Salzburger Festspiele 2020

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    • ira schrieb:

      Was spricht dagegen? Und noch dazu einer mit Polen-Akt, das hat doch eher Seltenheitswert.

      cassio schrieb:

      @RagnarDanneskjoeld
      Vielleicht sollten Sie dem Boris gerade mit Abdrazakov noch eine Chance geben. Mussorgsky singt der zum Niederknien und der Polenakt ist umwerfendste Musik. Da kommt in die ganze oper noch mal eine ganz neue Farbe.
      Jaja, hab ich alles schon gehört. Die Argumente und den zweiten Polen-Akt selbst. Trotz Salminen: kein Mehrwert. Aber ich habe generell eine gewisse Unverträglichkeit mit slawischem Repertoire des 19. Jahrhunderts. (Ausnahme: Tschaikowsky)

      Aber das ist freilich nicht mein Argument. Ich denke, dass eine Jubiläumssaison, und das klang ja indirekt in meiner vorherigen Kritik schon an: Eine solche Saison sollte reflektieren und ehren: was war, was ist, und was vielleicht werden könnte. Das heißt konkret: Mozart und Strauss als Schwerpunkte, gerne hier auch Abseitiges, ehemalige Uraufführungen "wiederholen" (und sei es nur konzertant) und natürlich eine waschechte Uraufführung. Einen Boris meinetwegen gerne - 2019 oder 2021. 2020 - njet. Dafür, dass dem Intendanten so viele Kränze wegen seiner programmatischen Vision geflochten wurden, ist das nun präsentierte Resultat für mein Dafürhalten eher enttäuschend.

      @Ira: Ich danke für den Tipp wegen Karten, so halte ich das selber ja auch. Es schadet übrigens auch nichts, wenn man ab zwei Monaten vor Eröffnung einmal täglich (so ab 11h) den Online-Kartenverkauf anwirft, so habe ich in den letzten Jahren nahezu alle Karten für salzburg ergattern können. Da gibt es tatsächlich immer wieder was. Aber ich wohne zu weit weg von Salzburg und bin einfach nicht gewillt, mehr als 100 Öcken (meinetwegen auch mal 150, aber dann ist Schluss) zu investieren.
    • ira schrieb:

      Und es gab Ausnahmesänger, die es in dieser Extra-Klasse heute eben nicht mehr gibt. Z.B. einen Fritz Wunderlich oder eine Lucia Popp
      Ja, früher war alles besser. :huh:
      Natürlich (und leider) gibt es die genannten nicht mehr. Zu ersetzen sind sie nicht, da sie eben unverwechselbar waren. Aber auch heute gibt es Sänger, die ähnlich Massstäbe setzen und auf ihre Weise unverwechselbar sind.
    • Am Samstag haben die Salzburger Festspiele über 2 Stunden die kommende Saison im Münchner Künstlerhaus präsentiert. Dafür, dass das Programm ja längst veröffentlicht wurde, war der Andrang wieder sehr stark, so dass viele keinen Einlass gefunden haben. Gerade Hinterhäuser hat mir doch noch sehr viel vom „Randprogramm“ schmackhaft gemacht, so dass wir den Aufenthalt im Sommer doch wieder verlängern werden. Diese Euphorie von ihm steckt einfach an.

      Beitrag von ira ()

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