Maria Stuarda - DOB

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    • Maria Stuarda - DOB

      Es ist erst 4 Jahre her, dass Maria Stuarda zum letzten Mal am Haus aufgeführt wurde. Damals war Joyce DiDonato der Star, gestern sind die meisten Leute vermutlich wegen Diana Damrau gekommen. Der Star des Abends war für mich allerdings Javier Camarena als Graf Leicester. Seine Stimme klingt wesentlich charsimatischer als die von Flórez und klingt auch robuster. Bei den Damen hat mich Jana Kurucová als Elisabetta mehr überzeugt als Damrau. Diana Damrau ist dann stark, wenn sie Piano-Töne perlen lassen kann. Ich finde aber ihre Mittellage nicht so doll und mag auch ihre Stimme nicht sonderlich. Gespannt war ich auch auf ihren Gatten Nicolas Testé (Talbot) gewesen. Die ersten Töne klangen durchaus interessant, doch insgesamt fand ich ihn eher durchschnittlich, da die Höhe recht fahl klang. Da gelang der Auftritt von Dong-Hwan Lee (Cecil) aus dem Ensemble wesentlich überzeugender. Eine Entdeckung war auch Amira Elmadfa in der kleinen Rolle der Anna Kennedy, die mit ihrem sehr schönen Mezzo punkten konnte. Francesco Ivan Ciampa , der bereits das Meyerbeer-Konzert mit Damrau im letzten Jahr geleitet hatte, konnte mit einem sehr umsichtigen und packenden Dirigat überzeugen. Vor der Pause störte ein Defekt an einer Lampe oder einem Scheinwerfer eine insgesamt sehr lohnenswerte Aufführung.