Daniel Barenboim

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    • "Es ist eine Position absoluter Macht, weil niemand da ist, der ihren Missbrauch sanktionieren würde"

      Ist ja klar. Wenn jemand jahrzehntelang zu hören bekommt, wie genial und unersetzlich er sei, dann fängt er irgendwann selbst an, daran zu glauben, und duldet es nicht, wenn jemand ihm widerspricht.

      Im Artikel heißt es ja auch, dass niemand - inkl. Flimm - sich traut, sich mit dem Daniel anzulegen, weil man ja sonst schnell rausflöge. Solange das eine individuelle Sache bleibt und nicht zu einer kollektiven wird, dann wird sich auch nichts ändern.
      Garstig glatter
      glitschriger Glimmer!
      Wie gleit' ich aus!
      Mit Händen und Füßen
      nicht fasse noch halt' ich
      das schlecke Geschlüpfer!
      Feuchtes Naß
      füllt mir die Nase:
      verfluchtes Niesen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Th.E. ()

    • melchior schrieb:

      Sind die Umstände seines Abgangs von den Bayreuther Festspielen eigentlich bekannt ?#
      Er war dem Haus und dem Werk und auch einer Sängerin doch sehr verbunden.
      Das hat jetzt nichts mit der Frage zu den Umständen des Abgangs aus Bayreuth zu tun - die Situation, das es ein ganzes Jahrzehnt nur 5 verschiedene Dirigenten bei den Festspielen gab, war ab 2000 glücklicherweise beendet (2018 hatten wir in einem Jahr 5 Dirigenten!!!). Es ist doch langweilig, wenn eine Neuproduktion (oder auch die Übernahme einer laufenden Produktion) von dem übernommen wird, dessen Produktion gerade ausgelaufen ist.

      Diese Meinung ist ganz unabhängig von den dahinterstehenden Namen.
    • th.max schrieb:

      Soweit ich weiß vollzog sich der "Abgang" als Abschied "mild und leise" in großer Harmonie und langfristig geplant. Kennt denn jemand andere Geschichten?
      Meines Wissens nach wollte Barenboim der künstlerischer Leiter der Festspiele werden. Wolfgang Wagner wollte das jedoch nicht! Und so vollzog sich der Abschied dann, wie o.g., "mild und leise". Ob Barenboim allerdings noch lächelte ist nicht bekannt :D
      Carpe Diem
    • Schwere Vorwürfe gegen Daniel Barenboim
      „Ich habe unter ihm Schlimmstes durchmachen müssen“. Dirigenten-Dämmerung an der Berliner Staatsoper? Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor der Staatsoper, soll über Jahre Mitarbeiter und Musiker vorgeführt, beleidigt und körperlich angegangen haben. Es zeigen sich ernsthafte Risse in der Schweigemauer.

      welt.de/kultur/buehne-konzert/…ten-Daniel-Barenboim.html
    • Wenn das alles so stimmt (warum eigentlich nicht?), ist das ein Armutszeugnis für die Kulturverwaltung in Berlin. Die Lebensleistung von D.B. steht völlig außer Frage. Aber die Stadt sollte nun wirklich mal nachschauen, was da im Hause wirklich läuft. Es gibt da zwar die Fahne Barenboim mit exzellenten Vorstellungen (u.a. Elektra, einen Tag vor dem Mozart-Desaster), aber sonst kommt es zu aberwitzigen Flops, wie dem hier Diskutierten. Wenn das ganze Programm der Staatsoper zwei Themen hat : Daniel Barenboim und wirsindeinesderführendenhäuserderwelt, dann macht sich ein Haus mit dieser Geschichte künstlich klein. Der neue Intendant sollte mal Herrn Quander oder Herrn Mussbach anrufen, wie weit hier Diplomatie reicht - irgendwann war auch bei denen mal der Vorrat an Geduld erschöpft.
    • Aus Welt: "Und er wende mitunter körperliche Gewalt an, schüttele, packe Mitarbeiter an. Eben kein moderierender Chef, eher ein absolutistischer Regent, ein Sonnenkönig mit unzeitgemäßen Umgangsformen."

      Wie wäre es in solchen Fällen mit "Auge um Auge"?
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    • Das wird ihm aber nicht helfen; irgendwann muß er Farbe bekennen. Was mich da besonders ärgert: wenn man jetzt nicht eingreift, reißt der Barenboim seinen Ruf und seine großen Verdienste gewissermaßen mit dem Hintern wieder ein. Warum kann man ihm, dem Ehrendirigenten der Staatskapelle, nicht einzelne Produktionen anvertrauen, sonst aber seine Macht beschneiden? Für eine anstehende Produktion fällt er aus, will die Staatsoper riskieren, in solchen Fällen immer wieder in ein tiefes Loch zu fallen?
    • Das alles kann doch wirklich nicht verwundern, wenn jemand wie er von allen Seiten und vor allem von Seiten der in Berlin für Kultur zuständigen derart hofiert wird! Welche Ansätze sollten denn eine selbstkritische Betrachtung seines Verhaltens haben? Und Auseinandersetzungen mit Andersdenkenden ist er doch sicher gewohnt und darin erfahren. Er bekam doch auch alles was er wollte!
      Ich erwarte nicht, dass er sich selbstkritisch mit der geäußerten Kritik öffentlich auseinandersetzen wird. Warum sollte er auch, wenn das Publikum jubelt?
    • Ich verstehe nur nicht, warum sie alle meinen, ihre Kritik, die letztendlich doch ziemlich höflich ausfällt, mit solchen Lobhudeleien relativieren zu müssen. Was tut das denn bitte schön zur Sache, wenn man gleich zu Beginn klarstellt, dass "seine musikalischen Leistungen über jeden Zweifel erhaben" seien oder dass er "vielleicht sogar der größte [Musiker]" sei?
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