Landestheater Niederbayern

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    • openpetition.de/petition/onlin…erbayern-ja-zur-sanierung kann man noch etwas mehr dazu entnehmen. Besonders interessant der Verweis auf die für ein Eisstadion bereitgestellten Mittel: Wenn das so stimmt, dann ist da eine richtig schöne Front Breitensport ./. „elitäre Hochkultur“ aufgemacht worden.

      Und halt die Frage, ob es Passau und Straubing dann auch dabei bewenden lassen oder gegen Landshut vorgehen werden.
    • Es geht hier tatsächlich um ganz Niederbayern, nicht nur um Landshut, denn es ist das einzige professionelle Theater/Operhaus in Niederbayern, wo immerhin 1,23 Mio Menschen leben (ich bin einer davon). Das Schaupiel ist in Landshut angesiedelt, die musikalische Abteilung in Passau. Bespielt wird regelmäßig auch noch Straubing.

      Wenn das Landestheater Niederbayern jetzt tatsächlich in seiner Existenz bedroht ist, dann wäre z.B. von Passau aus kein Opern-/Schauspielhaus mehr weniger als 120 km entfernt (Regensburg und Linz, nach München sind es 180 km).

      Es geht also nicht darum, Luxus für ein paar reiche Landeier zu finanzieren, sondern um "kulturelle Basisversorgung" einer ganzen Region.

      Und es ist auch ein Politikum, denn der Eindruck vieler Menschen in der Region, dass für die Ballungsräume wie München reichliche Ressourcen vorhanden sind (Stichwort Gasteigsanierung 400 Mio, neues Konzerthaus 250 Mio, provisorischer Interimssaal 40 Mio) während Ostbayern immer mehr angehängt wird, ist ja nun nicht so unberechtigt. Zumal auch andere Infrastrukturprojekten für Niederbayern seit Jahrzehnten auf die lange Bank geschoben werden, etwa die Verbesserung der Bahnanbindung an München, die für tausende Pendler ein tägliches Ärgernis ist (die Züge sind langsamer als vor 35 Jahren, die Strecke ist zum Teil immer noch nur eingleisig, die Züge sind überfüllt etc.). Und die A94 ist nun nach 40 Jahren zwar in Oberbayern fertig gestellt, für den Niederbayerischen Abschnitt dürften nochmal mindestens 10 Jahre ins Land gehen, da zum Teil noch nicht mal die Planung abgeschlossen ist.

      Ein Konzert oder Opernbesuch in München von Passau aus mit der Bahn mit Rückfahrt nach der Vorstellung ist, wenn die Vorstellung nicht schon vor 21 Uhr beendet ist, so umständlich, dass ich fast immer ein Hotel nehme, weil ich nicht erst um 3 Uhr früh im Bett sein will.
    • ulisse schrieb:

      Und es ist auch ein Politikum, denn der Eindruck vieler Menschen in der Region, dass für die Ballungsräume wie München reichliche Ressourcen vorhanden sind (Stichwort Gasteigsanierung 400 Mio, neues Konzerthaus 250 Mio, provisorischer Interimssaal 40 Mio) während Ostbayern immer mehr angehängt wird, ist ja nun nicht so unberechtigt. Zumal auch andere Infrastrukturprojekten für Niederbayern seit Jahrzehnten auf die lange Bank geschoben werden,
      Da gab es doch mal einen Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, der sich speziell auch um die ländlichen Gebiete kümmern wollte, einen gewissen Herrn Söder. Viel getan hat er in diese Richtung dann wohl nicht.
      It is only shallow people who do not judge by appearances. The true mystery of the world is the visible, not the invisible. Oscar Wilde
    • JLSorel schrieb:

      Da gab es doch mal einen Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, der sich speziell auch um die ländlichen Gebiete kümmern wollte, einen gewissen Herrn Söder. Viel getan hat er in diese Richtung dann wohl nicht.
      Nein, die Fortschritte sind überschaubar. Es wird vor Ort gemacht, was möglich ist und was die knappen Haushalte hergeben. Aber die Aussagen führender Landespolitiker decken sich gerade was den ländlichen Raum betrifft allzuoft nicht mit der Realität.

      Und wenn gar ins vergleichbar ländlich strukturierte, benachbarte Oberösterreich schaut, dann kann man in vielen Bereichen (z.B. Kultur, Musikschulwesen, Mobilfunknetze, Breitbandausbau, Verkehrswege) durchaus neidisch werden.
    • ulisse schrieb:

      Wenn das Landestheater Niederbayern jetzt tatsächlich in seiner Existenz bedroht ist, dann wäre z.B. von Passau aus kein Opern-/Schauspielhaus mehr weniger als 120 km entfernt (Regensburg und Linz, nach München sind es 180 km).

