Die Fledermaus - DOB

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    • Die Fledermaus - DOB

      Ich wünsche allen viel Spaß, die heute in die Vorstellung gehen. Kleiner Tipp: am besten nehmen Sie sich ein lustiges Buch oder einen Gameboy mit oder, noch besser, Sie reservieren für den zweiten Teil einen Tisch in einem der umliegenden Restaurants. Während die Produktion bis zur Pause noch durchaus unterhaltsam ist, wird sie nach der Pause zum größten Flop seit Jahren. Das ist um so ärgerlicher, als das Werk seit der Wiedervereinigung nicht mehr am Haus gespielt worden war und zudem die Chance vertan worden ist zu zeigen, dass nicht nur die Komische Oper Operette kann. Während Villazon im ersten Akt im bürgerlichen Salon und im zweiten Akt in der Russendisco im Keller oder Bunker noch witzige Details gelungen sind, ist ihm im 3. Akt im Raumschiff der Humor abhanden gekommen, was für die Zuschauer zur echten Prüfung wurde. Hinter mir saß zwar jemand, der ganz aus dem Häuschen war, der hat dafür aber wild bei Annette Dasch gebuht. Bei ihr hat mich nicht einmal gestört, dass vieles bei ihr sehr aufgesetzt geklungen hat, sondern dass ihre Stimme kaum richtig schwingt. Auf der Habenseite waren die Herren Markus Brück als Frank, der zum Volltrottel und Slapstick-Tenor gegradierte Thomas Blondelle als Eisenstein und vor allen Dingen der vorzügliche Thomas Lehman als Dr. Falke. Eneo Scala klang mir als Alfred zu knödelig, auch wenn er sehr engagiert gespielt hat. Donald Runnicles hatte sichtlich Spaß am Stück und versuchte mit Akribie zu gestalten. Ich fand es ordentlich, auch wenn manches schwer klang. Nach der Pause leider ein völlig verschenkter Abend...
    • Dazu:

      "Die Fledermaus" an der Deutschen Oper Berlin. Villazón lässt im Raumschiff Walzer tanzen
      br-klassik.de/aktuell/news-kri…sche-oper-berlin-100.html

      Weniger begeistert ist Joachim Lange von der NMZ:
      "Doch die Idee mit der Zeitreise ist eine Schnapsidee."

      Rolando Villazón inszeniert an der Deutschen Oper Berlin „Die Fledermaus“
      nmz.de/online/rolando-villazon…per-berlin-die-fledermaus
    • Dem Bericht vom Kapellmeister ist wenig hinzuzufügen, außer vielleicht, dass Runnicles für mich das größte Problem des Abends ist und Dasch sich gnadenlos durch den Csardas und das Uhrenduett zu mogeln versucht. Sehr peinlich.

      Hier zwei treffende Einschätzungen:
      kulturradio.de/rezensionen/bue…erlin_Die_Fledermaus.html

      berliner-zeitung.de/kultur/gri…die--fledermaus--30093248

      Der Tante, die für den BR besprochen hat (s. oben), gefällt immer alles, das hat Null Aussagekraft. Ein Blick in die Kommentare bei facebook ist da viele besser.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gundryggia ()

    • ira schrieb:

      Aber Sie kriegen halt keinen einzigen Beitrag gebacken, ohne jemanden zu beleidigen.
      ira, Du kannst das ja sooft behaupten wie Du willst. Das Problem ist, dass jeder halbwegs Vernünftige hier weiß, dass Du es bist die seit Jahren ständig streitsüchtig ist und beleidigt.

      Jemand, der so unqualifiziert als Kritikerin rumläuft, wie diese Osowski, verdient selbstverständlich keine andere Bezeichnung. Halt Dich doch einfach raus, ira, wenn Du nicht weißt wovon die Rede ist und versuch mal nicht zu allem Deinen Senf abgeben zu müssen.
    • Gundryggia schrieb:

      Das Problem ist, dass jeder halbwegs Vernünftige hier weiß, dass Du es bist die seit Jahren ständig streitsüchtig ist und beleidigt.
      Da kannst du dir aber zugute halten, daß du mich in deinen lächerlichen 35 Beiträgen in 2 1/2 Monaten locker überflügelt hast.
      Und von wegen streitsüchtig und beleidigen. Schauen wir uns doch mal das hier an, weil's so schön ist:

      Vor dem 9. Symphoniekonzert sei gewarnt!

      12 Dislikes! Da bin ich ganz weit abgeschlagen.

      Und schau dir mal gefälligst meine Beiträge an, bevor du so einen Schmarrn erzählst. Und zeig mir einen, in dem ich jemanden beleidige.
      Aber immerhin hast du ja in Reingold einen Follower. Ach ja, und in Besserwisser. Also freu dich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von ira ()

    • ira schrieb:

      Na, dann mach doch ruhig weiter. Und schreib was Schönes.
      und immer noch eins drauf, ira, so wie immer.
      Ich beende das jetzt, wollte nur mal exemplarisch zeigen, wie das beim Unschuldslamm ira funktioniert.
      Was bleibt ist, dass ira weder die Aufführung gesehen hat noch eine fundierte Einschätzung zur oben genannten Rezensentin hat. Aber wie stets muss sie ihren Senf dazu geben um Recht zu haben und kann dann nicht aufhören.

      Was auch bleibt ist mit der Fledermaus der Deutschen Oper Berlin eine Aufführung, die sich nahtlos in eine viel zu große Zahl von Katastrophen-Produktionen des Hauses der letzten Spielzeiten einreiht: Entführung, Cosi, Rigoletto, Aida, Carmen, die szensiche Seite des Meyerbeer-Zyklus' oder die Edward-Uraufführung; die Liste wäre noch länger.
    • Gundryggia schrieb:

      Aber wie stets muss sie ihren Senf dazu geben um Recht zu haben und kann dann nicht aufhören.
      Siehst du, das hättest du dir jetzt sparen können. Du siehst das völlig falsch. Ich wollte nicht "recht haben" und habe außer 2 Kritiken auch nicht meinen "Senf dazugegeben". Aber ich vertrage es einfach nicht, wenn du jeden, der nicht deiner hochgeschätzten Meinung ist, mit abschätzigen Bezeichnungen belegst oder niedermachst wie im Falle von thomathi. Aber das kapierst du nicht.
      Als die berühmte "Berliner Schnauze" geht das jedenfalls nicht mehr durch.