Plácido Domingo

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    • Danke.
      Stellen Sie sich vor, ich habe überhaupt nicht vor, irgend einer Zeitung etwas zu sagen. Worauf ich jetzt aber warte, ist, daß elsa von "Schmierfinken" spricht.

      Das Wahre und Gute und Schoene schrieb:

      meine Güte, da gab es einen Fehler beim Kopieren des Links. Kriegen Sie sich mal wieder ein.
      Ich habe mich gar nicht rausgekriegt. Aber auf Ihren Fehler wird man wohl noch hinweisen dürfen. Das hat vor mir schon jemand gemacht.
    • Das Wahre und Gute und Schoene schrieb:

      elsa schrieb:

      San Francisco Opera Cancels October 6 Plácido Domingo Concert
      nach Philadelphia nun auch San Francisco, nun tun sie wieder alle so, als hätten sie von nichts gewußt...
      Jetzt fehlt nur noch die MET, da ist er Ende Sept/Anf. Oktober für 3 Vorstellungen als Macbeth geplant (neben Netrebko und Polenzani)
      Sicher muss die ganze Sache schnellst möglich untersucht werden und wenn an den Vorwürfen etwas dran ist dann sollten auch Konsequenzen folgen.
      Doch ich finde es schon schlimm wie in den USA immer gleich vorverurteilt wird...
      Und am Ende geht es dann so aus wie bei Levine und der MET... "man redet nicht mehr drüber"... als wenn damit irgendetwas geändert geschweige denn verbessert wäre ! :(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cabaletta ()

    • Ich mag die Meetoo-Geschichten nicht mehr lesen. Natürlich wird hier am Ende nichts mehr aufgeklärt, nach Jahrzehnten, und was Domingo nun wann getan hat oder nicht: solches Verhalten entspricht doch im Grunde dem Wesen des Theaters. Nirgendwo in der Arbeitswelt kann ein einzelner Vorgesetzter so frei über Karrieren seiner Angestellten entscheiden, nirgendwo gibt es so viele private Abhängigkeiten. Wenn der Regisseur sich sein Gretchen nun mal frei auswählen darf, nimmt er halt die, die seinem Rollen/Frauenverständnis am ehesten entspricht. Da werden Karrieren gefördert oder abgewürgt, klar. Wieviele Theaterfrauen hat Castorf, was war bei Brecht am BE los? Und da geht es, beim Ballett z.B., sicher auch nicht nur um die Ausbeutung der Frau .. Ball flach halten, oder das Theater abschaffen, denn es macht ja Sinn, dass der Betrieb nur in feudalen Strukturen funktioniert. Und an der Aussage, dass dies alles grundsätzlich vor 20/30 Jahren noch anders gesehen wurde, ist doch auch nichts falsch. Oder ist der 78 jährige aktuell übergriffig geworden?
    • Mich nervt die Dskussion zum Teil auch, aber besonders die Beiträge, die der Verharmlosung das Wort reden!
      Ich habe in einer männerdominierten Branche gearbeitet und so manchen Spruch zu hören bekommen, der die Grenzen des eträglichen über- bzw. unterschritten hat. Wegen der Position, die ich hatte, habe ich prompt herausgegeben und dann war Ruhe, zumindest in meinr Anwesenheit. Das kann aber nicht jede Frau machen. Deshalb muss die Gesellschaft die Abhängigen, die sich akut schwer wehren können, schützen. Genau das läuft jetzt und da darf es weder eine Schonung für Operngötter geben, noch für Götter in Weiss (ja, da gehts auch zur Sache) oder in anderen Konstellationen.
      Hoffentlich greift die Justiz ein und führt eine Klärung herbei.
    • diepresse.com/home/kultur/klas…1ca7aae0883bc9fc4ae3b4336

      "Ungeachtet der aktuellen Vorwürfe soll der geplante Einsatz von Domingo in der konzertanten Fassung der "Luisa Miller" am 25. und 31. August bei den Salzburger Festspielen ungefährdet sein. Darüber sei sich das Direktorium einig, so Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler in einem der APA vorliegenden Statement. Sie kenne den Sänger seit mehr als 25 Jahren: "Zu seiner künstlerischen Kompetenz hat mich von Anfang an sein wertschätzender Umgang mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Festspiele beeindruckt." Als Juristin gelte für sie der Grundsatz "In dubio pro reo" (Im Zweifel für den Angeklagten, Anm.). "Ich fände es sachlich falsch und menschlich unverantwortlich, zum derzeitigen Zeitpunkt endgültige Urteile und darauf beruhende Entscheidungen zu fällen", so Rabl-Stadler."

      >>> Bericht der Nachrichtenagentur AP
      (kanu/APA)
    • Die MET handelt also diesmal etwas besonnener ("man will die Untersuchungen in LA abwarten") und auch die Salzburger Festspiele (Rabl-Stadler: Sie finde es „sachlich falsch und menschlich unverantwortlich, zum derzeitigen Zeitpunkt endgültige Urteile und darauf beruhende Entscheidungen zu fällen".)
      Aufklärung ja (wobei ich mir das nach so langer Zeit durchaus schwierig vorstelle), aber doch bitte keine Vorverurteilung.

      ira schrieb:

      Das ist das letzte, was ich mir bei diesem großartigen Künstler gewünscht hätte, daß seine Karriere so endet. Das ist eine Tragödie.
      Meine vollste Zustimmung !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cabaletta ()

    • ira schrieb:

      Das ist das letzte, was ich mir bei diesem großartigen Künstler gewünscht hätte, daß seine Karriere so endet. Das ist eine Tragödie. Und jetzt bin ich wieder da, wo ich vor ein paar Jahren schon war: er hätte rechtzeitig aufhören sollen. Da hätte sich jetzt kein Mensch mehr für diese alten Geschichten interessiert.
      Alternativ einfach seine Wurstfinger bei sich behalten.

      Aber ich glaube auch nicht, dass es dann niemanden interessiert hätte. Nicht solange er eine berühmte Person ist, was mindestens bis zu seinem Tod der Fall sein wird.