Krenek - Karl V. - Skovhus, Barkmin, Schwanewilms

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    • Ein kurzfristiges Angebot für diejenigen, die morgen (07.02.) Abend nichts zu tun haben: Einer (1) Person könnte ich Zutritt zur GP von Karl V. verschaffen. Der Erste, der mir bis heute Mitternacht eine Nachricht schreibt, bekommt die Karte.
      Garstig glatter
      glitschriger Glimmer!
      Wie gleit' ich aus!
      Mit Händen und Füßen
      nicht fasse noch halt' ich
      das schlecke Geschlüpfer!
      Feuchtes Naß
      füllt mir die Nase:
      verfluchtes Niesen!
    • "Karl V." von Ernst Krenek an der Bayerischen Staatsoper: "Schwarzer Spiegel voll von Schatten"
      Nach "Otello" von Verdi und der "Verkauften Braut" von Smetana, zwei Repertoire-Klassikern, steht an der Bayerischen Staatsoper die dritte Neuinszenierung der laufenden Saison kurz vor der Premiere: "Karl V." von Ernst Krenek, ein Werk, das so gut wie nie auf den Spielplänen zu finden ist.
      br-klassik.de/aktuell/news-kri…staatsoper-vorab-100.html
    • sehe den Abend grundsätzlich sehr ähnlich wie Markus Thiel, wobei ich Bo Skovhus doch sehr problematisch fand. Alleine der Umstand, dass er die Rolle gelernt hat, rechtfertigt für mich den großen Jubel für ihn nicht wirklich. Die Stimme klang doch zeitweise sehr matt und angestrengt. Das ist im Übrigen auch ein großes Problem an diesem Abend, da die Figur des Karl V. wirklich das Zentrum des Stücks ist und eine absolute Mammutpartie von Gurnemanz-Ausmaß. Wenn das Zentrum so stimmlich blass bleibt, wird der Abend schon schwierig, vor allem, wenn man bedenkt, welche herausragenden Charakterbaritöne es derzeit gibt. La Fura dels Baus wie immer, mit viel Artistik, Projektionen, Feuer und Wasser und wenig inhaltlich erhellendem.

      Orchester und Chor äußerst souverän und überzeugend, was man nicht von allen Sängerleistungen behaupten kann. Am überzeugendsten sicher noch Michael Kraus als Luther und Wolfgang Ablinger-Sperrhacke als Franz I. Morgen vielleicht noch etwas mehr zu einem Abend mit viel Jubel, großem Applaus und keinen Buhs.

      facebook.com/KulturMuenchnerMerkur/videos/640068279781110/
    • Ich habe einen sehr guten, teilweise großartigen Premierenabend erlebt. Wer La Fura dels Baus und Carlus Padrissa einkauft, weiß, dass er ein Bildfeuerwerk erhält, keine Konzeptkunst. Und da Karl V. eh ein Konzeptstück ist, wie Markus Thiel anmerkt, wäre es m. E. zu viel, wenn der Regisseur da noch mal ein Konzept drüberwirft. Padrussa inszeniert die Delirien des sterbenden Kaisers als surrealistisches Bilderspektakel im Wasserbad. Das Rumplantschen hat etwas gestört. Und die Personenregie kam vielleicht etwas zu kurz, war schon viel Rumgestehen und -liegen gefordert von den Sängern.
      Bo Skovhus sehe ich nicht so problematisch wie maestro. Hut ab, wie er diese lange und schwere Partie durchsteht und gestaltet.
      Auch Gun Brit Barkmin hat mir gut gefallen, auch wenn ihre Stimme im oberen Bereich ein bisschen einfarbig metallisch klang.
      Franz I. als Gockel mit Hahnenkammmütze...
      morgen mehr
      oder übermorgen
    • Die ersten Kritiken sind ja ziemlich einhellig: Die Regie durchdringt den Stoff überhaupt nicht, sondern entzündet ein Bühnenspektakel, was wenig mit dem Inhalt der Oper zu tun hat. Vielleicht hat Bachler die Gruppe geholt, damit auch diejenigen, die von der Musik angenervt sind und mit dem Inhalt der Oper wenig bis nichts anfangen können, wenigstens was für die Augen haben und abgelenkt und unterhalten werden.
    • susakit schrieb:

      Wer La Fura dels Baus und Carlus Padrissa einkauft, weiß, dass er ein Bildfeuerwerk erhält, keine Konzeptkunst. Und da Karl V. eh ein Konzeptstück ist, wie Markus Thiel anmerkt, wäre es m. E. zu viel, wenn der Regisseur da noch mal ein Konzept drüberwirft.
      Wie kann man denn ein Konzeptstück umsetzen, wenn man keine Konzeptkunst macht? ?(
    • Einojuhani schrieb:

      Die ersten Kritiken sind ja ziemlich einhellig: Die Regie durchdringt den Stoff überhaupt nicht, sondern entzündet ein Bühnenspektakel, was wenig mit dem Inhalt der Oper zu tun hat. Vielleicht hat Bachler die Gruppe geholt, damit auch diejenigen, die von der Musik angenervt sind und mit dem Inhalt der Oper wenig bis nichts anfangen können, wenigstens was für die Augen haben und abgelenkt und unterhalten werden.
      Das war viel zu abstrakt alles, als dass es zur passiven Unterhaltung der Abonnenten taugen würde. Aber tatsächlich war Padrsisa überhaupt nicht daran interessiert, Geschichte auf der Bühne zu zeigen, sondern eher, wie Sie selbst sagten, bildgewaltiges Bühnenspektakel zu zünden, was für mich aber letztendlich doch aufgeht.
      Garstig glatter
      glitschriger Glimmer!
      Wie gleit' ich aus!
      Mit Händen und Füßen
      nicht fasse noch halt' ich
      das schlecke Geschlüpfer!
      Feuchtes Naß
      füllt mir die Nase:
      verfluchtes Niesen!
    • Zwischenrufer2 schrieb:

      susakit schrieb:

      Wer La Fura dels Baus und Carlus Padrissa einkauft, weiß, dass er ein Bildfeuerwerk erhält, keine Konzeptkunst. Und da Karl V. eh ein Konzeptstück ist, wie Markus Thiel anmerkt, wäre es m. E. zu viel, wenn der Regisseur da noch mal ein Konzept drüberwirft.
      Wie kann man denn ein Konzeptstück umsetzen, wenn man keine Konzeptkunst macht? ?(
      Trifft es perfekt.

      Schon interessant, eine Inszenierung ohne Konzept. Aus Angst vor Widersprüchen zwischen dem Konzept des Stückes und dem des Regisseurs?

      (Zwischenrufer, würden Sie für mich eine kurze Konversation zulassen?)
    • Nein, ich war nicht drin. Ich beziehe mich auf Aussagen, die hier gemacht werden, weiter nichts. In dem Fall verlasse ich mich ganz auf das, was susakit geschrieben hat. Auch, wenn Sie das möglicherweise anders sehen, wird eine Bemerkung dazu wohl erlaubt sein. Noch dazu als Fragestellung.
      Und Zwischenrufer war ja wohl auch nicht drin. Trotzdem hat er sich erlaubt, eine Äußerung zu machen. Sehr verwerflich.
      Und geben Sie es auf, maestro, ich lasse mich von Ihnen nicht gängeln.