Wiesbaden 2018/2019

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    • maestro schrieb:

      ich sage nur Karfreitagszauber im Garten Eden in Bayreuth.....
      Hat mir auch nicht gefallen, aber als Intendant in Köln hat er die Oper aus einem Jammertal herausgeführt. Seine Meistersinger haben mir ausgesprochen gut gefallen.
      Ebenso seine Operneinführungen, und dass er vor den Aufführungen im Foyer ansprechbar war. Für mich ein Vollblut Theatermann, der für seinen Beruf brennt. :thumbup:
    • Der ursprüngliche Text war gestern schon wieder verschwunden, und heute ist diese Seite nochmal geändert worden. Es gibt also weiter Freikarten.

      Die würden einigen Teilnehmern dieses Forums für die Beiträge, die sie über besuchte Aufführungen hier schreiben, bei diesem Maßstab dann auch zustehen. (Das ist nicht etwa ironisch gemeint!)
    • Der heutige Newsletter enthält folgenden Text:


      "Liebe Theaterbesucherinnen & Theaterbesucher,

      hier und da lugen schon die ersten Krokusse hervor, Schneeglöckchen bahnen sich ihren Weg und ab und an zucken erste wärmende Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke. Warum die länger werdenden Tage nicht im Hessischen Staatstheater Wiesbaden ausklingen lassen?

      Für den Doppelabend mit Béla Bartóks »Herzog Blaubarts Burg« und Kurt Weills »Die sieben Todsünden« sind der international gefeierte Bariton und Rheingoldpreisträger Johannes Martin Kränzle (Herzog Blaubart), die vielseitige Mezzosopranistin Vesselina Kasarova (Judit) sowie die in Wiesbaden schon als Färberin in Richard Strauss’ »Elektra« bekannte und beliebte Sopranistin Nicola Beller Carbone zu Gast." [....]


      Berichterstattern ans Bein pinkeln aber selber : ahnungslos durch die Nacht!
      Die Bühne bleibt sauber!
    • Discman schrieb:

      Der heutige Newsletter enthält folgenden Text:


      [....] sowie die in Wiesbaden schon als Färberin in Richard Strauss’ »Elektra« bekannte und beliebte Sopranistin Nicola Beller Carbone zu Gast." [....]


      Berichterstattern ans Bein pinkeln aber selber : ahnungslos durch die Nacht!
      Nun seien Sie doch nicht so kleinlich - wer kann denn schon diese ganzen Strauss-Opern auseinanderhalten?
      ... Wunder warten bis zuletzt.
    • Discman schrieb:

      Für den Doppelabend mit Béla Bartóks »Herzog Blaubarts Burg« und Kurt Weills »Die sieben Todsünden«
      Ich war am Freitagabend drin und fand es sehr stark. Kränzle hat mir vor einigen Jahren im Frankfurter Blaubart schon sehr gut gefallen und war hier mindestens genauso gut. Kasarova schätze ich ohnehin sehr.

      Nach dem (gelöschten) Zwist liest sich die Kritik bei Der Opernfreund evtl. etwas seltsam, aber ich stimme vollumfänglich zu. Die Rezension liefert auch die Antwort auf die Frage, warum Laufenberg die "voix humaine" durch "sieben Todsünden" ausgetauscht hat: Julia Migenes war nicht mehr verfügbar. Allerdings hat Frau Beller Carbone eine derart starke Bühnenpräsenz, dass sie auch für Voix eine tolle Besetzung gewesen wäre. Im Vergleich zu "Voix" empfand ich die "Todsünden" sogar als spannenderes Stück für den 2. Teil, zumal es gefühlt einen stärkeren Kontrast bot und gegenüber Voix leichter aufzunehmen war.

