Premiere Frau ohne Schatten, 16.4.2017

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hueter des Beispiels schrieb:

      Ich kann es ja nicht wissen, ich habe es ja nur gesehen, während Sie es wissen,
      Zugesehen haben Sie dabei auch noch? Das ist ja allerhand!
      Aber im Ernst: Sie werden mir nicht einreden, dass die Frauen in den von Ihnen erwähnten Kulturkreisen masochistisch veranlagt sind und eine ordentliche Tracht Prügel seitens des Göttergattens als liebevolle Behandlung empfinden. Mag sein, dass man Ihnen das so vermittelt hat, das heißt aber nicht, dass es sich auch so verhält.
      Und dass Sie uns so etwas offensichtlich als liebenswerte kulturelle Eigenart verkaufen möchten, finde ich einigermaßen befremdlich.
      It is only shallow people who do not judge by appearances. The true mystery of the world is the visible, not the invisible. Oscar Wilde
    • Nein, den hirnverbrannten Unsinn, den Sie geschlussfolgert haben, will ich Ihnen nicht einreden, das können Sie selbst ja besser. Da haben sie recht. Unrecht haben Sie mit der Unterstellung, ich wollte irgendetwas irgendwen als irgendetwas verkaufen. Da haben Sie anscheinend auf die übliche ideologisch korrekte Weise etwas in meine Aussagen hineingelesen, was nicht drinsteht, um sich darüber empören zu können. Falls Sie es nicht kapieren: Ich halte mich – das scheint uns zu unterscheiden – weder für aufgefordert noch für berechtigt, die ganze Welt nach meinem Geschmack zu beurteilen und in gut und böse, schön und hässlich einzuteilen. Das liegt daran, dass ich keinen solchen gefestigten ideologisch korrekten Standpunkt wie sie habe und nie hatte, worüber ich – ich kann es nicht leugnen – sehr froh bin.
    • karteileiche33 schrieb:

      JLSorel schrieb:

      Und dass Sie uns so etwas offensichtlich als liebenswerte kulturelle Eigenart verkaufen möchten, finde ich einigermaßen befremdlich.
      Als so eine Art Folklore?
      Genau. Wenn Herr Meier seine Frau schlägt, ist er ein übler Chauvi (zu recht), aber wenn der Sudanese oder Ägypter handgreiflich wird, ist es halt die dortige Kultur. Man könnte glatt auf die Idee kommen, eine solche Sicht der Dinge ist nicht wenig rassistisch...
      It is only shallow people who do not judge by appearances. The true mystery of the world is the visible, not the invisible. Oscar Wilde
    • Hueter des Beispiels schrieb:

      Falls Sie es nicht kapieren: Ich halte mich – das scheint uns zu unterscheiden – weder für aufgefordert noch für berechtigt, die ganze Welt nach meinem Geschmack zu beurteilen und in gut und böse, schön und hässlich einzuteilen.
      Da haben wir durchaus etwas gemeinsam.

      Hueter des Beispiels schrieb:

      Das liegt daran, dass ich keinen solchen gefestigten ideologisch korrekten Standpunkt wie sie habe und nie hatte, worüber ich – ich kann es nicht leugnen – sehr froh bin.
      Sie denunzieren die Einstellung, dass man Frauen - aus welchen Gründen auch immer - nicht schlagen sollte, als ideologisch korrekten Standpunkt? Donnerwetter!!
      It is only shallow people who do not judge by appearances. The true mystery of the world is the visible, not the invisible. Oscar Wilde
    • Auch diese Unterstellung ist nicht nur unverschämt, sondern auch dumm, wie alle Ihre derartigen Versuche. Probieren Sie ml, zu lesen, worauf Sie reagieren, und gehen Sie davon aus, dass ich nicht so blöd bin, wie es Ihnen lieb wäre.
    • Oh, doch. Glauben Sie doch nicht immer, dass Sie in jeder Situation und für alle das Richtige wissen, egal, wie es wirklich aussieht. Lesen Sie, was ich geschrieben habe, und reagieren Sie darauf, wenn Sie es für nötig halten, aber unterstellen Sie mir nicht, irgendwelches dummes Zeug, das Ihnen so in den Kopf kommt.
    • Zusätzliche Anmerkungen zur 3. Vorstellung am 29.4.17:
      Der Einspringer für Nagano, Axel Kober, hat die Vorstellung ordentlich geleitet, sieht man von den Koordinationsproblemen im Finale zwischen Orchester und Kinderchor ab. Roberto Saccà hatte den Text diesmal besser memoriert, das war eine gute Leistung. Wegen der Kritk von Frau Lemke-Matwey habe ich mich diesmal besonders auf die Sängerinnen konzentriert: Linda Watson sang hervorragend textverständlich (soweit man es in dieser Rolle überhaupt kann), und Lise Lindström war keinesfalls schrill. Ich habe den Verdacht, dass Frau L.-M. die beiden mit Emily Magee verwechselt hat – diese sang in der Tat wenig textverständlich und in der Höhe recht schrill.
      Und noch mal zu den von Frau L.-M. monierten "allüberall Doppelgängerinnen, in Betten Fixierte, Rollstuhlfahrer." Im 2. Akt gab es ein Kranken- (Wochen-?)bett, im 3. Akt deren zwei. In dem einen lag die (Doppelgängerin der) Färberin im Fieberwahn und wurde von Barak gepflegt, im anderen die Kaiserin, die von der Färberin gepflegt wurde, während die Amme danebensitzt.