Götterdämmerung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • susakit schrieb:

      Leider nur als Bezahlartikel: Helmut Maurós Kritik der Katlsruher GöDä
      Das ist ein Grund, warum ich die Kritik nicht eingestellt habe.
      Der andere ist - und das hat nichts damit zu tun, daß ich die Produktion nicht gesehen habe - daß diese Rezension einfach läppisch und nichtssagend und obendrein trivialliteraturmäßig geschrieben ist. Ein typischer Mauró halt.
      Es hat ihm anscheinend gefallen, daß Tobias Kratzer "keine letzte Deutung" hat:

      "Eine letzte Deutung hat auch Tobias Kratzer nicht, er verweigert sie. ......Weder gibt es heroisch verbrannte Erde noch zwanghaften Revolutionsoptimismus..."
      Und dann folgt eine schlichte Beschreibung der letzten Szene.
      Zum Schluß: "Diese Karlsruher Inszenierung stellt damit die große Schlussfrage: Hätte alles auch anders kommen können?"
    • RagnarDanneskjoeld schrieb:

      - Gutrune eine "Schlampe":
      Ich weiß ja nicht, ob Sie wissen, was eine Schlampe ist. Aber wenn eine Frau zum Frühstückstisch noch im Nachthemd erscheint und das bereits eine "Schlampe" ist, dann entpuppt sich hier ein merkwürdiges Frauenbild auf Ihrer Seite.

      - Gelsenkirchener Barock:
      Ein jeder möge die Galerie auf der Homepage des Staatstheaters besichtigen. Gelsenkirchener Barock sieht anders aus. Von Innenarchitektur haben Sie offensichtlich nicht den blassesten Schimmer

      Von der Schlampenherrlichkeit einer Elisabeth Volkmann als Jolanthe Klimbim war Gutrune Lichtjahre entfernt. Sie erschien zum Frühstückskaffee mit ihren Brüdern in einem Nachthemd oder extralangem T-Shirt. Das war’s dann auch.

      Die Innenarchitektur für den ersten Akt mit Brünnhilde war „ganz in Weiß“ (Roy Black). Gelsenkirchener Barock verwendet eher braunes Holzfurnier.

      Das Nachthemd, das Heidi Melton in der Götterdämmerung trug, hinterließ bei mir nicht so einem nachhaltigen Eindruck. Schriller fand ich ihr Kostüm im dritten Akt von Siegfried. Das erinnerte an die Traumsequenz mit den Walküren in „The Big Lebowski“.

      Im Übrigen fand ich die Inszenierung aller drei Tage ähnlich wie JL Sorel. Nur bewerte ich das positiver, weil ich Kummer gewohnt bin. In den letzten zwei Jahren habe ich den Freyer-Ring in Mannheim und den Laufenberg-Ring in Wiesbaden gesehen. Da hat sich der Karlsruher Ring im Vergleich achtbar geschlagen.

      Und das Rheingold mit der Parallelhandlung, in der der Rest des Rings vorweggenommen wird, fand ich richtig interessant. Dafür fielen Gesang und Orchester gegenüber den anderen Teilen etwas ab.

      Im Mai gibt es in Karlsruhe noch einmal einen Ring-Zyklus.