      Es geht also nicht darum, Luxus für ein paar reiche Landeier zu finanzieren, sondern um "kulturelle Basisversorgung" einer ganzen Region.
      Und der völlig übliche Regelfall ist es nicht, wie die Kommunen diese Basisversorgung hier allein stemmen müssen. Oder gibt es in Bayern so etwas wie die Kulturraumförderung in Sachsen?

      ulisse schrieb:

      während Ostbayern immer mehr angehängt wird
      Die Leute scheinen gern zu glauben, „abgehängt“ gäbe es nur im Osten. Wenn man von dort kommt, fällt einem das allerdings auch woanders schnell auf.

      ulisse schrieb:

      Ein Konzert oder Opernbesuch in München von Passau aus mit der Bahn mit Rückfahrt nach der Vorstellung ist, wenn die Vorstellung nicht schon vor 21 Uhr beendet ist, so umständlich, dass ich fast immer ein Hotel nehme, weil ich nicht erst um 3 Uhr früh im Bett sein will.
      Wie wär's damit, um 6 Uhr im Bett zu sein? Hatte seit einiger Zeit keine Lust mehr darauf und folglich keine Vorstellungen in Berlin mehr besucht ...
    • Lieber Unterstützerin, lieber Unterstützer unseres Theaters!

      Was macht die Petition?

      Unsere Petition haben nun innerhalb von einer Woche bereits über 10.000 besorgte Bürgerinnen und Bürger unterschrieben. Und Sie haben mit Ihrer Unterschrift zu diesem großartigen Erfolg beigetragen. Die Reaktionen seitens der Stadtverwaltung und verschiedener Stadträte haben gezeigt, dass die große Beteiligung Eindruck macht. Wir fühlen uns dadurch in unserem Kurs bestätigt. Zahlreiche Gespräche mit Entscheidungsträgern auf kommunaler und überregionaler Ebene haben bereits stattgefunden. Presse, Radio und Fernsehen schenken dem Thema große Aufmerksamkeit.

      Wie geht es weiter?

      Noch ist aber nichts gewonnen. Vor uns stehen noch wichtige Termine mit Hürden, die zu nehmen sind. Zum einen sind da die Beratungen im Haushaltsausschuss am 13. November 2019 und zum anderen der entscheidende Termin am 6. Dezember 2019, wenn der Haushalt im Stadtrat verabschiedet werden soll. Wir werden mit zahlreichen Aktionen in der Stadt diese Zeit nutzen, um für unser Theater zu kämpfen. Am 30. November, also kurz vor der Haushaltsverabschiedung, werden wir eine große Kundgebung in Landshut veranstalten.

      Wie können Sie uns noch unterstützen?

      Neben den zahlreichen Unterschriften unter unserer Petition macht die große Zahl von Mitgliedern unseres Theatervereins „Theaterfreunde Landshut e. V.“ Eindruck auf die Verantwortlichen in Stadtverwaltung und Stadtrat, von denen eine stattliche Zahl auch Mitglied ist. Die Theaterfreunde Landshut zählen heute fast 1.200 Mitglieder, das entspricht einer Quote von 16 Mitgliedern pro 1.000 Einwohnern; das ist Rekord in Bayern und unterstreicht, dass das Theater Landshut ein Theater der Bürgerschaft ist. Besonderen Eindruck macht sicherlich, dass die Mitgliederzahlen gerade jetzt noch einmal ansteigen und auch Theaterfreunde aus dem überregionalen Raum zum Verein stoßen. Informationen über die Theaterfreunde Landshut finden Sie unter
      www.landestheater-niederbayern.de/content/freundeskreis-la-%C3%BCber-uns.

      Soweit unsere Informationen für heute. Wir halten Sie informiert.

      Mit den besten Grüßen

      Stefan Tilch & Dominik Godde
      (Intendant des Landestheaters Niederbayern & 1. Vorsitzender der Theaterfreunde Landshut e.V.)

      Landestheater Niederbayern & Theaterfreunde ...
    • Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer!

      Dank Ihrer vielen Unterschriften haben wir ein klares Signal an die Stadt Landshut geschickt: Das Landestheater Niederbayern ist den Bürgern aus Stadt und Landkreis Landshut wichtig und wirkt auch weit über die Grenzen Niederbayerns hinaus! Kultur ist keine Nebensache, die man schnell und heimlich in der Schublade verschwinden lassen kann, wenn es gerade passt. Die Bürgerschaft steht zu ihrem Theater und fordert lautstark seinen Fortbestand und eine zügige und effiziente Sanierung und notwendige Erweiterung des Landshuter Baudenkmals Bernlochner!

      Erste Wirkungen hat die Petition bereits gezeigt – immerhin hat sich der Haushaltsausschuss einstimmig dafür ausgesprochen, im kommenden Jahr die Planungen, wenn auch in geringerem Umfang als geplant, fortzusetzen. Die Baumaßnahme ist allerdings noch in keiner Art und Weise gesichert – in der Finanzplanung für die kommenden Jahre ist sie nicht enthalten. Es steht also weiterhin zu befürchten, dass in ein paar Monaten wieder Stillstand eintritt und das Zelt dann endgültig zur Dauerlösung wird, mit dem Risiko, dass es bald nicht mehr bespielbar sein wird. Das ist für Sie, unsere Besucher, aber auch für die Mitarbeiter des Theaters untragbar!

