Radio- und Fernsehsendungen

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    • maestro schrieb:

      Nachdem Sie ja offensichtlich ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper im Onegin im Herbst verpasst haben
      Den "Eugen Onegin"? Ja, den habe ich "verpaßt", was Sie nicht verwundern dürfte. Und wenn der Kaiser von China dirigiert.

      maestro schrieb:

      Ja, Mallwitz wird ihren Weg machen und Nürnberg wird eine, allerdings sehr wichtige, Zwischenstation auf ihrem Weg sein. Das wage ich jetzt schon zu prognostizieren.
      Ihr Wort in des Dirigenten-Gottes Ohr. Und lassen Sie das die Dame auch wissen, damit sie sich danach richten kann. Vor allem das mit der "Zwischenstation".
      Sie hat den "Lohengrin" ordentlich dirigiert, keine Frage, aber so etwas wie das Schleppen an der Tenor-Stelle dürfte nicht einmal einem Anfänger passieren.
    • Neu

      Leider nur SZPlus:

      Als wär's ein Horrorfilm

      von Klaus Kalchschmid

      "Eigentlich dürfte man den Coup de Téatre von David Hermanns Inszenierung des "Lohengrin" in Nürnberg nicht verraten. Aber er setzt in den letzten Sekunden den originellen Schlusspunkt, auf den alles zuläuft, einer in mehrfacher Hinsicht problematischen Regie. Wer ist der "neue Herrscher" von Brabant, den der Gralsritter da beim Abschied plötzlich aus dem Hut zaubert? Gottfried, der totgeglaubte Bruder Elsas soll laut Richard Wagner "ein schöner Knabe in glänzemdem Silbergewande" sein....Als wär's ein Horrorfilm lässt Hermann statt einem Jungen plötzlich den ermordeten Bösewicht Telramund seinen Oberkörper aufrichten und von den Toten auferstehen."

      "Das eigentliche Ereignis findet freilich im Orchestergraben statt. Joanna Mallwitz dirigiert und animiert als Nürnberger Generalmusikdirektorin ihr Orchester zu Höchstleistungen. Alles ist bei ihr im Fluss und blüht doch wunderbar auf. Keine Durchhänger gibt es, aber höchst effektvolle Steigerungen. So schwebend das Vorspiel zum ersten Akt gelingt, so wild schäumt dasjenige zum 3. Akt auf, dem hier albern bis zur Bewusstlosigkeit fressenden, saufenden und hurenden Wotan zum Trotz."
    • Neu

      "Lohengrin" am Staatstheater Nürnberg. Wagner für Fantasy-Fans
      Richard Wagners Oper um den Gralsritter Lohengrin und die schutzbedürftige Jungfer Elsa erscheint am Staatstheater Nürnberg in einem neuen Gewand: Regisseur David Herrmann versetzte das Werk in eine Fantasy-Welt zwischen "Game of Thrones" und "Herr der Ringe". Gleichzeitig ließ er Wotan und Parzival auftreten. Die Premiere am Staatstheater Nürnberg
      am 12. Mai überzeugte aber vor allem musikalisch.
      br-klassik.de/lohengrin-kritik…r-nuernberg-2019-100.html
    • Neu

      Heerrufer, ich würde mich ernsthaft freuen, wenn Sie Ihre permanenten Dislikes auch nur einmal verbalisieren würden. Ist das zu viel verlangt? Was genau paßt Ihnen alles nicht?
      Oder haben Sie nur einfach den "Mechanismus" (ein beschreibendes Adjektiv spare ich mir lieber) gegenüber Hagen, den es hier ja nicht mehr gibt, auf mich übertragen?
      Haben Sie die Aufführung gehört oder gesehen und etwas anderes interpretiert?
    • Neu

      Zitat BR-Klassik:

      "Der verzauberte Bruder von Elsa ist in dieser Lesart kein anderer als Telramund, der wieder zum Leben erwacht und den Thron Brabants besteigt. Hier siegt am Ende Wotan und nicht Parzival. Ein Eingriff in die Wagnerwelt, der deutliche Unmutsbekundungen für die Inszenierung auslöst."

