Kent Nagano

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    • Stimmt - sehr "fiese Frage " .

      Ich bekenne mich öffentlich. Ich habe nichts gegen homosexuelle Ehe. Ich habe nichts gegen geschlechterneutrale Toiletten oder Gebursturkunden. Es ist mir Wurscht !
      Ich habe aber was gegen Extreme, die jegliche Differenziertheit ausschliessen.
      In dem Sinne habe ich die obigen Beispiele mit "MeToo" verglichen. "MeToo" ist eine neue Diskussion und deshalb kommen extreme Positionen zur Sprache, mit vielen gegenseitigen Missverstandnissen, wie man hier sieht.

      Das besonders schwierige bei MeToo ist das Verborgene, das der Natur der Sache zugrunde liegt. Viele Menschen konnen solche Themen nicht neutral diskutieren. Genau wie die Homo-ehe usw. Sofort wirds heiss unter dem Kragen und man redet nur noch durch den eigenen Dunst der Voreingenommenheit. Verdreht Sachen und pickt Dinge aus dem Zusammenhang heraus, die einem gerade ins Auge stechen.

      Naja, mache ich selbst sicher auch hin und wieder.
    • Asteria schrieb:

      Ja, abr das (das Ausnutzen von Abhängigkeiten - Anm. von mir) tun sie (möglicherweise auch) aufgrund der durch die Musik generierte Energie... Dass das keine Entschuldigung ist, versteht sich von selbst.
      Liebe Asteria, ich habe noch mal über den ersten Satz nachgedacht. Ich glaube, dass Männer (ich beschränke mich mal auf diese, denn da kenne ich mich besser aus :rolleyes: ) nicht unbedingt durch "Musik generierte Energie" brauchen, um dem Sexualtrieb die Vorherrschaft über ihre gute Erziehung einzuräumen.
    • Lieber Rheingold, wenn Sie schon ein selbstbekennender Mann sind 8o , dann wenden Sie jetzt nur mal gerade (Sie können es ja dann wieder abschalten) Ihr mathematisch-logisches Gehirn an und benutzen Schnittmengen und Logikpfeile.
      Natürlich gibt es Männer, die keine Musik dazu brauchen, aber es konnte eventuell Männer geben, die durch Musik dazu verleitet werden. Das war ja nur unsere Hypothese hier.
    • Goldschmied schrieb:

      Lieber Rheingold, wenn Sie schon ein selbstbekennender Mann sind 8o , dann wenden Sie jetzt nur mal gerade (Sie können es ja dann wieder abschalten) Ihr mathematisch-logisches Gehirn an und benutzen Schnittmengen und Logikpfeile.
      Natürlich gibt es Männer, die keine Musik dazu brauchen, aber es konnte eventuell Männer geben, die durch Musik dazu verleitet werden. Das war ja nur unsere Hypothese hier.

      Goldschmied schrieb:

      ....und weitergedacht, es kann auch Musiker geben, bei denen Übergriffe nichts mit dem Einfluß der Musik zu tun haben.
      Danke! Schöner hätte ich es auch nicht ausdrücken können.
      ... Wunder warten bis zuletzt.
    • Reingold schrieb:

      Asteria schrieb:

      Ja, abr das (das Ausnutzen von Abhängigkeiten - Anm. von mir) tun sie (möglicherweise auch) aufgrund der durch die Musik generierte Energie... Dass das keine Entschuldigung ist, versteht sich von selbst.
      Liebe Asteria, ich habe noch mal über den ersten Satz nachgedacht. Ich glaube, dass Männer (ich beschränke mich mal auf diese, denn da kenne ich mich besser aus :rolleyes: ) nicht unbedingt durch "Musik generierte Energie" brauchen, um dem Sexualtrieb die Vorherrschaft über ihre gute Erziehung einzuräumen.
      Natürlich hast du Recht - aber gab es nicht gerade den Skandal um einen Sänger (V. Grigolo?), der nach gelungener Vorstellung in seiner Euphorie eine Kollegin etwas zu heftig umarmte? Diese Art von Situation war es, woran ich eher dachte und deren Beschreibung ich in dem Interview gelesen zu haben glaube. - Die Typen, die ihre Machtposition ständig zu Übergriffen nutzen, sind allerdings noch ein ganz anderes Thema... darüber sind wir uns wohl einig.
      ... Wunder warten bis zuletzt.
    • Asteria schrieb:

      aber gab es nicht gerade den Skandal um einen Sänger (V. Grigolo?), der nach gelungener Vorstellung in seiner Euphorie eine Kollegin etwas zu heftig umarmte?
      Ich hatte dazu ja einen Artikel eingestellt. Ein japanisches Paar, das ganz nah am Geschehen war, beschrieb den Vorgang sehr genau. Grigolo hatte aus Spaß einer Choristin ein bißchen auf den falschen, ausgestopften Bauch geklopft (der gehörte zur Inszenierung). Das sollte ein witziger Hinweis auf eben diese Inszenierung sein. Natürlich braucht es diese Konsequenzen auf gar keinen Fall, schon gleich gar nicht - wie Grigolo es beschrieb - , daß er wie ein Killer abgeführt und in das nächste Flugzeug gesetzt wurde. Das ist nicht nur lächerlich , sondern ganz einfach eine Unverschämtheit.
      Und das meine ich z.B. auch mit "aus dem Ruder gelaufen". Dieser Begriff wurde mittlerweile übrigens in diversen Medien benutzt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ira ()

    • Goldschmied schrieb:

      ch bekenne mich öffentlich. Ich habe nichts gegen homosexuelle Ehe. Ich habe nichts gegen geschlechterneutrale Toiletten oder Gebursturkunden. Es ist mir Wurscht !

      Ich habe auch nicht gegen Unisextoiletten in Neubauten. Wenn aber bestehende Herrentoiletten in Unisextoiletten umgewandelt werden sollten und dabei die Urinale abgeschraubt werden würden, wäre das schon ein erheblicher Verlust an Toilettenkultur. Schließlich dürfen wir in drei Wochen, am 19. November, den Welttoilettentag begehen, der erstmals 2001 von der Welttoilettenorganisation ausgerufen wurde: de.wikipedia.org/wiki/Welttoilettentag
      Der Weltoperntag am 25. Oktober ist gut und schön. Die Pflege einer wohlverstandenen Toilettenkultur am 19. November ist mir wichtiger.
    • Och Ira, sagen Se doch mal wat neues....

      Augenzeugen? Mit grosser Vorsicht zu geniessen. Ira, Sie sollten weder fur noch gegen vereingenommen sein. Warum glauben Sie der einen Seite jedesmal mehr? Es gibt wahrscheinlich auch hier eine Vorgeschichte oder tiefer liegende Geschichte, die wir alle nicht kennen.
      Aber ich sag jetzt nichts weiter dazu, hab mich glaube ich genug ventiliert.....
    • Sie meinen die Beobachtung des japanischen Paares? Warum sollte man diesem Paar weniger glauben als z.B. den anonymen Aussagen im Fall Domingo?
      Und im übrigen deckt sich das mit den Aussagen von Grigolo selbst. Ich glaube nicht, daß er sich mit diesem Paar abgestimmt hat. Er wurde ja sofort "entsorgt", noch bevor die Geschichte in irgendeiner Weise aufgeklärt wurde.
      Und im übrigen: ich kann mir nicht vorstellen, daß Grigolo dämlich genug ist, sich inmitten der Vorwürfe gegenüber Domingo in einschlägiger Weise etwas zuschulden kommen zu lassen.....
      Ich versuche es halt mit folgerichtigem Denken....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ira ()