Opéra National de Paris

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    • Die Absage der Auffuehrungen ist in der Tat ein Aergernis und fuer ein Haus jeder Groesse finanziell ein Drama. Was mich als Kunde aber dennoch aergert ist, dass obwohl man Karten online gekauft hat und alle Profildaten hinterlegt sind, nicht ueber den Ausfall der Auffuehrung informiert wird. Das ist wirklich ein miserabler Kundenservice. Ohne dieses Forum wuerde ich von dem Ausfall "unserer" Auffuehrung am 10.05. nichts wissen. Schade um diese sicherlich spannende Inszenierung und Besetzung.
    • Chevalier de la Force schrieb:

      Die Absage der Auffuehrungen ist in der Tat ein Aergernis und fuer ein Haus jeder Groesse finanziell ein Drama. Was mich als Kunde aber dennoch aergert ist, dass obwohl man Karten online gekauft hat und alle Profildaten hinterlegt sind, nicht ueber den Ausfall der Auffuehrung informiert wird. Das ist wirklich ein miserabler Kundenservice. Ohne dieses Forum wuerde ich von dem Ausfall "unserer" Auffuehrung am 10.05. nichts wissen. Schade um diese sicherlich spannende Inszenierung und Besetzung.
      Die Berliner Philharmoniker handhaben das genauso: Obwohl meine Email vor Ort bekannt, erfahre ich chronisch keine Umbesetzungen. Ausfälle von Nezet-Seguin letzte und Janine Jansen diese Saison: Die Überraschung bleibt bis zum Konzert. KEIN STIL, das...
    • Ich war am Sonntag in den Hugenotten in der Bastille, 5 Stunden mit 2 Pausen. Eher enttäuschender Gesamteindruck, wobei ich nicht so genau weiss, wo das Problem lag. Am klarsten war die Tatsache, dass der Tenor (Josep Kang) seiner Aufgabe nicht gewachsen war, gröbere Probleme mit den exponierten Spitzentönen (bis zum Des) hatte und am Schluss einige Buhs kassieren musste. Nach der kurzfristigen Absage (oder dem Rausschmiss?) von Hymel vor der GP war es wohl schwierig, einen Ersatz zu finden, der der Rolle und den Ansprüchen des Hauses genügt hätte, umso mehr, als dieses Fach heute kaum mehr existiert (Florez?).
      Die Damen (Oropesa statt Damrau, Jaho, Deshayes) sehr gut. Oropesa hatte einen grossen Erfolg, während Jaho teilweise als Fehlbesetzung beurteilt wurde (der Grund ist mir nicht ganz klar).
      Die Inszenierung (Kriegenburg) in Ordnung.
      Zweifel habe ich beim Dirigenten (Mariotti) und/oder beim Stück überhaupt. Das ist alles gut und clever gemacht mit Doppel- und Fernchören, 5 Finali mit grossen Ensembles usw., riss mich aber nie richtig mit.
      Guillaume Tell ist für mich weiterhin der Massstabe in Sachen Grand Opéra, wenn man mal vom Don Carlos absieht. Ausserdem hat der Tell ein Happy End, während die Huguenots ja bekanntlich mit einem Blutbad enden, bei dem die Protagonisten fast zu Nebenfiguren werden.
    • Ich denke, das liegt zu einem großen Teil an dem Stück selbst, das doch etwas lang und langatmig ist, zusätzlich verzichtbare Balleteinlagen vorgesehen sind und von Seiten der Sänger_innen doch schwierig zu besetzen ist. Dia Deutsch Oper Berlin hat in den letzte Jahren 3 Meyerbeer- Opern herausgebracht in wirklich guter Besetzung, aber der Funke wollte bei mir einfach nicht zünden. Wagner hatte bei seinen 5- Stunden Werken einfach eine bessere Dramaturgie vom Inhalt bis hin zur Musik. Das sehe zumindest ich so.
    • Marcello schrieb:

      umso mehr, als dieses Fach heute kaum mehr existiert (Florez?).
      Vor einigen Jahren musste in Straßburg sogar eine Aufführung der "Hugenotten" abgesagt werden, da Gregoy Kunde erkrankt und kein Ersatz auffindbar war. Kunde singt die Partie wohl nicht mehr, aber seine Kollegen Spyres, Osborn oder Cutler kämen da noch in Frage; vielleicht auch Uwe Stickert. Wirklich große Auswahl gibt es tatsächlich nicht.
    • Marcello schrieb:


