L'Africaine

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    • Die Anspielungen auf Science-Fiction-Klassiker scheinen die Großkritiker etwas durcheinander gebracht zu haben. Manuel Brug glaubt offenbar in seinem Blog, alle Aliens in "Avatar" seien "Avatare" (sind sie nicht) und nennt daher die blauen Außerirdischen eben so, in der FAZ sind es dann "Androide" (ganz sicher weiß der Kritiker nicht, was ein Android ist, denn natürlich sollen die Aliens in der Inszenierung keine Roboter mit Menschenantlitz sein).

      Ich habe in der Premiere neben einem Star-Trek-Fan gesessen. Der war begeistert. Immerhin war es sehr kurzweilig, weil man dauernd darauf gespannt war, wie sie denn die nächste Szene im Astronautengewand umbiegen werden. Besonders tiefsinnig war es nicht, sah aber gut aus. Wenn ich da an den zähen Nemirova-Schinken in Berlin denke ...
      Ein Genuss war Michael Spyres. Kaum zu glauben, daß es solche Stimmen noch gibt. Er brüllt nicht, er stemmt nicht, er fistelt nicht. Alles aus einem Guss.
      Unglaublich, wie sich die Stimme der Mahnke entwickelt hat. Wenn man das Timbre mag und sich an dem etwas flackernden Vibrato nicht stört, kann man sich über eine leidenschaftliche Selika freuen. Gelegentlich hatte ich das Gefühl, dass sie in der Höhe an Grenzen stößt. In der NMZ war zu lesen, dass sie die Rolle eigentlich zurückgeben wollte.
      Manacorda am Pult hat das Orchester in Richtung Originalklangbewegung trainiert: Mendelssohn läßt grüßen, Wagner ist weit, weit weg. Das klingt zu Beginn sehr kammermusikalisch. Sehr fein, aber wenig mitreißend. Erst in der zweiten Hälfte wurde dann die angezogene Handbremse gelöst.

      Wegen der Besetzung der Titelpartien sollte man unbedingt reingehen. Wenn man offen für das kreative Umbiegen und Verschieben von Opernhandlungen ist, wird man auch mit der Inszenierung seinen Spaß haben.
    • 23.03.2018

