Radio- und Fernsehsendungen

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    • Läuft gerade!

      Heute Abend auf 3Sat um 20 h 15:

      Festliche Operngala für die Deutsche Aids-Stiftung 2018

      Zum 25. Mal fand in der Deutschen Oper Berlin die jährliche Gala zugunsten der Deutschen Aids-Stiftung statt. Auch in diesem Jahr sorgten gefeierte Stars aus Italien, Russland und den USA für musikalischen Hochgenuss - und das alles ohne Gage und für einen guten Zweck.
      Den Part des "Opernführers" übernahm wieder Max Raabe. Dabei waren auch der Chor und das Orchester der Deutschen Oper Berlin, geleitet von dem italienischen Dirigenten Enrique Mazzola.
      Mit: Dmitry Belosselskiy, Giorgio Berrugi, Venera Gimadieva, Stefano la Colla, Julia Lezhneva, Alexey Markov, Elena Maximova, Francesco Meli, Olga Peretyatko.
    • Ja, die Zeiten eines Loriot sind leider vorbei. Allerdings hat Max Raabe Vorlagen für so manchen Regisseur geliefert, wie man Opernstoffe ins "Hier und Heute" holen, einem neuen Publikum nahebringen und überzeugend zwangsaktualisiern kann. Oder etwa nicht? Z. B. der Maskenball als Betriebsfeier.
      Insgesamt war das eine magere Veranstaltung und die in der SZ angesagten Sänger haben größtenteils gefehlt. Wo waren z.B. Stefano La Colla und Francesco Meli? Giorgio Berrugi? Alexey Markov war krank.

      ira schrieb:

      SZ: gefeierte Stars aus Italien, Russland und den USA
      Ich habe nur Stars aus Osteuropa ausgemacht. Wirklich erwähnenswert, was die Darbietung betrifft, waren lediglich Olga Peretyatko und Julia Lezhneva.
      Kein Ruhmesblatt für die Deutsche Oper Berlin. Am allerschlimmsten war das überaus peinliche Ballett im 50- er Jahre Modus. Außerdem wußte ich nicht, daß es in Neapel (schwule) Gondoliere gibt. Peinlich.
    • ira schrieb:

      Ja, die Zeiten eines Loriot sind leider vorbei.
      [ ... ]

      Ich habe nur Stars aus Osteuropa ausgemacht. Wirklich erwähnenswert, was die Darbietung betrifft, waren lediglich Olga Peretyatko und Julia Lezhneva.
      Ich habe auch sehr Dmitry Belosselskiy vermisst... Natürlich haben Sie Recht, was den Inhalt der Moderation betrifft; aber noch viel übler fand ich, dass Max Raabe seinen Text offensichtlich zum ersten Mal gesehen hat - sonst hätte er sich bei den Namen von Sängern und Komponisten (ich sag nur: Leo Delibé!) nicht so peinlich einen abgebrochen.
      ... Wunder warten bis zuletzt.
    • Asteria schrieb:

      aber noch viel übler fand ich, dass Max Raabe seinen Text offensichtlich zum ersten Mal gesehen hat - sonst hätte er sich bei den Namen von Sängern und Komponisten (ich sag nur: Leo Delibé!) nicht so peinlich einen abgebrochen.
      Richtig! Er brachte kaum einen Namen unfallfrei über die Bühne. Am schlimmsten war natürlich Delibes mit Betonung auf dem Schluß-e. Überhaupt stelle ich mir unter flüssigem Vortrag was anderes vor, er hatte die Texte scheinbar vorher nicht mehr gesehen. Dadurch geriet manches, was bei geeignetem Vortrag durchaus witzig gewesen wäre, hölzern. Das merkte man auch an der Reaktion des Publikums. Das war mäßig amüsiert. Schade, hatte ihn schon viel besser erlebt.
    • Asteria schrieb:

      Was für eine erbärmliche Moderation!
      Einfach nur schrecklich, peinlich... und wenn man wie ich, das Ganze aufgezeichnet hat, hat man den Vorteil, dieses dumme Gerede überspringen zu können. Meines Erachtens war es von Anfang ein großer Fehler, die Moderation in Raabes Hände zu legen. Man wollte Loriot "ersetzen", doch der ist nicht zu ersetzen. Was bei Loriot feingeistig-humorvoll war, wirkt bei Raabe verkrampft und total platt. Da verzieht sich, zumindest bei mir, kein Gesichtsmuskel zum lachen. Man hätte einen Moderator wählen sollen, der völlig anders moderiert als Loriot, dann wäre gar nicht erst ein Vergleich aufgekommen. Und das Sängerangebot....

