Personalisierte Eintrittskarten.

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • thomathi schrieb:

      Und was hat man geschrieben?

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      Liebe Festspielgäste,

      die Premierentage neigen sich dem Ende zu und aufgrund der Erfahrungen dieser ersten Festspielwoche möchten wir uns mit einer dringenden Bitte an Sie wenden:

      Online-Tickets werden in dieser Saison sehr genau und gründlich kontrolliert. Bitte bringen Sie daher Ihren gültigen Reisepass / Personalausweis / Führerschein oder ein anderes amtliches Ausweisdokument mit. Ohne Übereinstimmung der Namen des Besuchers auf dem Ticket und dem vorgezeigten Ausweisdokument wird kein Zutritt zum Festspielhaus gewährt.

      Sollte Ihr Ticket falsch personalisiert sein, kommen Sie (oder der neue Besitzer des Tickets) bitte am Tag der jeweiligen Aufführung mit dem bereits ausgedruckten Ticket ins Kartenbüro im Festspielhaus. Das Kartenbüro hat zwischen 10 und 12 Uhr sowie zwei Stunden vor Aufführungsbeginn geöffnet. Bitte bringen Sie ein gültiges amtliches Ausweisdokument mit, damit das Ticket neu personalisiert werden kann.

      Wir dürfen Sie des Weiteren bitten, nicht später als 30 Minuten vor Aufführungsbeginn im Kartenbüro zu sein, damit Ihnen ein pünktlicher Einlass ins Festspielhaus gewährt werden kann.

      Wir wünschen Ihnen eine gute Anreise und viel Freude bei den Bayreuther Festspielen.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Kartenbüro der Bayreuther Festspiele
      It is only shallow people who do not judge by appearances. The true mystery of the world is the visible, not the invisible. Oscar Wilde
    • Habe in Bayreuth noch nie erlebt, dass jemand A8sweis vorzeigen musste. Und wenn sie die Kontrolle über die Karten komplett behalten wollen, müssen sie es machen wie der Fc Bayern: sämtliche Verkaufsforen durchstöbern lassen und sofort Abmahnungen verteilen.. Sinn hats dann aber immer noch keinen. Der einleuchtendste Grund ist tatsächlich Schikane.
    • Dass die Festspiele ihre Besucher einfach nur schikanieren wollten, ist ein bisschen albern.
      Ich musste bei beiden von mir besuchten Vorstellungen den Ausweis zücken, meine Begleitung kam nur mit viel Glück rein, weil sie bei der ersten Vorstellung keinen Ausweis dabei hatte.
      It is only shallow people who do not judge by appearances. The true mystery of the world is the visible, not the invisible. Oscar Wilde
    • JLSorel schrieb:

      thomathi schrieb:

      Und was hat man geschrieben?

      Online-Tickets werden in dieser Saison sehr genau und gründlich kontrolliert. Bitte bringen Sie daher Ihren gültigen Reisepass / Personalausweis / Führerschein oder ein anderes amtliches Ausweisdokument mit. Ohne Übereinstimmung der Namen des Besuchers auf dem Ticket und dem vorgezeigten Ausweisdokument wird kein Zutritt zum Festspielhaus gewährt.
      Am 25. Juli wurde ich vier Mal aufgefordert, meinen Personalausweis vorzuzeigen.
      In allen vier Fällen reichte es den Kontrolleuren, dass ich ein ausweisähnliches Stück aus der Brieftasche fingerte. In keinem Fall war meine Idendität und eine Übereinstimmung mit dem Ticket geprüft worden.
      Das Ticket wurde nur zweimal verlangt, aber zum Beispiel nicht von den "Blauen Mädchen".
    • Wenn man sich die AGB genauer ansieht, dann steht das ganze Verkaufs-und Zutrittsregime (so nenne ich das jetzt mal) auf dem Personalisierungssystem. Die AGB werden im Zeitpunkt der Bestellung der Tickets wirksam, denn das Konstrukt, daß sich die Bayreuther haben kreieren lassen, beruht darauf, daß der Kunde die Bestellung inkl. AGB aufgibt. Darin enthalten sind die ausufernden Regelungen zur Personalisierung inkl. der mehrmaligen Wiederholung, daß nur derjenige reindarf, der draufsteht. Soweit, so minder schön. Was in den AGB fehlt, sind Regelungen, wie man die Übereinstimmung der Person auf der Karte mit dem um Eintritt Flehenden an den Eingängen feststellen will - bis dahin alles sinnlos. Dem soll nun wohl mit dem Schreiben, das JLSorel im Beitrag 6 zitiert hat (fett) abgeholfen werden. Das Schreiben ging nach der ersten Festspielwoche raus, also sowieso zu spät. Das hätte dann schon in die AGB eingearbeitet werden müssen. Die Debatte, ob so etwas überhaupt zulässig ist, kann man sich deshalb sparen.Also: wer zurückgewiesen wird, weil er keinen Ausweis dabei hat, müßte eigentlich sein Geld zurück und Schadenersatz verlangen können. Wenn man in Bayreuth ein bißchen weiter denken würde, dann könnten die Einlaßkontrollen die Karten scannen und im System als "Sitzplatzbesetzung" dokumentieren.
      Anmerkung: in Frankfurt gibt es einen solchen Quark nicht. Online oder schriftlich bestellte Karten werden mit der Post zugesandt oder können vor Ort abgeholt werden.Es ist auch möglich, nach Registrierung ein Online-Ticket zum ausdrucken zu erhalten. Dieses Ticket muß nur dann personalisiert werden, wenn der Käufer damit die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen möchte. Ich bin in rund 35 Jahren noch nie nach meinem Ausweis gefragt worden.
    • Das Scannen erfolgt dann aber nach der Kontrolle der Ausweise. Ich meine: unabhängig davon bzw. ohne diese Kontrolle. Wer auf dem Platz sitzt, ist dann Sache des Käufers und nicht der Festspiele. Es sieht schon auch noch so aus, daß da ein Schwarzmarkt ausgetrocknet bzw. verhindert werden soll allerdings mit zweifelhaften Mitteln auf dem Rücken aller Kartenkäufer. Das Festspielhaus ist doch kein Fußballstadion.