Salzburger Festspiele 2019

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    • ira schrieb:

      Muß man das jetzt mit google übersetzen? Das wird lustig ^^
      Sie würden wenig Freude daran haben. Zum einen ist Rumänisch eine Sprache, die sich sehr schlecht für die maschinelle Übersetzung (jedenfalls auf ihrem jetzigen Stand) eignet, so dass vermutlich nur Kauderwelsch herauskommen würde. Zum anderen äußert Holender da einige Dinge zur Opernregie, die Ihnen nicht gefallen würden (und die aus diesem Grunde natürlich auch vollkommen falsch sind). Ansonsten geht es in dem Gespräch vor allem um politische und kulturpolitische Probleme Rumäniens, und die Bemerkungen zu »Oedipe« in Salzburg besagen kaum mehr, als dass das Stück kommen wird.
      Ceterum censeo, Werktreue esse delendam.
      Geiserich
    • Luxorioes schrieb:

      Zum anderen äußert Holender da einige Dinge zur Opernregie, die Ihnen nicht gefallen würden
      Darauf würde ich es ankommen lassen. Bisher war ich mit den Aussagen von Joan Holender immer ziemlich d'accord.
      Außerdem, ob ich sie falsch oder richtig finde, können Sie ganz bestimmt nicht wissen, oder was für eine Glaskugel haben Sie?

      Luxorioes schrieb:

      Sie würden wenig Freude daran haben.
      Freude nicht, aber Spaß ;) Ich kenne diese Google-Übersetzungen.
    • Es ist Ihnen anscheinend nicht aufgefallen, aber da Sie hier sehr viel schreiben und sehr deutlich Ihre Meinungen bekunden, ist es nicht so schwer, zu wissen, was Sie zu bestimmten Dingen denken. Und wenn dann zu irgendeiner Frage so ziemlich exakt das Gegenteil dessen geäußert wird, was Sie schon des Öfteren als unumstößliche Wahrheit verkündet haben, liegt die Annahme, dass Sie mit dieser Aussage nicht einverstanden wären, ziemlich nahe. Finden Sie nicht?
      Ceterum censeo, Werktreue esse delendam.
      Geiserich
    • Nein, finde ich absolut nicht. Ganz und gar nicht. So vorhersehbar wie Sie sind, gibt es kein zweites Mal.
      Aber: schreiben Sie was Schönes und lassen Sie mich in Ruh. Daß Sie sich - kaum haben wir die Freude, Sie wieder unter uns begrüßen zu dürfen - bereits mit dem 1. Beitrag auf mich kaprizieren, hat "obsessive" Züge.
      Finden Sie nicht?
    • Also, so geht das nicht.
      Es wäre sehr nett, maestro, wenn Sie nicht irgendetwas herausposaunen, sondern konkret werden würden. Das ist zwar öfter so Ihre Art, aber ich bin nicht bereit, das zu akzeptieren. Danke.
      Ich habe nämlich keine Ahnung, ob und was ich Herrn Holender "in den Mund gelegt" haben soll.
      Also bitte - wie heißt es so schön - "Butter bei die Fische". Dann werde ich mich gerne dazu äußern.

      (Das Zwinkersmiley hilft da nichts, denn ich finde das überhaupt nicht lustig)
    • Es hat vor allem niemand verlangt, daß SIE sich dazu äußern.

      Diesen Vorwurf maestros der Falschdarstellung nehme ich nicht einfach so hin. Ich möchte wissen, was genau ich Joan Holender in den Mund gelegt haben soll.

      Ich habe sein Buch "Ich bin noch nicht fertig" nicht nur im Bücherschrank stehen, sondern auch gelesen. Gut möglich, daß ich ihn daraus zitiert habe.

      Und auch, wenn Ihnen das nicht paßt: ich möchte wissen, was ich gesagt haben und was daran falsch sein soll.
      Und SIE geht das schlicht nichts an!
    • Gnädigste, zürnen Sie nicht so stark! Wenn Sie nicht wollen, dass Ihre Einlassungen öffentlich kommentiert werden, sollten Sie sie nicht in die Öffentlichkeit hinausposaunen. So lange Sie das tun, werden Sie sich damit abfinden müssen, dass jeder, der sie zur Kenntnis nimmt, und dazu Lust hat, seine Meinung dazu äußert. Es steht Ihnen ganz einfach nicht zu, irgendwem vorzuschreiben, wozu er sich äußern darf und wozu nicht.
      Ceterum censeo, Werktreue esse delendam.
      Geiserich
    • Ich darf Sie daran erinnern, dass Sie sich beklagt haben, dass ich auf Ihre Äußerung reagiert habe, und dass Sie mir auf recht harsche Art befohlen haben, mich dazu nicht zu äußern. Was ich nicht getan hätte, wenn Sie diese Äußerung nicht öffentlich in einem Umfeld getätigt haben, wo jeder sich zu allem äußern kann, wenn er mag, wo also jeder, was r äußert, allen zur Beurteilung und zur Meinungsäußerung anbietet.

      Ist es jetzt klarer? Wenn nicht, kann ich gern versuchen, es Ihnen noch ausführlicher und simpler zu erklären.
      Ceterum censeo, Werktreue esse delendam.
      Geiserich
    • maestro schrieb:

      nun, Holender äußert sich in dem Interview sehr klar dazu, warum man sich als Intendant nicht in Inszenierungen einzumischen hat (was von Ira mehrfach im Forum bereits für seine Wiener Zeit anders dargestellt wurde).
      nun, maestro, dann widerspricht er sich halt neuerdings selbst. Ich hatte da vielleicht (möglicherweise auch mehrfach) auf die Geschichte mit dem Schwein in "Le Prophète" verwiesen. Um die Stelle in seinem Buch zu finden, muß ich es wohl nochmal lesen.
      Fürs erste genügt vielleicht folgender Spiegel-Artikel:

      "Denn um die debile Geschichte der Oper "Le Prophète" von Giacomo Meyerbeer mit etwas lustvoller Hautnähe hochzukitzeln, hatte sich Neuenfels eine handfeste Sauerei ausgedacht: Ein Bauer sollte mitten in dem verqueren Glaubensdrama den rosigen Hintern eines Plastikschweins küssen, Neuenfels, so Holender heute, "hätte mit der sodomistischen Szene einen billigen Skandal ausgelöst". Das habe er "verboten". Sein Verdikt wurde feinster Wiener Schmäh: "Das Schwein kommt mir nicht auf die Bühne."

      Und weiter:

      "Während Holender den aufsässigen Neuenfels nach weiteren Eskapaden mit "unbegrenztem Hausverbot" belegte, ließ er dessen nicht minder exaltierten Kollegen Leander Haußmann gar nicht erst auf die Bühne. "Ich mochte seine Arbeiten und wollte ihn für die ,Lustige Witwe''", versucht Holender seinen Rückzieher zu erklären, "aber als ich seine katastrophale Münchner ,Fledermaus'' sah, hat''s mich erschlagen, nein, das ging nicht." Der Pakt mit Haußmann sei "der einzige Vertrag in meiner Wiener Amtszeit, den ich gelöst habe" - und ausgezahlt."

      "Nichteinmischen" sieht anders aus, nicht wahr?

      spiegel.de/spiegel/print/d-22019403.html