      Zweifel habe ich beim Dirigenten (Mariotti) und/oder beim Stück überhaupt. Das ist alles gut und clever gemacht mit Doppel- und Fernchören, 5 Finali mit grossen Ensembles usw., riss mich aber nie richtig mit.
      Ich war am Mittwoch, 10. Oktober 2018, in der Vorstellung. Diese war wie auch der Tristan am Vortag schlecht besucht. Herr Kang wurde als "krank" angesagt. Echt überzeugt hat er mich nicht. Brav und bieder fand ich ihn. Vielleicht ist er besser wenn er fit ist. Von der Damen war ich schon überzeugt. Meiner Meinung lag es am Dirigenten, dass so wenig rüber kam. Alles klang sehr "mau", langweilig und sehr langsam. Ja fast lieblos. Etwas mehr Kraft und Leidenschaft hätten bestimmt einen bleibenderen Eindruck hinterlassen. Die Inszenierung war ästhetisch zurückhaltend und das Bühnenbild mit seinen Ebenen, Treppen und rechteckigen Stützen erinnerte mich an den weißen Baustil von Herrn Braunfels. So als ob es eine Vorstudie der Pinakothek der Moderne ist. Wer hat wen beeinflusst - Herr Kriegenburg Herrn Mariotti oder Herr Mariotti Herrn Kriegenburg?
    • Ich war am SA in den "Hugenotten" in Paris und sehe die Probleme weniger beim Stück als bei der Inszenierung. Die Vorstellung war übrigens gut besucht, aber nicht ausverkauft.
      Auch die Opern von Wagner insbesondere "Meistersinger" und "Parsifal" haben ihre Längen und ich fühle mich nach fünf Stunden Meyerbeer weniger erschlagen als nach fünf Stunden Wagner, aber das ist eine Geschmacksfrage.
      Die Inszenierung von Kriegenburg leidet ähnlich wie andere Inszenierungen einer "Grand Opera", dass es die Regie nicht gut hinbringt, den Chor, Statisten und auch die Solisten so auf der Bühne zu "arrangieren" und bewegen zu lassen, dass es wirkt, oder auch die Bühne zu klein ist.
      Gut waren da für meinen Geschmack die Katzer-Inszenierungen (Meyerbeer "Le Prophete" und "Vasco da Gama") in Karlsruhe bzw. Frankfurt. Auch "La Juive" in der Inszenierung von Wieler in Stuttgart und die "Hugenotten" von Py in Strassburg waren in Ordnung, aber da war die Bühne einfach zu klein. Nicht gut gefallen hat mir "Guillaume Tell" in München.
    • denke, dass die Absage schon vor längerer Zeit erfolgt ist; Jovanovich ist ja schon Einspringer für Hymel für die ersten Vorstellungen und wurde für die letzten drei Vorstellungen noch nicht angekündigt, mutmaßlich weil die Fanciulla-Proben in München schon geplant waren. Offensichtlich konnte man sich jetzt einigen und Jovanovich für alle Vorstellungen ankündigen.
    • Neu

      Die Gründe für die Besetzungsänderungen bei den Trojanern gemäß Info-Brief der Opéra de Paris:

      For family reasons, Bryan Hymel will not be performing the role of Enée in Les Troyens, from 22 January to 12 February 2019. The role will be performed by Brandon Jovanovich.
      Moreover, on the same performances and due to illness, Elīna Garanča will not be performing the role of Didon. The role will be performed by Ekaterina Semenchuk.