Das 10. Symphoniekonzert mit C.T. und Denis Matsuev

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    • Das 10. Symphoniekonzert mit C.T. und Denis Matsuev

      Mit einer Würdigung des Kapellmeisters und Direktors der „deutschen Hoftheater“ Dresden der Jahre 1817 bis 1826 Carl Maria von Weber, der Darbietung der Ouvertüre zur Oper „Oberon“, eröffnete die Staatskapelle mit dem Chefdirigenten das 10.Symphoniekonzert.
      Diese Ouvertüre mit dem geheimnisvollen Hornruf am Beginn, im April 1826 in London entstanden, ist wahrscheinlich die letzte Arbeit des hierzulande populären Komponisten.
      Danach verabschiedete sich der Pianist Denis Matsuev mit dem „Drei-Jahrzehnte-Klavierkonzert“ von Franz Liszt als Capell-Virtuos der Staatskapelle der noch laufenden Saison von seinem Dresdner Hörerkreis.
      Die ersten Skizzen des Konzertes für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur stammen aus den 1830er Jahren. Erst nach einer schier endlosen Folge von Überarbeitungen wurde das einsätzige Werk 1863 zum ersten Mal aufgeführt.
      Denis Matsuev erwies sich wieder einmal als „Diener am Werk“ und als hervorragender Partner für das Orchester und den Dirigenten. Seine hohe Sensibilität, sein gefühlvoller Anschlag harmonisierte in vollkommener Form mit dem vollen runden Klang der Streicher. Neben den romantischen und virtuosen Phasen bot er auch kraftvolles markantes Spiel und dynamische Momente.
      Entsprechend auch sensibel das Dirigat von Christian Thielemann.
      Im zweiten Konzert-Teil durften wir dann eine Symphonie Nr. 4 in e-Moll von Johannes Brahms von seltener Dichte und Vollkommenheit erleben.
      Eine beeindruckende Aufführung, die sich zweifelsfrei an die Spitze der im Laufe eines längeren Konzertlebens recht häufig gehörten Interpretationen der Brahms-Symphonie gesetzt haben dürfte.
    • Mit diesem Konzertprogramm alternativ mit dem Brahms-Requiem bestreitet die Staatskapelle mit ihrem Chefdirigenten eine Europa-Tournee:
      23. Mai Moskau, Großer Saal des Tschaikowskikonservatorium, 25. Mai St.Petersburg, Philharmonie; 27. Mai Königsberg, Dom; 29. Mai Paris, Théatre de Champs Élysées; 31. Mai Luzern, Kunst-und Kongresszentrum und 2. Juni Baden-Baden, Festspielhaus.