      Yeah!! Das war mal ein Opernabend, wie wir ihn uns wünschen: schöne Musik, großartige Sänger, eine ebenso kurzweilige wie intelligente szenische Umsetzung – 5 Stunden waren im Nu vorbei. (Naja, eigentlich waren es nur knapp 4 Stunden Musik mit zwei ungewohnt langen Pausen zwischen den Akten II und III bzw. III und IV.)
      Der Werktreue-Fraktion dürfte es das Herz zerreißen – alle anderen sind von der Inszenierung einhellig begeistert.
      Der Regisseur Tobias Kratzer hat bekanntlich die Handlung der Oper aus dem späten 15. Jahrhundert in das 23. Jahrhundert verlegt: die Menschheit ist weit ins Weltall vorgestoßen und tut dort das, was sie 600 Jahre zuvor auf der Erde getan hat – neue Welten entdecken, die dortige Bevölkerung unterjochen bzw. auslöschen und die vorhandenen Ressourcen ausbeuten. Folglich ist die Admiralität von Lissabon nunmehr ein Raumfahrt-Kommandozentrum, in dem sich gerade ein trauriges, wenngleich noch nicht ganz bestätigtes Gerücht verbreitet: die Expedition des bekannten und beliebten Kommandanten Diaz soll gescheitert und er selber mit allen Teilnehmern umgekommen sein. Auch eine junge Frau namens Anna ist sehr betroffen, denn zu den Verunglückten gehört ein Offizier namens Vasco da Gama, der mit ihrer Freundin Ines verlobt ist. Jedenfalls bringt sie es, als Ines kurz danach auftaucht, nicht übers Herz, ihr etwas zu erzählen.
      Die Ines wird von Kirsten MacKinnon gesungen – eine grandiose Vorstellung! Dass Frau MacKinnon ab der nächsten Spielzeit festes Mitglied der frankfurter Opernensembles sein wird, freut mich ungemein. Sie vereint nämlich eine wunderschöne, auch in der Höhe blühende Stimme mit großer Ausdrucksfähigkeit und darstellerischem Können. Ihre Wandlung von der eher schüchternen, unscheinbaren Wissenschaftlerin (?) zur mutig um ihr Leben und ihre Liebe kämpfenden Astronautin ist beeindruckend.
      Den also geliebten Vasco da Gama gibt Michael Spyres – auch er besitzt eine in allen Lagen gleichermaßen gut ansprechende und wohlklingende, man könnte auch sagen: kultivierte Stimme und spielt den ruhmsüchtigen und rücksichtslos-egoistischen Entdecker sehr überzeugend. Sein Verhalten gegenüber den beiden Frauen zeigt ihn zudem als Opportunisten par excellence.
      Die andere Frau ist natürlich Selika, die 'Königin' eines außerirdischen Volkes, die zusammen mit ihrem Berater / Leibwächter / guten, aber ebenso heimlich wie leidenschaftlich in sie verliebten Freund Nelusco in Gefangenschaft gerät und auf einem interstellaren Sklavenmarkt von Vasco da Gama entdeckt und aufgekauft wird. Eigentlich hätte Claudia Mahnke diese Partie singen sollen, aber eine der eigentlich bereits im Abklingen begriffenen Virusinfektionswellen hatte sie kurzfristig außer Gefecht gesetzt. Dem KBB gelang es ebenso kurzfristig, einen adäquaten Ersatz aufzutreiben: Claudia Sorokina, die bei der auch in Frankfurt gespielten rekonstruierten Originalfassung (oder was man so nennt) dieser Oper 2013 in Chemnitz Aufsehen erregt hat, sang vom Blatt, während Caterina Panti Liberovici, sonst als Regieassistentin für Wiederaufnahmen zuständig, die Figur auf die Bühne brachte. Für mein Empfinden ist Frau Sorokinas Sopranstimme für diese Mezzosopran-Partie eine wenig zu hoch (aber das ist wohl Ansichtssache); sie klang anfangs auch ein wenig schrill, aber das gab sich rasch. Danach war ein faszinierendes Rollenporträt einer der irdischen Lebensweise völlig fremden und an ihrer Liebe fast verzweifelnden Frau hörbar. Caterina Panti Liberovicis kongeniales Spiel auf der Bühne machte deutlich, wie fremd diese blauhäutigen Wesen den Menschen in Aussehen und Verhalten sind und wieunwahrscheinlich Vascos plötzliche Hinwendung zu ihr allen Beteiligten (und dem Zuschauer sowieso) erscheinen muss.
      Ebenso fremd, aber viel bedrohlicher scheint Nelusco, dem Brian Mulligan seinen schönen, wohlklingenden Bariton leiht (hach, was ist mir da bloß im 'Trovatore' entgangen...). Äußerlich ein unerschütterlicher Hüne, ist er seiner geliebten Herrin in der feindseligen fremde Stütze und Stab – ein wenig erinnert diese Beziehung an Sienkiewiczs Lygia und ihren Beschützer Ursus...

