1. Philharmonisches Konzert 17.9.18

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    • 1. Philharmonisches Konzert 17.9.18

      Der gemeinsame Nenner dieses Konzerts war "Wien", lebten doch sowohl Haydn, Mozart als auch Schönberg längere Zeit in dieser Stadt. Gespielt wurden von Joseph Haydn die Symphonie Nr. 91 Es-Dur, von Arnold Schönberg die Kammersymphonie Nr. 2 es-moll und nach der Pause das Klavierkonzert c-moll von W.A.Mozart. Dirigent und Solist war Christian Zacharias.
      Als Dirigent hat er mich nicht so überzeugt, die 91 habe ich schon deutlich interessanter, weniger brav gehört. Auch wenn die Hamburger Philharmoniker nicht die Wiener sind (Überraschung 8o !), glaube ich nicht, dass es am Orchester lag. Sie haben das umgesetzt, was ihnen Zacharias vorgegeben hat. Ich fürchte, dass es solche Interpretationen sind, die Haydn das Image des langweiligen "Papa Haydn" verschafft haben.
      Die Kammersymphonie von Schönberg war da schon wesentlich spannender. Allerdings habe ich da keinen Vergleich, da ich sie noch nie (bewusst) gehört hatte.
      Höhepunkt des Abends war zweifellos das Klavierkonzert, welches Zacharias vom Klavier aus leitete, und das mit deutlich mehr Verve als den Haydn. Sein Klavierspiel war teilweise von einem ungewöhnlich harten Anschlag geprägt, dann konnte er die Töne aber auch sehr schön perlen lassen. Großer Jubel nach dem Klavierkonzert.
      Als Zugabe brachte Christian Zacharias ein Klavierstück, dass ich nicht kannte, Chopin wäre nur geraten. Hat uns aber ausgezeichnet gefallen. Meine Frau meinte: seinem Klavierspiel könnte ich noch stundenlang zuhören.