      Sehr gut nachvollziehbar. Denn der Regisseur hat nichts weniger als eine Umdeutung des Stücks vorgenommen. Die alten Götter haben wieder das Sagen.
    • Neu

      Friedrich schrieb:

      maestro schrieb:

      kommentarloses Posten
      Wenn es den so wäbre ... Schlimmer finde ich ja, neben dem Spammen an sich, die Kommentierung einer Inszenierung, die Ira nicht gesehen hat. Aber auch das ist ja nicht neu und ich möchte über die Frage, ob das sinnvoll ist oder nicht auch nicht wieder diskutieren. Aber es nervt.
      Hier werden Meinungen und Bewertungen ausgetauscht, und keine Wahrheiten. Und das ist ja Sinn und Zweck eines solchen Forums. Es nerven aus meiner Sicht Forumsteilnehmer, die ausschließlich Likes und Dislikes verteilen, ohne jemals einen eigenen verbalen Beitrag beigesteuert zu haben (spontan fällt mir Daumler ein), oder alleine Aufgrund einzelner konkreter Forumsteilnehmer_innen deren Beitrag mit einem Disklike versehen, auch wenn Beiträge inhaltlich von anderen Teilnehmer_innen positiv bewertet würden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von parlando ()

    • Neu

      parlando schrieb:

      Hier werden Meinungen und Bewertungen ausgetauscht
      Wie schon beschrieben halte ich es für wenig interessant, Meinungen und Bewertungen über Dinge auszutauschen, die ich nicht gesehen habe sondern nur aus Erzählungen oder Berichten Dritter kenne, die ja dann immer schon gefiltert und interpretiert sind. Und wenn jemand in meinem Umfeld das häufig tut, dann fängt es erst an mich zu langweilen und wenn das dann immer so weiter geht, dann nervt es mich. Gern tausche ich Meinungen und Bewertungen auf der Basis eigener Kenntnis und Auseinandersetzung aus.
    • Neu

      Es gibt ein ganz einfaches Mittel, diesem Genervtsein zu entgehen: lesen Sie die entsprechenden Beiträge einfach nicht. ;) .
      Und im übrigen: wenn wir uns nur noch über die Dinge unterhalten wollten, die wir aus eigenem Anschauen und Erleben kennen, würde nur noch sehr wenig übrig bleiben, worüber man sprechen könnte.
      It is only shallow people who do not judge by appearances. The true mystery of the world is the visible, not the invisible. Oscar Wilde
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      Zum einen kann ich nicht einsehen, daß man jemanden verbietet, eine Meinung zu äußern, unter welchen Umständen auch immer. Wie parlando schon sagte, hier werden keine "Wahrheiten" in den Raum gestellt.

      Friedrich schrieb:

      Und wenn jemand in meinem Umfeld das häufig tut, dann fängt es erst an mich zu langweilen und wenn das dann immer so weiter geht, dann nervt es mich.
      Zum anderen. Wenn Sie mit "jemand" mich meinen: ich mache das praktisch nie, sondern schreibe Berichte über Aufführungen, in denen ich gewesen bin. Oder reagiere auf Einschätzungen anderer. Zu diesem Austauch ist ein Forum gedacht.
      Und im aktuellen Fall: wollen Sie jetzt verbieten, daß man etwas zu einer Aufführung schreibt, die man am Rundfunk verfolgt hat??!! So weit käme es noch! Die Szenebeschreibungen erfolgen vollkommen neutral, ohne Kommentare. Und zwar anschaulich und deutlich genug, um eine genaue Vorstellung zu haben.

      Friedrich schrieb:

      sondern nur aus Erzählungen oder Berichten Dritter kenne
      Sie werden es nicht glauben, aber ich höre mit meinen eigenen Ohren und nicht mit denen Dritter.

      Tipp: was Sie nervt, brauchen Sie ja nicht zu lesen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ira ()

    • Neu

      Genau. Ich sehe da keinen Widerspruch. Denn das ist meine Meinung. Wie alles, was hier geschrieben wird, die Meinung des Schreibers wiedergibt.
      Aber extra für Sie: den Scarpia MUSS man m.E. im Te Deum hören.
      Das jedesmal dazuzuschreiben, wäre allerdings ziemlich kindisch, finden Sie nicht?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ira ()