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    • Natürlich gibt es auch den fiesen Gegenspieler aller dieser mehr oder wenigen positiven Gestalten. In diesem Fall heißt er Don Pedro, der dem seinen eigenen Worten zufolge doch so gänzlich unbedeutenden da Gama alles neidet: den entdeckerischen Mut, die offenbar kurz bevorstehenden Entdeckungen, die Verlobte... Jedenfalls setzt er alles daran, den einzigen Überlebenden der Expedition zu diskreditieren und soweit zu reizen, dass der sich vergisst und aufgrund seiner politisch unkorrekten Äußerungen prompt auf unbestimmte Dauer ins Gefängnis wandert. Andreas Bauer singt und spielt diesen unerfreulichen Charakter, dessen einzige sympathische Seite seine – zerstörerische, weil unerwiderte – Liebe zu Ines ist, wie üblich sehr überzeugend. Musikalisch gibt die Rolle nicht viel her; aber darstellerisch ist der Zuschauer (zumindest die Zuschauerin) hin- und hergerissen zwischen einem gewissen Bewunderung für dieses zielgerichtete Werben auf der einen und Abscheu für seinen Mangel an Empathie auf der anderen Seite: immerhin bedrängt Don Pedro, der sich der Unterstützung durch Ines' Vater und den König sicher sein kann, die um ihren Verlobten erst Bangende, dann Trauernde gleich zweimal in kurzer zeitlicher Abfolge, indem er ihr (immerhin auf Knien) den Verlobungsring aufzudrängen versucht – zumindest hat der Kerl Nerven, so etwas durchzuziehen...
      Im weiteren Umfeld dieser vertrackten Beziehungskonstellation tummeln sich Ines' Freundin Anna (Bianca Andrew als taffe Karrierefrau, die aber wenig zu sagen / singen hat ), Ines' Vater Don Diego (Thomas Faulkner mit leicht verstörtem Eichhörnchenblick) und Magnús Baldvinsson, der sinnigerweise beide Religionen in ähnlich fanatischer Weise vertritt – als Großinquisitor von Lissabon und als Oberpriester des Brahma, in letzterer Rolle deutlich sicherer und sonorer als in der ersten. Nicht vergessen wollen wir Michael McCown, der als Don Alvar stets auf Ausgleich und Fairness bedacht ist, was ihm aber nichts nützt – er stirbt bei der Eroberung des Raumschiffs durch Selikas Leute ebenso wie (fast) alle anderen.

      Wer nun zu dieser durchaus dramatischen Handlung eines entsprechende Musik erwartet hat, sieht sich am Ende im Irrtum: Dramatik und wagnersche Klangwucht haben unter der umsichtig sängerfreundlichen Leitung Antonello Manacordas keinen Raum – hier ist mehr Mendelssohn oder Rossini zu hören, aber nur wenig Wagner. Obwohl die Musik zweifelsohne sehr feinsinnig und transparent klingt – unaufdringlich-elegantes Blech, fokussierte Streicher, 4 (!) dezente Harfen...) – muss ich eingestehen, dass mich persönlich diese Musik – raffiniert und klangschön bis zum Abwinken, aber eben nur bedingt tiefenwirksam – nicht wirklich berührt; sie lässt für mein Empfinden viel von der Klangwucht früherer Werke Meyerbeers missen. (Mein altes Dilemma: der Kopf erkennt die hohe Kunstfertigkeit, aber mein kleines Herz mag der Erkenntnis nicht folgen – wenn ich da an 'Die Hugenotten' denke...)

      Die Inszenierung entschädigt für dieses sehr subjektive Manko aber vollauf. Ich bin, obwohl von den Fotos auf der Opernhomepage bereits positiv voreingestimmt, angenehm überrascht, wie gut sich die in den Weltraum verlegte Szenerie an die Handlung anpasst – die Widersprüche und Brüche sind nicht größer, als wenn man die handelnden Personen in Renaissance-Kostüme gesteckt und hölzerne Schiffe auf die Bühne gebracht hätte. Was mir aber besonders gefallen hat, ist zweierlei: zum einen die Idee, Selika und ihr Volk zu blauhäutigen Außerirdischen zu machen – dadurch sind sie den Heutigen tatsächlich ähnlich fremd, wie es die Inder den Europäern des 16. (und vermutlich auch noch des 19.) Jahrhunderts gewesen sein dürften. Zum anderen gab es viele kleine Szenen, die dem Ganzen bei aller Bitterkeit der Handlung eine Hauch von Ironie verliehen: zum Beispiel, wenn Don Pedro sich als völlig unfähiger Raumfahrer entlarvt, indem er sich betont lässig auf dem Rand des Kontrollpults niederlässt und damit prompt Alarm auslöst; oder wenn Ines ihren Vasco mit buchstäblich heruntergelassenen Hosen erwischt und dann auch noch Selika in diese peinliche Szene platzt...
      Man muss kein Science-Fiction-Fan sein, um diese Inszenierung zu mögen; aber eine gewisse Grundkenntnis dieses Genres hilft durchaus, wenn man Wiedererkennungseffekte mag. (Wer tut das nicht...) Das Innere des Raumschiffs, mit dem Don Pedro und Ines unter Neluscos unheilvoller Führung unterwegs sind, erinnert tatsächlich an das 'Raumschiff Enterprise'; Selika und ihre Leute haben äußerlich Ähnlichkeit mit den Klingonen (nach dem Ereignis, über das Worf nicht reden will) – nur in Blau und ohne Haare und ein wenig echsenartiger; ansonsten würde ich sie eher mit den Minbari ('Babylon 5') vergleichen: friedlich und per se nicht zur Kriegsführung aufgelegt, solange man ihnen nicht zu nahe kommt, aber kämpferisch (wenn auch weniger gut gerüstet als die Minbari), wenn sie sich bedroht fühlen oder einer der Ihren in Not ist...

