Premiere Parsifal 16.9.17

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    • Gunther V. schrieb:

      Wobei man schon fragen könnte, warum ein Parsifal (!) "auf jeden Fall anhörenswert" ist, wenn das Dirigat "ohne jede Dynamik und Spannung" gewesen sein soll.
      Sie sagen es! Als ob das Dirigat eine Nebensächlichkeit wäre.

      Und über diesen Satz habe ich auch innerlich den Kopf geschüttelt:

      "Ihr (Claudia Mahnkes) erhebliches Vibrato störte dabei kaum, unterstrich eher die Ausdrucksmöglichkeit der Stimme."

      Ein "erhebliches Vibrato", das die Ausdrucksmöglichkeit der Stimme unterstreicht??
    • karomedica schrieb:


      Und absolut lächerlich: Dritter Akt, das "Blut", das aus der Wunde des Amfortas spritzt, wird dargestellt durch ein paar unterschiedlich lange Stoffstreifen, die ihm aus dem Sakko hängen. Wenn dann die Wunde sich schließt, muss Amfortas unter seinem Sakko herumfummeln, um die Stofffetzen wieder zurückzuziehen! Abrakadabra, wie der Magier im billigen Varieté. Und dann nochmal fummeln, dann klappt vor die rote "Wunde" ein Stück weißen Stoffes, die Wunde ist geschlossen. Ich konnte mir das Lachen kaum verkneifen.
      Immerhin. Wenn ich mich recht erinnere, ist Siegfried in Mannheim an genau solchen verknoteten Stofftüchern verreckt (?)
    • 78erTannhaus schrieb:

      Fazit: Die Hamburgische Staatsoper scheint wieder Anschluss
      an die Ligaspitze zu bekommen.
      Da würde mich jetzt aber doch interessieren, ob Sie den "Parsifal" in Hamburg auch gesehen haben. Bei dem in Bayreuth gehe ich mal davon aus. Ganz abgesehen davon, daß das eine mir unverständliche Zählweise ist. Sind wir beim Fußball? Was hat Ihnen denn an Elena Pankratova nicht gefallen? Die Hamburger Kundry bekam sowohl in den professionellen Kritiken als auch hier im Forum ziemlich miese Noten.
    • peripatetica schrieb:

      . 1.) Ganz abgesehen davon, daß das eine mir unverständliche Zählweise ist. Sind wir beim Fußball?


      2.) Die Hamburger Kundry bekam sowohl in den professionellen Kritiken als auch hier im Forum ziemlich miese Noten.
      1.) Der Vergleich beruht auf meine Besuche in beiden Häusern, im überschaubarem
      Zeitraum, Ende August bzw. Anf. Okt. 2017.

      2.) Glücklicherweise sind neben den Kritikern und Forumsschreiberlingen (z.B. 78erTannhaus) auch andere Sichtweisen erlaubt.
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      Es ragt die Burg von Riesen gebaut
    • Alter Frager schrieb:

      1.) Falsch! Wenn Hamburg jedes "Spiel" mit 2:3 verliert, steigen sie ab!


      2.) Da sollte sich der HSV endlich mal ein Beispiel nehmen.
      1.) Falsch. Der Abstieg der Hamburgischen Staatsoper, eingeleitet durch „e“ ist aufgehalten und bei „af“ einer
      Niveauverbesserung gewichen. Es geht ja nicht jeden Tag gegen die Bayern (Franken).

      2.)…und einen Vorbestraften in den Vorstand berufen ?





      NS: Verloren gegangen sind Ol , Ol.
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      Es ragt die Burg von Riesen gebaut
    • Über den letzten Post habe ich jetzt längere Zeit ergebnislos gegrübelt.
      Ich geb's auf und teil Euch lieber meine Einschätzung der beiden Aufführungen am 30.9. und 3.10. mit.
      Das Dirigat war deutlich flüssiger (nicht im Sinne von schneller, sondern von fließend) als in der Premiere. Youn war in der Premiere wohl wirklich indisponiert. Diesmal traf er alle Töne, wenn er auch in der Höhe in die Kopfstimme musste (was mir persönlich nicht so gefällt). Koch ohne Versinger, also schlicht großartig, Baykov hatte am 3.10. einen etwas schwächeren Tag. (Das war der typische Vorführeffekt, ich hatte ihn einer Bekannten in der 1. Pause noch mit "Freuen Sie sich auf den Klingsor!" angekündigt. X/ ) Schager war weiterhin Schager. Und Frau Mahnke? Nachdem ich mich an ihr ausuferndes Vibrato halbwegs gewöhnt hatte, fiel mir ihre Aussprache auf: "Chammer, oh Chammer!" Was für ein Dialekt ist das?
      Insgesamt fand ich es am 3. 10. musikalisch am gelungensten.