Krenek - Karl V. - Skovhus, Barkmin, Schwanewilms

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    • maestro schrieb:

      Wesentliches Requisit der Inszenierung ist eine beleuchtete Glaskugel; wollte ich nur mal so erwähnt haben....;-)
      In seinem Parsifal war der Gral eine große Halbkugel aus Glas, in der eine Dame schwamm.
      Ist jetzt kein Witz!
      :)

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    • ira schrieb:

      Zwischenrufer2 schrieb:

      susakit schrieb:

      Wer La Fura dels Baus und Carlus Padrissa einkauft, weiß, dass er ein Bildfeuerwerk erhält, keine Konzeptkunst. Und da Karl V. eh ein Konzeptstück ist, wie Markus Thiel anmerkt, wäre es m. E. zu viel, wenn der Regisseur da noch mal ein Konzept drüberwirft.
      Wie kann man denn ein Konzeptstück umsetzen, wenn man keine Konzeptkunst macht? ?(
      Trifft es perfekt.
      Schon interessant, eine Inszenierung ohne Konzept. Aus Angst vor Widersprüchen zwischen dem Konzept des Stückes und dem des Regisseurs?

      (Zwischenrufer, würden Sie für mich eine kurze Konversation zulassen?)
      Ich finde, susakit hat es einfach unglücklich formuliert. Natürlich hat Padrissa ein Konzept.


      maestro schrieb:

      Wesentliches Requisit der Inszenierung ist eine beleuchtete Glaskugel; wollte ich nur mal so erwähnt haben....;-)
      Ja, die Kugel, in der es übrigens im ersten Teil einen großen Wurm gibt und im zweiten Teil dann protestantische Schriften.
      Garstig glatter
      glitschriger Glimmer!
      Wie gleit' ich aus!
      Mit Händen und Füßen
      nicht fasse noch halt' ich
      das schlecke Geschlüpfer!
      Feuchtes Naß
      füllt mir die Nase:
      verfluchtes Niesen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Th.E. ()

    • Zu Bo Skovhus: Ich hatte das Gefühl, dass ihm die Partie manchmal schlicht zu tief liegt - wobei Erik Nielsen auch in dieser Lage alles daran gesetzt hat, dass er gut durchkommt. Mal sehen, wie er sich noch über die Vorstellungen hinweg entwickelt - auch so fand ich die Titelpartie dennoch sehr stark.

      Mein kleiner Wow-Moment: die vielleicht fünf (?) Minuten von Anne Schwanewilms. Was war das berührend und fein! Und Wow Nr. 2: Die höchste der vier Uhren, das muss dann Mirjam Mesak aus dem Opernstudio gewesen sein - ganz schöner Peng!
    • ira schrieb:

      Schon interessant, eine Inszenierung ohne Konzept.
      Ich kann mir nicht vorstellen, wie so etwas entstehen soll. Wie soll man etwas erschaffen, ohne es zu konzipieren? Und wenn es konzipiert wurde, wie kann es keine Konzeption (die ist, vermute ich, mit dem modischen »Konzept« gemeint) geben? Kein Regisseur überlässt das Geschehen auf den Proben und ihr Ergebnis einfach dem Zufall. Mir ist jedenfalls noch keiner begegnet, unabhängig davon, ob ich die jeweiligen Arbeiten geschätzt habe oder nicht.
      Reicher Mann und armer Mann / Standen da und sahn sich an. / Und der arme sagte bleich: / Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.
      Bertolt Brecht
    • Ich habe mich nicht zur Vorstellung geäußert. Ich habe nachgefragt, wie man sich eine Inszenierung ohne Konzeption vorstellen soll, von der hier die Rede war.
      Reicher Mann und armer Mann / Standen da und sahn sich an. / Und der arme sagte bleich: / Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.
      Bertolt Brecht

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Katzenmueller ()

    • Katzenmueller schrieb:

      Ich habe noch nicht zur Vorstellung geäußert. Ich habe nachgefragt, wie man sich eine Inszenierung ohne Konzeption vorstellen soll, von der hier die Rede war.

      Ja, und das mit dem "losrotzen" auf JLSorels Bemerkung haben Sie mittlerweile wieder gelöscht.
      Wenn Sie jemanden ins Zitat setzen, liegt es in der Natur der Sache, daß der sich angesprochen fühlt.

      Und jetzt zurück zu maestros Frage. Allerdings finde ich nicht, daß sich alle anderen nicht äußern dürfen.