Zürich 2018/19

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    • Zürich 2018/19

      Die Gezeichneten (V. Jurowski, Kosky, Naglestad, Daszak)
      Così fan tutte (Meister, Serebrennikov (?))
      Sweeney Todd (Homoki, Terfel, Kirchschlager)
      Le Grand Macabre (Luisi, Gürbaca)
      Manon (Armiliato, Visser, Dreisig, Beczala)
      Il turco in Italia (Mazzola, Gloger)
      Hippolyte et Aricie (Haïm, Mijnssen; Petit, d'Oustrac)
      Nabucco (Luisi, Homoki, Volle, Naglestad)

      konzertant: La sonnambula (Yende, Brownlee)

      Hänsel und Gretel (Poschner, Carsen)

      Wiederaufnahmen: u.a. Semele (Bartoli), Rosenkavalier (Stoyanova, Stéphany, Devieilhe, Fischesser), Tannhäuser (Gould, Davidsen), La forza del destino (Harteros), Elektra (Meier, Herlitzius)
    • Der Vollständigkeit halber:
      Es gibt noch eine weitere Kinderoper, der "Häuptling Abendwind" (J. Offenbach) wird wieder aufgenommen. Ausserdem gibt es wieder eine Oper eines zeitgenössischen Schweizer Komponisten ("Last Call" von Michael Pelzel) und ein Gastspiel der Komischen Oper Berlin (eine Vorstellung) mit "Eine Frau, die weiss, was sie will"; nicht zu vergessen "La finta giardiniera" von Mozart in Winterthur.
      Ich werde zwar mein Abo verlängern, aber mich begeistert der Spielplan nicht unbedingt (vieles, was ich bereits in Zürich gesehen habe oder aus anderen Häusern kenne, was ich mir aber evtl. gerne nochmals anschauen werde; vieles, was mich nicht wirklich interessiert.
    • The Botanist schrieb:

      Die Young wollte ich eigentlich umgehen…naja. Ich hätte mir gut vorstellen können, das Herlitzius nächstes Jahr in Berlin das letzte mal Elektra macht, so irrt man sich. ;)
      Warum sollte sie die Elektra als Partie ablegen? Herlitzius ist 54 Jahre jung. Die Elektra ist ihre Paraderolle und sie wird sie locker noch 6/7 Jahre im Repertoire behalten. Merbeth ist 52 und debütiert dieses Jahr z.B. erst als Elektra. Stemme und Theorin ebenfalls 54. Dass Herlitzius ihr Repertoire demnächst um Küsterin (was ohnehin eine dramatische Sopranpartie ist) und Amme (kann auch von einer Hochdramatischen gesungen werden) erweitert, ist meiner Meinung nach Ausdruck einer klugen Repertoire- und Karriereplanung. Denn ab dem 61./62. Lebensjahr ist es unüblich - zum Einen aufgrund des Alterungsprozesses, zum anderen ist es in der Opernbranche der gängige Weg - nach wie vor das hochdramatische Repertoire zu bedienen (Polaski hat ihre letzte Elektra mit 63 gesungen, alle anderen hochdramatischen Partien bereits eher abgelegt). Ähnliches kann man gerade auch bei Karita Mattila sehen (die ist allerdings ein paar Jahre älter als Herlitzius); da wird sich auch gerade ein spannendes neues Repertoire aufgebaut, womit sie dann auf Jahre gebucht werden kann. Ich habe auch mal gelesen, dass Herlitzius demnächst Bartoks Judith, Dukas' Ariane, Hindemiths Dame, Brittens Gloriana und Webers Euryanthe in ihr Repertoire aufnimmt. Ich finds jedenfalls spannend!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cheryl ()

    • Das, was Sie schreiben, macht alles Sinn. Herlitzius ist dann, wenn sie die Elektra in Zürich singt, 56. Ich bin nicht davon ausgegangen, dass man Elektra so lange singt (da habe ich scheinbar zu kurz gedacht). Umso mehr erfreut es mich natürlich, dass ich sie noch einige Jahre als Elektra hören und sehen kann. Auf ihre Küsterin und Amme freue ich mich jetzt schon wirklich sehr. Was zukünftige Rollen angeht, bleibt es ja wirklich spannend.

      Stemme, Herlitzius, Theorin und Lang sind alle ungefähr gleich alt. Ist mir gerade erst einmal bewusst geworden.