La Bohème

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Für mich hat das Jahr 2019 in der nicht voll besetzten Semperoper mit einer hervorragenden Bohème begonnen. Als Star-Gast stand Angela Gheorghiu auf der Bühne. Ihre Mimì ist immer noch ein großes Kunstwerk. Mich hat ihr Rollenporträt sehr berührt. Ihr zur Seite stand in Stephen Costello ein adäquater Partner. Zwar wollten sich ein paar hohe Töne nicht so recht entfalten, aber insgesamt konnte er mit angenehmem Timbre und kultiviertem Vortrag Punkten. Als Marcello bot Sebastian Wartig die nach meinen Fernseh-Eindrücken von der Fledermaus erwartet starke Leistung. Stefano Ranzani lieferte ein starkes Dirigat ab, zunächst mit flotten Tempi, dann wiederum recht breit in den beiden Arien des 1. Aktes.
    • Noch ein paar Ergänzungen zur Bohème:

      Ich hatte Elena Gorshunova verschwiegen, da ich unterwegs geschrieben habe und mir ihr Name entfallen war. Sie war nach mehreren Bohèmes mit Anna Samuil eine Wohltat mit hübscher Stimme.

      Auf der Bühne standen ferner zwei Oldies: Hans-Joachim Ketelsen (Benoît) und Bernd Zettisch (Alcindoro), beide Jahrgang 1945. Insbesondere Ketelsen war noch recht gut bei Stimme.