Saison 2017/18

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    • elsa schrieb:

      Dass sie sich auf Amneris freut, kann ich verstehen, aber es wird ihr wie mit Dalila gehen: die Sattheit und volle Tiefe, die diese leidenschaftlich liebende und hassende Figur braucht, ist ihr nicht gegeben. Bei der Eboli war das schon grenzwertig.
      Der Chevalier sieht das deutlich anders.... Ich finde es immer wieder wundervoll, wie unterschiedlich Wahrnehmungen sein können.
      ... Wunder warten bis zuletzt.
    • Chevalier de la Force schrieb:

      Wenn ich schon nicht denken muss, möchte ich mich zumindest nicht auch noch ärgern.
      Ganz offensichtlich hat die Regisseurin bei ihrer Arbeit schon nicht gedacht....
      Ich empfehle das "Frühstücksgespräch" von Matthias Hartmann mit der Regisseurin Alexandra Liedtke (unter "Heute schon gelächelt"), dann wundern Sie sich nicht mehr über die Inszenierung....

      "Die Presse" spricht von einem "Inszenierungsversuch".
      pressreader.com/austria/die-presse/20180514/281887298951410 (leider nicht online)

      Letzter Satz:
      "In einem solchen Rahmen zu überzeugen, gelingt nur der Crème de la Crème unter den Interpreten, die wieder einmal beweist, daß in der Oper zuallererst die erstklassige musikalische Umsetzung zählt.
      Die Premiere von "Samson und Dalila" war eine Sternstunde - dem heute wohl unvermeidlichen Regie-Mittelmaß zum Trotz, ja von diesem gottlob geradezu unbehelligt."
    • Gerade läuft die Übertragung des "Samson" auf Bayern 4 Klassik.
      Ich gestehe: ich habe abgeschaltet. Vor allem, weil ich Alagna nicht ertrage. Er wackelt, wahlweise schreit oder kräht er. Seinen Lohengrin will ich mir lieber nicht vorstellen.
      Garanca gefällt mir schon, wenngleich sie in die Tiefe drückt. "Satte Tiefe" ist das nicht. Die sie für eine Amneris aber brauchen würde.
      Und dann habe ich wieder festgestellt, daß ich französisch als Opernsprache nicht mag. Genausowenig wie viele französische Opern. Diese hier ist eine, die überflüssig ist. Bis auf die Arie der Dalila.
      Nix für ungut. ;)
    • Der Freischütz

      Mit einiger Verspätung habe ich mir diese Produktion "reingezogen". Ein Beispiel par excellence, was passiert, wenn man einem Werk einen - weit entfernt liegenden - Gedanken aufdrängt. Noch dazu ein Stück mit viel gesprochenem Text, den man halbherzig adaptiert. Mist.

      Dazu der "Standard":

      derstandard.at/2000081449856/S…chen-fuer-den-Freischuetz

      Dieser Kritik ist weitgehend zuzustimmen, mit einer Ausnahme bei Daniela Fally:

      Zitat: "flexibel mit zumeist makellosen, edlen Linien unterwegs"

      Für das Ännchen war die Stimme nicht leicht und luftig genug und eher unflexibel. Und makellos selten.

      Und hätte man für den Kaspar in der deutschesten aller Opern nicht einen Sänger finden können, der akzentfrei sprechen kann, wenn er schon so viel sprechen muß? Als ausgerechnet Alan Held, der auch stimmlich nicht schwarz genug für die Rolle ist? DER Kaspar meiner Jugend ("Der Freischütz" war meine allererste Oper) war Karl Christian Kohn.

      Schager hat mir ganz gut gefallen - allerdings bei weitem nicht so gut wie Peter Seiffert, der für mich beste Max. Nicht umsonst hat er seinen Sohn so getauft.