      Einziger Wermutstropfen war für mich das schwach besuchte Haus. Meine Karte für den 3. Rang wurde beim versuchten Zutritt zu diesem in einen Platz in der 1. Reihe im Parkett umgetauscht. Alternativ wären auch noch viele andere Plätze im Parkett verfügbar gewesen. Warum letztlich trotzdem einige Personen in der 1. Reihe im 3. Rang gesessen sind weiß ich nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von werther ()

    • Vielleicht auch aus visuellen Gründen. Als nicht gerade langstämmig Geratener hätte ich vorne im Parkett eher Schwierigkeiten, zwischen all den Big Bens und Damenkopf-Bedeckungen auf die Bühne zu gucken, v. a. wenn die Plätze nicht auf Lücke sind. Und wenn ich dann doch durchgucken kann, seh ich eh nur die Kniescheiben der Protagonisten, was geschlechtsunabhängig auch nicht immer der pure Genuss ist. Und 2 Stunden den Kopf zu heben, wer kann das schon ......
      In der 1. Reihe 3. Rang hat man schlimmstenfalls "is Glander" vor sich, kann huldvoll nach unten blicken (die Nackenmuskulatur wird es danken), vom blöden Bühnenbild ist kaum was zu sehen, und wenn alle ins Parkett abgewandert wurden, hat man auch keine unqualifizierten Bemerkungen vor, während und nach der Vorstellung zu ertragen ("Tragödie in einem Aufzug" – bin mal gespannt, wie die das mit dem Aufzug machen .... / Und ich kann *wirklich* nicht raus aufs Klo? Schon? Aber ich darf nicht mehr rein? Frechheit. – – – Und wie lang dauert es jetzt noch? – Und wo ist denn jetzt der Aufzug??? / Mann Mann Mann, da war aber was los, oder? Und so wie die Weiber geschrien haben, durften die auch nicht aufs Klo. Apropos Klo: Mathilde ... Mathilde? Mathilde! Wo bist du denn!)

      Vielleicht sollte man ja überhaupt mindestens einmal pro Opernabend rotieren – platzmäßig, meine ich natürlich. Wenn's ausgeht.
      Nein, Spaß beiseite. Ich habe es auch schon genossen, in einem fast leeren Rang zu sitzen und einfach nur zu genießen. Und die "optische Barrierefreiheit" hat schon was für sich.

      Einen schönen Tach noch, gell?
      Die schöne Musi …
    • The Botanist schrieb:

      qintir mele schrieb:

      Duden und Ichden.

      Liebe Grüße!
      :D :D :D Liebe Grüße zurück.
      Bitte bitte!
      Und EINEN hab ich noch vergessen:

      Kroketten. (Bitte NICHT mit Kartoffelkokotten verwechseln!!)

      Kroketten. Ein nachgerade wunderbar frugales Kofferwort für übermütige Kleinkindkroken, die neugierig und für die Jahreszeit unangemessen früh ihr Köpfchen durch die mit Schneefall bedeckte Erdrinde stupsen und dadurch neben sich ein kleines Häufchen aus Erdreich und Eiskristallen produzieren und auf ihrem Blütenköpfchen ein ebenso kleines weißes Hütchen aus Schneestaub ...... ach Gott ach Gott, das eine wie schmutzig, das andre wie putzig.

      So, und ich ziehe mich jetzt wieder in meinen durch Solarenergie vorgewärmten Krötenhumus zurück.

      So long! :)
      Die schöne Musi …
    • Neu

      Ich stimme Ihnen völlig zu. Sowohl Akustik als auch Überblick sind von den Rängen viel besser als im (vorderen) Parkett. Meine Verwunderung über die Zuschauer im 3. Rang bezog sich mehr darauf, wie diese es überhaupt geschafft haben, an den Ordnern vorbeizukommen. Mir wurde halt der Zutritt ~45min vor Beginn gar nicht erst gestattet. Evtl. ist auch nur das Parkett aufgefüllt worden (damit es für die tollen Gastsänger von der Bühne nicht so leer ausschaut) und danach wurden die billigen Plätze freigeben. Egal...