James Levine

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    • Gerüchte diesbezüglich gibt es schon sehr, sehr lange, nun wurde James Levine vom einem mutmaßlichen Missbrauchsopfer öffentlich beschuldigt:

      welt.de/kultur/article17120497…en-missbraucht-haben.html

      Brug bezieht sich auf folgenden NY-Times-Artikel:
      nypost.com/2017/12/02/legendar…-for-years-police-report/

      Die Met veröffentlicht folgendes Statement auf ihrer Facebook-Seite:

      „The Met would like to let our supporters know that we are deeply disturbed by the news articles that are being published online today about James Levine. We are working on an investigation with outside resources to determine whether charges of sexual misconduct in the 1980s are true, so that we can take appropriate action.„

      In den Kommentaren auf der Facebook-Seite unter dem Statement ist die Hölle los.
    • Es kursiert ja schon seit Jahrzehnten ein bitterböser Witz zu diesem Thema (Stichwort Schiffshavarie), in dem auch Kathleen Battle nicht gut wegkommt.
      Ich gebe ihn hier lieber nicht wieder, aber vielleicht kennt ihn ja jemand.
      Dieser Witz läßt allerdings auf Abgründe blicken.

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    • ira schrieb:

      Es kursiert ja schon seit Jahrzehnten ein bitterböser Witz zu diesem Thema (Stichwort Schiffshavarie), in dem auch Kathleen Battle nicht gut wegkommt.
      Ich gebe ihn hier lieber nicht wieder, aber vielleicht kennt ihn ja jemand.
      Dieser Witz läßt allerdings auf Abgründe blicken.
      Das ist aber nett von Ihnen, dass Sie von einem Witz berichten, ohne ihn wiederzugeben. Alle, die ihn schon kennen, haben bestimmt gerade herzlich gelacht. :P ;)
    • Schambes schrieb:

      Nein, weniger digitale Schafotte.
      So ist es, ich dachte, möglicherweise ist der Witz vielleicht bekannt. Mich hat der Mut verlassen, ihn hier im Netz zu verbreiten. Es ist immer noch etwas anderes, ob man ihn einfach so erzählt, oder im Internet schriftlich festhält.
      Tut mir leid, ich hätte gar nicht davon anfangen sollen.

      Interessant dabei ist, daß ich diesen (einschlägigen) Witz seit mindestens 25 Jahren kenne. Zu der Zeit war Kathleen Battle auf dem Höhepunkt ihrere Karriere. Woraus man sieht, wie alt dieses "Gerücht" bereits ist.
      Zu Kathleen Battle, und das ist jetzt kein Witz: die Bühnenarbeiter an der Met trugen zeitweise T-shirts mit der Aufschrift: "I survived the battle."

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    • nun, die Met hat ja zunächst bekannt gegeben, dass sie die Vorwürfe selbst untersuchen wird und dann die Suspendierung zwei Tage danach ausgesprochen. Ich gehe schon davon aus, dass hier intern ermittelt wurde. Die grundsätzlichen Vorwürfe zu seinen Vorlieben sind ja auch nicht neu und hätten ihn beinahe auch seinen Job in München gekostet. Die Grünen hatten damals sogar ein polizeiliches Führungszeugnis für ihn eingefordert:

      focus.de/politik/deutschland/o…auf-james_aid_166927.html

      Man darf auch nicht wirklich vergessen, in welchem Kontext die jetzigen Vorwürfe stehen. So werden ja täglich in den USA Journalisten, Politiker und Künstler mit neuen Vorwürfen konfrontiert.
    • maestro schrieb:

      nun, die Met hat ja zunächst bekannt gegeben, dass sie die Vorwürfe selbst untersuchen wird und dann die Suspendierung zwei Tage danach ausgesprochen.
      Wobei sie im letzten Jahr noch zu dem Ergebnis kam, dass an den Vorwürfen nichts dran sei:

      sueddeutsche.de/panorama/oper-…ssbraucht-haben-1.3777029

      Es wird so sein, wie Asteria vermutet: es geht schlicht um Geld.
      It is only shallow people who do not judge by appearances. The true mystery of the world is the visible, not the invisible. Oscar Wilde
    • "1997 spielte das am Rande eine Rolle bei dem Bemühen, Levine nach dem Tode des Generalmusikdirektors Sergiu Celibidache im Münchner Gasteig als Chef der Philharmoniker zu gewinnen.Die Grünen im Stadtrat wurden damals bundesweit verspottet, weil sie auf die Spekulationen um angebliche pädophile Neigungen des Pultmagiers, der 1999 seinen Dienst an der Isar antrat, mit der Forderung nach einem Leumunds-Zeugnis begegneten. "Selbsternannte Sittenwächter", so berichtete damals ein deutsches Nachrichten-Magazin im Pro-Levine-Duktus, hätten "unappetitliche" Details verbreitet. Formulierungen, die im Lichte des durch den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein ins Rollen gekommenen Skandals heute wohl nicht mehr so schnell gewählt würden."

      morgenpost.de/vermischtes/arti…s-Levine-suspendiert.html