"Die lustige Witwe", NP 2018

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    • "Die lustige Witwe", NP 2018

      Wie seltsam - morgen ist Premiere, und es gibt noch immer weder Fotos noch Video-Einführung... Muss ja eine spektakuläre Veranstaltung werden.
      Gestern hörte ich im Radio leider nur das Ende eines Interviews mit Jurii Samoilov; wenn ich das richtig verstanden habe, wird das eine 'Theater-auf-dem Theater'-Version, in der auf allen Ebenen die Herzen zueinander finden. Ich bin gespannt, werde die Inszenierung aber erst Anfang Juni in Augenschein nehmen können.
      ... Wunder warten bis zuletzt.
    • Es gibt seit dieser Saison einen Blog der Oper Frankfurt mit meines Erachtens gelungenen Audio-Einführungen (die nur gelegentlich ein wenig betulich wirken). Die werden immer schon vor der Premiere veröffentlicht. Immerhin ein Szenenbild sieht man da, und im Text gegen Ende kann man auch ein paar (allerdings vage) Andeutungen zur Inszenierung heraushören:

      blog.oper-frankfurt.de/2018/05…ehrung-die-lustige-witwe/
    • Dann diesmal nicht vor der Premiere.
      Aus dieser komme ich gerade.
      Großer Jubel für alle Beteiligten.
      Ich konnte mich dem nicht anschließen. Habe mich trotz aller Bemühungen gelangweilt. Trotz schönem Bühnenbild, nicht kitschig, aber doch angenehm fürs Auge.
      Trotz einer fulminanten Joana Mallwitz am Pult des augezeichneten Museumsorchesters.
      Aber vielleicht muss ich zum HNO: die Stimmen klangen allesamt sehr unpräsent, verschwommen, leise....Text an der Kasse.....
      Die Dialoge waren zumindest im ersten Akt eine Katastrophe. Nahezu unverständlich. Ab dem zweiten Akt wurde es besser, man hatte offenbar in der Technik nachgebessert, die Sänger waren mikrofoniert. Trotzdem: anscheinend hat das Bühenbild, nach hinten sehr offen, viel geschluckt.
      Deswegen wieder einmal nur mäßige Begeisterung meinerseits.
      Es war übrigens Film im Theater, also die lustige Witwe wurde verfilmt, das Protagonistenpaar hatte auch privat eine gemeinsame Vergangenheit.
      Die Bühne bleibt sauber!
    • Hier:

      Momos schrieb:

      Es gibt seit dieser Saison einen Blog der Oper Frankfurt mit meines Erachtens gelungenen Audio-Einführungen (die nur gelegentlich ein wenig betulich wirken). Die werden immer schon vor der Premiere veröffentlicht. Immerhin ein Szenenbild sieht man da, und im Text gegen Ende kann man auch ein paar (allerdings vage) Andeutungen zur Inszenierung heraushören:

      blog.oper-frankfurt.de/2018/05…ehrung-die-lustige-witwe/
      Es ist genau genommen ein Audio. Wenn ich mich nicht täusche, war da - zumindest sinngemäß - von besonderer Textdeutlichkeit die Rede.
    • Discman schrieb:


      Die Dialoge waren zumindest im ersten Akt eine Katastrophe. Nahezu unverständlich. Ab dem zweiten Akt wurde es besser, man hatte offenbar in der Technik nachgebessert, die Sänger waren mikrofoniert.
      Was meinen Sie denn mit mikrofoniert? Mikrofone sind Aufnahmegeräte. Wurden diese Aufnahmen mittels des oder eines Raumklangsystems (ich kenne die Frankfurter Anlage nicht) in den Zuschauerraum übertragen?
    • Mikrofone sind (ausschließlich?) Aufnahmegeräte? Herr Kuhn in der Einführung spricht auch durch ein Mikrophon, ohne Aufnahme.
      Also nochmal: Die Dialoge wurden durch Mikrofone verstärkt, im ersten Akt völlig nutzlos. Der Gesang wurde nicht verstärkt.
      Der akustische Eindruck kann natürlich nach Sitplatz differieren.

      Übrigens: wenn ich im 2. Rang Mitte sitze, hört man die Sänger teilweise, je nach Bühnenposition, durch Lautsprecher in der Wand. Das ist seltsam.

      @Ira: Der Audio-Blog ist eine Eigenproduktion der Oper Frankfurt, mir ist die Stelle nicht gegenwärtig, wenn ja, dann ist das natürlich Beschönigung von seiten der Oper.
      Die Bühne bleibt sauber!
    • Discman schrieb:

      Mikrofone sind (ausschließlich?) Aufnahmegeräte? Herr Kuhn in der Einführung spricht auch durch ein Mikrophon, ohne Aufnahme.
      Da haben Sie mich jetzt mißverstanden (ich will das mal so stehen lassen). Selbstverständlich nimmt das Mikrofon die Laute auf ohne diese selbst zu speichern (=Aufnahme). Sie müssen aber mit einer Vorrichtung verbunden sein, die die Laute -wohin auch immer - überträgt. So einfache Lautsprecher sind das in den großen Häusern heute in der Regel nicht mehr, deswegen habe ich den Begriff "Raumklangsysteme" verwendet, aber das Prinzip bleibt. Nur so nebenbei: die Oper Frankfurt stellt ganz gerne CDs her.
    • Das mit der schlechten Textverständlichkeit ist auch anderen aufgefallen:

      "Zwar hat die Oper Frankfurt endlich eingesehen, daß Sprechtexte in den Weiten ihres Zuschauerraumes untergehen, und hat die Darsteller mit kleinen Mikrophonen zur elektronischen Verstärkung der Sprechpassagen (nicht des Gesanges) ausgestattet. Jedoch erweist sich die Qualität der Lautsprecher einmal mehr als unbefriedigend. Unnatürlich klingt das, leicht blechern und leider ohne hinreichend gute Trennschärfe. Immerhin gehen so die Pointen nicht völlig verloren, und irgendwann im Laufe des Abends hat man sich schließlich daran gewöhnt. Die Gesangstexte jedoch bleiben zu einem großen Teil unverständlich, und das liegt offenbar nicht am mangelhaften Artikulationswillen der Sänger, sondern wieder einmal daran, daß die Kulissen zwar prima aussehen, aber nach oben offen sind und jedenfalls in den Ballsaalszenen eine zu große räumliche Tiefe ohne ausreichende Reflexionsflächen aufweisen. Gut, daß es Übertitel gibt."

      deropernfreund.de/frankfurt-9.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Momos ()