Neuproduktion "Parsifal"

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    • der kann noch alles (glaubt er zumindest)

      Pape ist ja ab Vorstellung 3 in München für Tristan. Gibt es Überschneidungen in den Terminen für Tristan und Parsifal? Ich könnte mir schon vorstellen, dass Pape Marke und Gurnemanz an aufeinanderfolgenden Tagen singt und die Münchner Tristan-Produktion kennt er auswendig (da würde eigentlich eine Koordinationsprobe mit Young reichen).
    • Georg Zeppenfeld wäre ja in Salzburg näher dran als Pape. Der Hunding 2x bei den Salzburger Osterfestspielen ließe sich zusätzlich leichter machen als der Marke. Aber es gibt eine Überschneidung mit der 9. von Beethoven, am 10. April.
    • maestro schrieb:

      and the winner is..........Kwangchul Youn (gute Wahl)
      Finde ich auch. Schöne Gelegenheit, mal Youn und Pape in dieser Partie direkt zu vergleichen. An der Staatsoper Berlin darf ja niemand anderes als Pape Gurnemanz singen, damit der auf seine Abende kommt und die Deutsche Oper hat Youn nach seinem Einspringer als König in der Aida-Vorstellung, in der Sinopoli starb, nie wieder engagiert.
    • karteileiche33 schrieb:

      Klarer Fall, was dabei herauskommt:
      Wirklich beneidenswert, wie toll Sie das voraussagen können - ich habe Youn sicher über 50x und Pape weit über 70x erlebt, würde mir aber so eine treffsichere Prognose absolut nicht zutrauen. Pape hatte ich ca. 10x als Gurnemanz, das war meistens ziemlich gut (allerdings ist das letzte Mal lange her, ca. 2009 und seine Leistungen seitdem in anderen Partien fand ich zum Teil nicht mehr sonderlich berauschend), Youn hatte ich als Gurnemanz erst 2x - das war in der Tat nicht voll überzeugend, aber auch seitdem ist einige Zeit ins Land gegangen. Sein Wiener Marke kürzlich war jedenfalls grandios. So ich es einrichten kann, werde ich jedenfalls versuchen, beide zu hören.
      Unabhängig davon finde ich es schade, König nicht zu hören, den hatte ich als Gurnemanz nämlich noch nie. Die Serie mit ihm an der DOB habe ich verpasst, ich kenne nur einen Mitschnitt aus Barcelona, da gefällt er mir streckenweise schon sehr gut.
    • Youn hat den Gurnemanz ja auch häufig in München gemacht, beispielsweise auch in der Nagano-Abschiedsvorstellung und ich fand ihn immer sehr gut. Gleiches gilt auch für seinen Marke. Nachdem Pape ja gerade in den letzten Jahren seinen Gurnemanz etwas stimmschonender angelegt hat, freut es mich für Youn, dass er diese Chance bekommt.

      Die Zukunft des Gurnemanz ist ja mit Zeppenfeld und Groissböck sowieso schon die Gegenwart.
    • maestro schrieb:

      Nachdem Pape ja gerade in den letzten Jahren seinen Gurnemanz etwas stimmschonender angelegt hat, freut es mich für Youn, dass er diese Chance bekommt.
      Wobei man sagen muss, dass Youn den Gurnemanz in Wien bereits ganz regulär in zwei Serien der Vorgänger-Inszenierung (2012 und 2013) hat, Pape hingegen nicht. Pape hat meines Wissens den Gurnemanz außerhalb der Met und der Staatsoper Berlin nur sehr wenig gesungen.