      Langer Rede kurzer Sinn: diese Inszenierung hat hohen Unterhaltungswert, und die französisch-elegante Musik eignet sich durchaus als Einstieg in das Universum der Grande Opera. (Im Zuge der momentanen Meyerbeer-Renaissance dürfen wir ja vielleicht auf mehr hoffen – am 24. April wissen wir es dann genau.)
    • Asteria schrieb:

      (Im Zuge der momentanen Meyerbeer-Renaissance dürfen wir ja vielleicht auf mehr hoffen – am 24. April wissen wir es dann genau.)
      Aus gut informierten Kreisen hört man, dass es in der neuen Saison weder Meyerbeer noch sonst irgendeine neue Grand opera geben wird. Dafür soll die schon vor langer Zeit angekündigte Produktion von "Puritani" mit Brenda Rae endlich kommen, außerdem Schrekers "Ferner Klang" und Verdis "Macht des Schicksals".
    • Danke Asteria, für Ihren ausführlichen Bericht. Ich als partieller Anhänger der Werktreue-Fraktion gebe nur ungern zu, dass die Science Fiction angemessen ist. Alternativen wären Belanglosigkeit und/oder Sandalen-Oper, und das will keiner, nicht mal ich.
      Zu Kirsten MacKinnon muss ich sagen: gut gesungen. Aber mir scheint , ich höre in Frankfurt seit Jahren immer dieselbe Sängerin mit verschiedenem Namen: Elza van den Heever, Brenda Rae, Sara Jakubiak, Jessica Strong und jetzt Kirsten M. Immer die gleiche grau-weißliche Stimme, letztlich nicht leuchtend klar. De gustibus.....
      Am 31.3. sang Irene Roberts die Selika von der Seite. Sehr souverän und gekonnt. Sie hatte die Partie lediglich für Berlin mitstudiert und noch nie zuvor gesungen. Respekt!
      Allerdings neige ich bei solchen Doubles immer dazu, mich auf die Sängerin zu konzentrieren, so dass die pantomimisch dargestellte Figur auf der Bühne etwas blass bleibt.
      Die Bühne bleibt sauber!
    • Asteria:
      "Apropos 'interstellar': wollten Sie nicht noch etwas zu "L'Africaine" schreiben?"

      So habe ich das nun nicht gesagt und eigentlich ist ja ziemlich alles gesagt.
      Nur noch ein paar Anmerkungen von mir: ein dolles Ding, diese Inszenierung, da gibt es einen alten Spruch: paßt, wackelt und hat Luft. Es wird nichts entleert, nichts verdreht, nichts „entstellt“. Schön. Aber lang, vor allem im 4. Akt.: sie singt und stirbt und singt und stirbt - nun ja....musikalisch sehr schön, eigentlich schon impressionistisch.

