Umbesetzungen Berlin

    • Betrifft die Staatsoper:

      Berlin/Staatsoper
      Dohnányi übernimmt für Mehta Berliner "Salome"
      Bei der Neuproduktion von Richard Strauss' "Salome" an der Berliner Staatsoper übernimmt Christoph von Dohnányi die musikalische Leitung.
      Der 88-Jährige springe für Zubin Mehta ein, teilte das Haus am Mittwoch mit. Der aus Indien stammende Ehrendirigent der Berliner Staatskapelle musste wegen einer Schulteroperation seine Verpflichtungen bis März 2018 absagen.
      musik-heute.de/17181/dohnanyi-…er-mehta-berliner-salome/
    • Kapellmeister Storch schrieb:

      Die Seite der Deutschen Oper mit den Umbesetzungen ist inzwischen prall gefüllt
      Nicht, daß ich das Motto "Früher war alles besser" pflegen will, nein. Aber warum waren denn früher Umbesetzungen eher die Ausnahme???? Haben die KBB's besser gearbeitet, war die Planung an sich strukturierter? Lag es am festen Hausensemble? Heute sind ja alle immer dauernd und ständig auf der Durchreise. Was man auch häufig an der Qualität der Aufführungen merkt. Umbesetzungen sind ärgerlich, vor allem, wenn man von X nach Y fährt um seinen "Liebling" zu hören und dann: außer Spesen nix gewesen. X(
    • Eduard19 schrieb:

      Kapellmeister Storch schrieb:

      Die Seite der Deutschen Oper mit den Umbesetzungen ist inzwischen prall gefüllt
      Nicht, daß ich das Motto "Früher war alles besser" pflegen will, nein. Aber warum waren denn früher Umbesetzungen eher die Ausnahme???? Haben die KBB's besser gearbeitet, war die Planung an sich strukturierter? Lag es am festen Hausensemble? Heute sind ja alle immer dauernd und ständig auf der Durchreise. Was man auch häufig an der Qualität der Aufführungen merkt. Umbesetzungen sind ärgerlich, vor allem, wenn man von X nach Y fährt um seinen "Liebling" zu hören und dann: außer Spesen nix gewesen. X(
      In meiner "Opern-Jugendzeit" hatten wir eigentlich an jedem Haus ein leistungsfähiges Ensemble. Da wurden zwar häufig zwischen Leipzig, Dresden und der Staatsoper Berlin Gastauftritte vereinbart. Aber die Ensemblemitglieder mussten alle Fächer bedienen und so waren Spitzenleistungen auch recht selten.
      Diese Situation sollte man nicht wieder herbei sehnen.
      Der Dresdner "Stimmen-Arzt" Professor Mürbe hatte mal die Gefahren für die Hopping-Sänger erläutert: Klima- und Wetterwechsel, Jetlag, keine systematische ärztliche und gesangspädagogische Betreuung der Stimmen und ungenügende Familienbindung derKünstler. Mithin auch viele Absagen.
      Außerdem werden selten Ruhezeiten zwischen den Auftritten eingehalten.
      Für uns bedeutet die derzeitige Verfahrensweise wunderbare Opernabende, soweit eben die Sänger da sind.
    • thomathi schrieb:

      Der Dresdner "Stimmen-Arzt" Professor Mürbe hatte mal die Gefahren für die Hopping-Sänger erläutert: Klima- und Wetterwechsel, Jetlag, keine systematische ärztliche und gesangspädagogische Betreuung der Stimmen und ungenügende Familienbindung derKünstler. Mithin auch viele Absagen.
      Wir hatten für den Fall der Fälle hier in München Frau Dr. Karin Joussen. Wenn die einem Sänger sagte, "nichts geht", dann war das auch so. Manche hat sie allerdings zumindest für einen Abend hingekriegt. Was natürlich auch gefährlich ist.
    • Eduard19 schrieb:

      Kapellmeister Storch schrieb:

      Die Seite der Deutschen Oper mit den Umbesetzungen ist inzwischen prall gefüllt
      Nicht, daß ich das Motto "Früher war alles besser" pflegen will, nein. Aber warum waren denn früher Umbesetzungen eher die Ausnahme???? Haben die KBB's besser gearbeitet, war die Planung an sich strukturierter? Lag es am festen Hausensemble? Heute sind ja alle immer dauernd und ständig auf der Durchreise. Was man auch häufig an der Qualität der Aufführungen merkt. Umbesetzungen sind ärgerlich, vor allem, wenn man von X nach Y fährt um seinen "Liebling" zu hören und dann: außer Spesen nix gewesen. X(
      Die meisten Umbesetzungen betreffen ja glücklicherweise nicht interessante Gäste, sondern eher die Nebenrollen, die aus dem Ensemble heraus besetzt werden. Und das ist so gut, dass es fast keine Rolle spielt, ob A oder B singt. Bei den Gästen ist das Haus so kreativ, dass es meistens nichts zu meckern gibt.
    • Kapellmeister Storch schrieb:

      Die Philharmoniker-Konzerte werden übrigens von Bernard Haitink und Vasily Petrenko übernommen.
      Bernard Haitink hat die Konzerte vom 08.-10.02.2018 offenbar so kurzfristig absagen müssen, dass Haitink und die 7. Symphonie von Dvorák noch im Programm abgedruckt waren und Zettel beigefügt wurden. Dafür hat Adam Fischer sein Philharmoniker-Debüt mit einer forsch dirigierten 9. Symphonie von Dvorák und einem brillant aufspielendem Orchester gegeben. So leer habe ich die Philharmonie selten bei einem Konzert der Philharmoniker erlebt. Ein Novum am Rande: Personal der Philharmonie ist immer wieder nach draußen gekommen um die Kartenhändler von der überdachten Fläche vor dem Eingang zu vertreiben. Das habe ich in über 40 Jahren dort noch nie erlebt.
    • Kapellmeister Storch schrieb:

      Ein Novum am Rande: Personal der Philharmonie ist immer wieder nach draußen gekommen um die Kartenhändler von der überdachten Fläche vor dem Eingang zu vertreiben. Das habe ich in über 40 Jahren dort noch nie erlebt.
      Das passt doch zu den extra-Einlasskontrollen am Block A, die es auch erst seit kurzem gibt. Da finde ich schon auch schräg. Offensichtlich sind die jetzt auf dem Polizei-Trip ... Wobei die Kartenhändler nun auch wirklich nicht meine Freunde sind.
    • Asteria schrieb:

      Friedrich schrieb:

      extra-Einlasskontrollen
      Die scheinen zur Zeit en vogue zu sein; in Frankfurt gibt es sie seit nicht allzu langer Zeit an den vordersten Parketttüren...
      Die gibt es aber nicht (mehr) regelmäßig.Sie sollen den entsprechenden Personen ( bekannt: der Hosenhochzieher) klar machen, daß die Oper diese Billig-Hopper (sich in die Seitengänge stellen, warten ob nicht ein Platz frei bleibt oder sich gleich in die Reihe stellen-das gab schon hübsche Szenen) nicht wünscht. Die Oper wendet sich aber damit nicht dagegen, daß sich bei mäßig besuchten Aufführungen nach der Pause das Publikum im Parkett "verdichtet". Ich bin schon seit etlichen Wochen nicht mehr kontrolliert worden.