niesen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Th.E. ()

    • Als am offenen Grab von Friedrich Mitterwurzer ein junger, sehr unbegabter Schauspieler dem berühmten Bernhard Baumeister übr den Weg lief, holte dieser aus und versetzte ihm eine gewaltige Ohrfeige. Der junge Mann schaute ganz verdattert und stotterte "Aber bitte, Herr Hotschauspieler, warum schlagen Sie mich?" Baumeister beachtete ihn gar nicht weiter, blickte zum Himmel und rief: "Lieber Gott! Ein Mitterwurzer mußte sterben! Und so was wie Sie darf weiterleben!"
      "Ich frage mich ernsthaft, was für ein Rattenloch eine Partei oder Franktion eigentlich sein kann" (A. Poggenburg, AfD, übr seine eigene Partei)