Staatsoper Wien- Die Frau ohne Schatten

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Kolderup schrieb:

      Eduard19 schrieb:

      Vielleicht waren Sie kein Kirchgänger, aber an allen kirchlichen Feiertagen, wenn man denn den Gottesdienst besucht hat an einem solchen, mußte man aufpassen, daß man nicht auf die Gummiohren trat, die sich zahlreich in den Kirchenbänken verteilt hatten...
      Waren die nur zu hohen christlichen Festtagen und nur in der Kirche vorhanden? Das ist mir ganz neu.
      Ach was. Sie sind ein Schelm, mein Freund, wenn Sie behaupten, das nicht zu wissen. Denn soo viel Naivität traut Ihnen hier wohl keiner zu :) Und darum würde ich das Thema gerne beenden, denn ich habe keine Lust auf eine neue Polit-Informations-Veranstaltung. Sie sicher auch nicht :D
      Carpe Diem
    • Frosch vom 10. Juni:
      Die Inszenierung ist zum heulen. Wenn die Staatsoper für eine solch wichtige Premiere nicht mehr zu bieten hat als ein mit etwas Video aufgemotztes Einheitsbühnenbild, ist das nur traurig. Ausserdem viele handwerkliche Ungeschickheiten, kein Wunder bei einem Anfänger. Der Dramaturg hat offenbar meistens geschlafen.
      Musikalisch natürlich toll, wenn auch von CT fast zu sehr ausgekostet. Schön, dass auch piano gesungen werden konnte. Goulds Stimme ist mir für den Kaiser zu schwer. Die übrigen alle erstklassig.
      München schlägt Wien deutlich.
    • ira schrieb:

      Derjenige, der in dem Fall keine Ahnung hat, sind offensichtlich Sie.
      Ja, sicher. Ich habe die Verhältnisse ja aus nächster Nähe miterlebt. Darum kann ich gar nicht so gut Bescheid wissen wie Sie. Aber das kann ich Ihnen immerhin sagen: Selbstverständlich gab es auch unter Kirchenleuten Stasi-Mitarbeiter.Ihre Aussage

      ira schrieb:

      die wird sich ja nicht selbst bespitzelt haben
      zeugt also lediglich von Ihrer Ahnungslosigkeit auch auf diesem Gebiet.
      Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht leicht zu begreifen, dass man nicht begreift.
      (Marie von Ebner-Eschenbach)
    • Kolderup schrieb:

      Darum kann ich gar nicht so gut Bescheid wissen wie Sie.
      Ja, das sollten Sie. Bescheid wissen. Warum tun Sie dann so als ob es nicht so sei?

      Kolderup schrieb:

      Selbstverständlich gab es auch unter Kirchenleuten Stasi-Mitarbeiter.
      Was Sie nicht sagen. Das ist trivial. Das Bespitzeln machten die aber in ihrer Eigenschaft als Stasi-Mitarbeiter und nicht in der als Pfarrer. Ich gehe man davon aus, daß nicht alle Pfarrer Stasi-Mitarbeiter waren.
    • Das hat auch niemand behauptet. In welcher Eigenschaft jemand für die Stasi arbeitet, ist schwer zu sagen. Es gab mit Sicherheit mehrere Varianten, darunter auch solche, in denen sich beide Eigenschaften verbanden. Die Dinge lagen bei weitem nicht so simpel, wie Sie es sich vorstellen.
      Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht leicht zu begreifen, dass man nicht begreift.
      (Marie von Ebner-Eschenbach)
    • Nachtrag zur Fr'o'Sch:
      Im Programmheft behauptet ein gewisser Rainer Bischof, dass Richard Strauss durch seine Frau jüdische Verwandtschaft hatte und 1943 versuchte, eine Nichte aus einem KZ freizubekommen und mit dem Auto abzuholen. Stimmt das? Meines Wissens war Strauss' Schwiegertocher Alice Jüdin, aber seine Frau?
      Im übrigen hätte dem Programm ein sorgfältigeres Lektorat nicht geschadet; ich bin ab und zu wieder über einen Druckfehler gestolpert. Das gilt auch für die Ausstellung zur Geschichte der Staatsoper in den Foyers, wo Karl Böhm auch mal als Böhme figuriert. Ich frage mich dann immer, wieviele sachliche Fehler auch noch übersehen wurden.
      Das passt alles ein bisschen zum gegenwärtigen Zustand der WSO. Ich warte auf Roscic/Jordan.

      Nachtrag 2 (nicht nur zu Wien): Wenn das so weiter geht, wird irgendwann mal niemand mehr applaudieren,weil alle mit fotografieren und filmen beschäftigt sind.
    • Marcello schrieb:




      Nachtrag 2 (nicht nur zu Wien): Wenn das so weiter geht, wird irgendwann mal niemand mehr applaudieren,weil alle mit fotografieren und filmen beschäftigt sind.
      Das habe ich auch schon oft beobachtet. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das selber früher auch ganz oft gemacht habe. Mittlerweile finde ich das Programmheft/Besetzungszettel und die Erinnerungen viel schöner als selbstgemachte Fotos. ;)
    • Marcello schrieb:

      Im Programmheft behauptet ein gewisser Rainer Bischof, dass Richard Strauss durch seine Frau jüdische Verwandtschaft hatte und 1943 versuchte, eine Nichte aus einem KZ freizubekommen und mit dem Auto abzuholen. Stimmt das? Meines Wissens war Strauss' Schwiegertocher Alice Jüdin, aber seine Frau?
      Daß er versuchte, eine Nichte aus einem KZ freizubekommen, stimmt. Aber aus welcher Richtung der Familie die stammte, weiß ich nicht. Pauline Strauss war keine Jüdin, könnte ja aber jüdische Verwandtschaft gehabt haben.
    • Es war keine Nichte, sondern die Großmutter seiner Schwiegertochter, mit der also nicht eigentlich verwandt war. Er wollte sie aus Theresienstadt holen und glaubte, sein berühmter Name würde das ermöglichen. Das war aber nicht so.
      Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht leicht zu begreifen, dass man nicht begreift.
      (Marie von Ebner-Eschenbach)