      Daher sammeln wir weiter Unterschriften und wollen den fast 18.000 bereits vorhandenen – gut 8.500 davon aus Stadt und Landkreis Landshut – noch etliche weitere hinzufügen.

      Bevor die Petition am 1. Dezember endet, laden wir Sie herzlich zu unserer

      Abschlusskundgebung am 30. November ab 12 Uhr
      neben der Martinskirche in der Landshuter Altstadt

      ein! Gehen Sie mit uns auf die Straße und senden ein weiteres unüberhörbares Zeichen an die Stadtverwaltung! Erheben Sie gemeinsam mit den Mitarbeitern der Schauspiel- und Musiktheaterabteilung, unserer Niederbayerischen Philharmonie, dem Intendanten Stefan Tilch sowie seinem Vorgänger Johannes Reitmeier, dem Schauspieler Dieter Fischer und der Mezzosopranistin Franziska Rabl, Ursula Weger vom Vorstand der Theaterfreunde, Schülern aus Landshuter Schulen, Mitgliedern der Theaterjugendclubs, sowie vielen weiteren bekannten Gesichtern aus der Landshuter Bürgerschaft und Kulturszene Ihre Stimme für Ihr Theater!

      Leiten Sie diese Einladung auch an Ihre Freunde und Verwandten weiter – je mehr Menschen sich am 30. November versammeln, desto deutlicher das Votum für das Theater!

      Mit den besten Grüßen

      Stefan Tilch & Dominik Godde
      (Intendant des Landestheaters Niederbayern & 1. Vorsitzender der Theaterfreunde Landshut e.V.)
      Landestheater Niederbayern & Theaterfreunde Landshut e.V.

      P.S.: Die Kundgebung findet bei jedem Wetter statt.
      Landestheater Niederbayern & Theaterfreunde Landshut e.V.
    • Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer!

      Die Petition „NEIN ZUM AUS für das Landestheater Niederbayern! JA zur Sanierung!“ ist auf der Zielgeraden – die Zeichnungsfrist endet am 1. Dezember. Der Erfolg der Petition ist jetzt schon überragend: Innerhalb weniger Wochen haben rund 21.000 Unterstützer ihre Stimme für den Erhalt des Theaters und die Fortsetzung der Sanierung abgegeben und damit jetzt schon viel bewegt. Das Thema wird nicht nur in Landshut, sondern im ganzen Freistaat heiß diskutiert. Nachdem das Theater noch vor einem Monat nur ein bedauerndes Schulterzucken bekommen hat, sind inzwischen die meisten politischen Entscheidungsträger um eine Lösung bemüht. Das wäre ohne Ihr entschiedenes Eintreten nicht möglich gewesen und wir danken Ihnen jetzt schon herzlich für Ihr Engagement.

      Bevor die Petition am 4. Dezember offiziell an Oberbürgermeister Putz übergeben wird, heißt es noch einmal alle Kräfte für einen gelungen Endspurt zu mobilisieren:

      Unterschriftenlisten

      Damit alle handschriftlichen Unterschriften offiziell gezählt werden können, bitten wir Sie, uns alle Listen, die Sie evtl. in Geschäften, Lokalen oder anderen Stellen ausgelegt haben, bis zum 30. November als Scan per Mail an k.krukowski@landestheater-niederbayern.de zu schicken oder einfach zu unserer Abschlusskundgebung (siehe unten) mitzubringen und im roten Pavillon neben der Bühne abzugeben.

      Abschlusskundgebung

      Verpassen Sie nicht unsere große Abschlusskundgebung am kommenden Samstag, 30. November, ab 12.00 Uhr in der Landshuter Altstadt (neben der Martinskirche)! Das Landestheater Niederbayern und die Theaterfreunde Landshut präsentieren ein volles, seitenhiebiges Programm aus Musik (Niederbayerische Philharmonie, Ensemblemitglieder, BrassMachine, Nico Torretta und Band, Trommler der LaHo), selbst geschriebenen Texten und kurzen Ansprachen (unter anderem von Stefan Tilch, Ursula Weger, Dieter Fischer, Johannes Reitmeier, Maximilian Seefelder, Wolfgang Maria Bauer und vielen weiteren prominenten Gesichtern der Landshuter Kulturszene).
      Seien Sie bei jedem Wetter dabei, wenn Landestheater, Theaterfreunde und unzählige Unterstützer laut und deutlich ein weiteres Signal an alle Entscheidungsträger senden und für Ihr Theater auf die Straße gehen!

      Bis Samstag und mit den besten Grüßen

      Stefan Tilch & Dominik Godde
      (Intendant des Landestheaters Niederbayern & 1. Vorsitzender der Theaterfreunde Landshut e.V.)
      Landestheater Niederbayern & Theaterfreunde Landshut e.V.

      Alle Informationen und Fortschritte zur Petition gibt’s hier.
      Sie haben eine Frage oder einen Hinweis an Landestheater Niederbayern & Theaterfreunde Landshut e.V.? Dann nutzen Sie einfach unser Kontaktformular.

      Herzliche Grüße,
      Ihr Team von openPetition