      ira schrieb:

      Kein Ruhmesblatt für die Deutsche Oper Berlin.
      ... ganz genau. Schade.
    • Eduard19 schrieb:

      Meines Erachtens war es von Anfang ein großer Fehler, die Moderation in Raabes Hände zu legen.
      Die Moderation hat Raabe ja schon vor Jahren übernommen. Und hat das immer sehr gut und souverän gemacht (teilweise hat er noch auf Loriot zurückgegriffen, was er aber dann auch gesagt hat). Ich schätze mal, daß er durch diese vielen Umbesetzungen ins Schleudern gekommen ist, denn vermutlich hat man dann ja auch die Stückauswahl an die Einspringer angepaßt. Möglicherweise hat er davon erst zu spät erfahren und sich auf die Schnelle etwas zurechtbasteln müssen. Das könnte ich mir zumindest vorstellen, denn so unprofessionell - und ja, verkrampft - habe ich ihn noch nie erlebt.
    • ira schrieb:

      Die Moderation hat Raabe ja schon vor Jahren übernommen. Und hat das immer sehr gut und souverän gemacht (teilweise hat er noch auf Loriot zurückgegriffen, was er aber dann auch gesagt hat). Ich schätze mal, daß er durch diese vielen Umbesetzungen ins Schleudern gekommen ist, denn vermutlich hat man dann ja auch die Stückauswahl an die Einspringer angepaßt. Möglicherweise hat er davon erst zu spät erfahren und sich auf die Schnelle etwas zurechtbasteln müssen. Das könnte ich mir zumindest vorstellen, denn so unprofessionell - und ja, verkrampft - habe ich ihn noch nie erlebt.
      Das war auffällig und das Gesicht von Raabe sprach ja Bände. Das dürfte auch der subtile Anlass gewesen sein, die Namen der Sängerinnen und Sänger so demonstrativ langsam vorzulesen. Möglicher Weise war er nur sehr kurzfristig informiert worden; auch eine Form der Wertschätzung für eine über die Jahre sehr gute Moderation. Sind heut mal so, die jungen Leut!
    • Heute Abend wird live aus der Bayerischen Staatsoper die Premiere von "Otello" übertragen, beginnend um 18 h 30 mit dem "Foyer".
      Außer Jonas Kaufmann, Anja Harteros und Gerald Finley wirken mit:

      Evan Leroy Johnson (Cassio), Galeano Salas (Rodrigo), Rachael Wilson (Emilia), Bálint Szabó (Lodovico), Milan Siljanov (Montano), Markus Suihkonen (Ein Herold).
      Der Chor und das Orchester der Bayerischen Staatsoper, Leitung: Kirill Petrenko.

      Dazwischen "Pausenzeichen": Annika Täuschel im Gespräch mit der Regisseurin Amélie Niermeyer / Volkmar Fischer im Gespräch mit Jonas Kaufmann.
    • ira schrieb:



      Festliche Operngala für die Deutsche Aids-Stiftung 2018
      Max Raabe hat die Gala über Jahre hinweg gut moderiert. Ob man ihn dieses Mal im Regen hat stehen lassen oder er nicht gut vorbereitet war, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich fand die Darbietungen der Sänger insgesamt gar nicht so schlecht. Viele gute neue Stimmen kommen nun einmal aus Osteuropa. Allerdings hätte man in der Tat bei der 25. Gala ein paar namhaftere Sänger holen können.
    • Saisoneröffnung Mailänder Scala mit "Attila"
      Skandale von 1904 bis heute
      Am Freitag eröffnet die Mailänder Scala ihre Saison mit einer Neuinszenierung von Verdis "Attila". Dem Regisseur Davide Livermore wird nun Blasphemie vorgeworfen, weil in einer Szene eine Marienstatue zerstört wird. Das berühmteste Opernhaus Italiens hat damit wieder einmal einen Skandal zu melden.

      br-klassik.de/themen/oper/mailaender-scala-skandale-100.html