Verkaufte Braut, Bösch, Hanus, Breslik/Zanetti/Groissböck

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    • In der heutigen SZEXTRA ist ein Artikel mit einem "aussagekräftigen Farbphoto".
      Überschrift: Die Welt als Zirkus.
      Ich kann den Artikel leider nicht aufrufen.
      Bildunterschrift: Im 3. Akt kommt ein Zirkus ins Dorf - in der Inszenierung von David Bösch kommen die Schausteller in einem rosafarbenen Trabi.

      Wenn ich mir das Photo ansehe: es sieht der Zirkusvorstelling in Böschs "Liebestrank" täuschend ähnlich.
    • weil David Bösch derzeit zu den führenden Regisseuren im Theater- und Opernbereich gehört, der nicht nur für deutsche Häuser arbeitet, sondern beispielsweise auch schon in Covent Garden mit großem Erfolg gearbeitet hat?

      Bösch und Kriegenburg sind sicher die beiden Theaterregisseure, die Nikolaus Bachler zu dessen Intendanzende eine kleine Dankeskarte schreiben werden. Er hat den beiden zu ihren ersten Opernarbeiten verholfen (Wozzeck, L'Elisir), die so erfolgreich waren und von Kritik und Publikum gleichermaßen so begeistert aufgenommen wurden, dass auf einmal die Türen zu eigentlich allen großen europäischen Häusern offenstanden und auch heute immer noch offenstehen.
    • maestro schrieb:

      weil David Bösch derzeit zu den führenden Regisseuren im Theater- und Opernbereich gehört
      Echt? Wer sagt das (außer Ihnen)? Was ich von ihm bisher gesehen habe (Königskinder, Holländer, Meistersinger) hat mich nicht überzeugt, einmal abgesehen davon, dass sich die Prodkuktionen bis zur Verwechselbarkeit stilistisch geglichen haben.
      It is only shallow people who do not judge by appearances. The true mystery of the world is the visible, not the invisible. Oscar Wilde
    • nun, Bösch arbeitet im Schauspiel an den größten deutschen Bühnen (Burgtheater, Resi, Thalia-Theater, Bochum,...) und erarbeitet zusätzlich dazu seit ca. 10 Jahren pro Jahr ca. 3 bis 4 Opernproduktionen und dies neben München, Frankfurt und Dresden (seinen drei deutschen Stammhäusern) beispielsweise auch in London, Amsterdam, Antwerpen oder Genf.

      Es ist daher aus meiner Sicht keine Übertreibung zu sagen, dass er derzeit zu den wichtigsten Regisseuren gehört. Über die Qualität ist damit natürlich noch nichts gesagt. David McVicar ist sicher auch einer der führendesten Regisseure derzeit (über die Qualität ist alleine mit der Aussage aber auch noch nichts gesagt).
    • "Die verkaufte Braut" - neu an der Bayerischen Staatsoper. Smetanas wirre Liebesgeschichte
      Am 22. Dezember feiert an der Bayerischen Staatsoper Smetanas Oper "Die verkaufte Braut" Premiere. Lebenslust, Witz und Melancholie vermittelt diese volksnahe Spieloper. Für diese Neuproduktion ließ sich Regisseur David Bösch als Bild für das Dorfleben eine ganz besondere Metapher einfallen, die dreckige Derbheit als auch spielerische Romantik verbindet.
      br-klassik.de/themen/oper/frie…-2018-vorbericht-100.html

      Günther Groissböck über „Die verkaufte Braut“: Einfach die Sau rauslassen
      merkur.de/kultur/interview-mit…-staatsoper-10905702.html
    • Nur mal ne Frage:
      Stört sich eigentlich niemand daran, dass man heutzutage einen Stotterer, noch dazu leicht vertrottelt, auf der Bühne zeigt, Bauern als grenzdebile Säufer. Pinkler und Schläger denunziert? Otello darf nicht schwarz sein, aber über körperliche Gebrechen darf gelacht werden, ein ganzer Berufstand lächerlich gemacht werden? Über das komponierte Stottern ließe sich leicht hinwegsingen. Und die Regie könnte auf die platten Klischees verzichten ( am Besten wäre es allerdings, ganz auf sie zu verzichten ).