Giovanna d´Arco - Berliner Operngruppe, 05.03.2018

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    • Giovanna d´Arco - Berliner Operngruppe, 05.03.2018

      Die jährlichen Aufführungen der Berliner Operngruppe sind seit dem ersten Projekt im Jahr 2010 mit Oberto eine tolle Gelegenheit selten aufgeführte Werke zu erleben. Nach Stiffelio im Vorjahr war gestern Verdis Giovanna d´Arco an der Reihe. Wieder einmal war die Qualität der Aufführung erstaunlich, wo doch nicht nur Profis, sondern auch Amateure musizieren. Die Gemeinde der Bewunderer der Berliner Operngruppe scheint stetig zu wachsen, und so war das Konzerthaus gestern recht gut gefüllt. Der Motor der Projekte ist der Dirigent Felix Krieger, der wieder einmal sein feines Gespür für Verdis Musik unter Beweis gesellt hat. Eine interessante Entdeckung war der Tenor Luciano Ganci als Carlo VII, der mit angenehmem Timbre und gut geführter Stimme gefallen konnte. Bereits zum dritten Mal war Alfredo Daza (Giacomo) mit von der Partie. Auch wenn ich seinen Gesang nicht sonderlich mag und man nicht immer weiß, welchen Ton er gerade singt, aber er hat seine Sache ohne die Mätzchen von früher wieder sehr gut gemacht. Die Staatsoper kann froh sein solch einen zuverlässigen Sänger in ihren Reihen zu haben. Als Giovanna hatte man die Mexikanerin Maria Katzarava, Operalia-Preisträgerin aus dem Jahr 2008, gewinnen können. Sie fiel mit gewaltiger Stimme, aber eigentümlicher, trompetenhafter Tonproduktion auf und kam auch nicht ganz unfallfrei durch den Abend. Ich freue mich schon auf das nächste Projekt!