      Im 23. Jhdrt. allerdings spielt das wohl nicht (hat Kratzer das gesagt?) Eine tragende Rolle spielt doch diese Platte (sie ist immer dabei), die im Jahr 1972 von den Amerikanern der Sonde Pioneer 10 beigefügt worden war. Dazu gab es ja auch die Viedeoeinspielung des ZDF von 1972, in der die Eintragungen auf dieser Platte erklärt wurden. Das primäre Ziel der Sonde war der Jupiter, dabei beließ sie es mit Hilfe „von unten“ allerdings nicht, den letzten Kontakt gab es im Jahr 2003 aus einer Entfernung von ca. 12 Milliarden Kilometern.
      Die Platte ist das hier, real allerdings vergoldet:

      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/02/Pioneer_plaque.svg/220px-Pioneer_plaque.svg.png]
      Sie sollte den möglicherweise anzutreffenden Lebewesen welcher Art auch immer vermitteln, um welche Spezies es sich bei den Ankommenden handelt.
      Diese Platte nun tragen unsere Astronauten durch die ganze Aufführung, bis die Geschichte in Mord unt Totschlag endet. Eigentlich ein deprimierendes Ende.

      Etwas anderes, die Geschichte von der Hose.Vasco wird gerettet, indem Selika (eigentlich die Königin des Stammes) vortäuscht Vasco, den sie liebt, geheiratet zu haben. Diese "Ehe" wird dann auch vollzogen (sehr geschmackvoll hinter der Bühne) oder auch nicht. Zurück blieb auf der Bühne die Hose. Als Vasco wieder erscheint, will er die Hose wieder anziehen und jetzt: es klappt nicht. Er zieht sie hoch mitsamt den Hosenträgern! und bleibt mehrfach hängen (er ist ja auch nicht unfüllig). Während dieser Bemühungen erscheint die ihn liebende Ines. Heiterkeit im Publikum. Regieeinfall oder der Preis der Fülle?

      Hinsichtlich der Sänger schließe ich mich gerne Asteria an. Bravi. Was Kirsten MacKinnon betrifft, habe ich keine grau-weißliche Stimme gehört, im Gegenteil. Sie gefiel mir sehr gut.
      Was das orchestrale betrifft, habe ich es - ziemlich weit vorne im Parkett - ausgesprochen genossen, die Sänger weitgehend ohne die Frage "kommen sie drüber oder nicht" hören zu können. Meyerbeer hat diese seine letzte Oper ja nicht mehr gänzlich fertigstellen können. Fehlt das wagnerianische? Mir nicht. Wagner hat sich ja intensiv bemüht, Meyerbeer als Juden zu diskreditieren. Das ist ihm im Zusammenspiel mit anderen zu gut gelungen.Meyerbeer ist trotzdem als sehr reicher Mann gestorben, der große Teile seines Nachlasses dazu bestimmt hat, junge deutsche Komponisten zu fördern. Viele jüdische Menschen haben sich auch später noch ähnlich verhalten, ihr Lohn war furchtbar.
    • Discman schrieb:

      Zu Kirsten MacKinnon muss ich sagen: gut gesungen. Aber mir scheint , ich höre in Frankfurt seit Jahren immer dieselbe Sängerin mit verschiedenem Namen: Elza van den Heever, Brenda Rae, Sara Jakubiak, Jessica Strong und jetzt Kirsten M. Immer die gleiche grau-weißliche Stimme, letztlich nicht leuchtend klar. De gustibus.....
      Jetzt müssen Sie mir aber mal verraten, welche Sopranistin Ihre Ansprüche derzeit zu erfüllen vermag...
    • Discman schrieb:

      Mir hatte in Darmstadt Izabela Matula als Tosca sehr gut gefallen, die kam meinem Geschmack in diesem Fach sehr nahe. Eben etwas dunkler getönt, wärmer, farbiger. Ansonsten sieht es für mich schon eher mau aus in diesem Fach.

      Sie meinen diese Sängerin?


      Eine schöne Stimme, zweifelsohne - aber eigentlich schon fast ein Mezzo, nicht? Da haben normale Soprane natürlich keine Chance bei Ihnen...